Ohne die persönliche Leistung der Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz kann kein Unternehmen erfolgreich sein. Sie ist gewissermaßen der „Motor“ einer Organisation. Die Mitarbeiter nutzen ihre Leistungsmotivation, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten, um eigene Ziele und die Ziele des Unternehmens zu erreichen.
Um zu ermitteln, inwiefern die Leistung eines Mitarbeiters ausreicht, um die Ziele zu erreichen, muss sie beurteilt werden. Diese Leistungsbeurteilung erfolgt im Allgemeinen durch den Vorgesetzten des Mitarbeiters; sie ist deshalb ein wichtiges Instrument der Führung durch Feedback. Einige Unternehmen nutzen bereits erweiterte Methoden der Leistungsbeurteilung wie das 360-Grad-Feedback, bei denen Mitarbeiter, insbesondere Führungskräfte, nicht nur von ihren Vorgesetzten, sondern auch von Untergebenen, Kollegen oder Kunden beurteilt werden.
Im Rahmen der Leistungsbeurteilung wird überprüft, ob ein zuvor gesetztes Ziel erreicht wurde. Meistens wird auch beurteilt, wie dieses Ziel erreicht wurde. Der Beurteilende beobachtet dazu das Verhalten, das Handeln und die Arbeit eines Mitarbeiters, bewertet dies anhand eines Rasters und prüft, ob der Mitarbeiter die gesteckten Ziele so erreicht. Darüber führt er dann mit dem Mitarbeiter regelmäßig ein Gespräch, in dem die Leistungen, das Verhalten und ihre Beurteilung mitgeteilt und besprochen werden.
