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BPOGroßunternehmen benötigen viel Zeit zum Auslagern von Backoffice-Projekten

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Großunternehmen sind langsam beim Auslagern von Backoffice-Projekten. Grund dafür sind in erster Linie die hauseigenen Prozessstrukturen der Unternehmen.
erschienen: 01.02.2011

Eine wichtige Stellschraube für BPO-Vorhaben in Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern ist die Frage der Priorisierung durch die Geschäftsführung. Wie die Studie deutlich zeigt, gelingt es Unternehmen, in denen BPO von der Führungsetage nachdrücklich verfolgt wird, die Umsetzung entscheidend zu beschleunigen. So kommen 54 Prozent der Befragten, denen die Umsetzung von BPO-Vorhaben sehr wichtig ist, binnen zwölf Monaten zum Projektabschluss. Rüdiger Kloevekorn von Steria Mummert Consulting sagt:

„Die teilweise recht langen Umsetzungszeiten von BPO-Projekten haben ihre Ursache in erster Linie in den hauseigenen Prozessstrukturen der Unternehmen. Denn bei den Serviceleistungen der externen BPO-Partner sehen die wenigsten Entscheider Handlungsbedarf. So zeigen sich 71 Prozent der Entscheider mit ihren BPO-Verträgen und den darin vereinbarten Services sehr zufrieden oder zufrieden. Nur bei zwei Prozent der Befragten konnte BPO die Erwartungen nicht erfüllen.“

Bei der Fragestellung, welche Geschäftsprozesse vorrangig für die BPO-Vorhaben vorgesehen sind, haben klassische Backoffice-Prozesse die Nase vorn. Neben der Reisekostenabrechnung (41 Prozent), entscheidet sich rund jedes dritte Haus für eine Auslagerung von Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen oder Logistik. Bei Großunternehmen spielt darüber hinaus das Flottmanagement eine große Rolle (30 Prozent).

Zur Studie

Die Trendstudie 2010 „Erfolgsmodell Outsourcing“ ist das Ergebnis einer Entscheiderbefragung, die im Auftrag von Steria Mummert Consulting durchgeführt wurde. Es wurden 204 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern befragt.

Quelle: Steria Mummert

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