Broschüre gestalten10 Tipps fürs Erstellen einer Werbebroschüre

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Werbebroschüren verleihen den Aussagen eines Unternehmens Gewicht und beschreiben das Angebot in verdichteter Form. Aber worauf kommt es beim Erstellen an?
erschienen: 26.07.2016
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Werbebroschüren geben einer Firma eine visuelle Dimension. Gut gestaltet vermitteln sie eine gut geführte Organisation. Außerdem nehmen mögliche Kunden im Gegensatz zu Werbebriefen oder Anzeigen die Broschüre aus bestimmten Gründen in die Hände: Sei es, weil sie sie bestellt haben, oder weil sie ihnen am Messestand überreicht wurden. Dadurch sind Kunden grundsätzlich bereit, sich mit der Werbebroschüre zu beschäftigen – ein Umstand, den Sie durch eine ansprechende Gestaltung nutzen sollten.

Wichtigstes Verkaufsargument an den Anfang stellen

Stellen Sie Ihr wichtiges Verkaufsargument am besten gleich aufs Cover. Leser haben es eilig und entscheiden aufgrund des Titels, ob sie weiterlesen oder nicht.

Nutzen des Produkts betonen

Betonen Sie die Vorteile beziehungsweise den Nutzen Ihres Produkts, nicht dessen Eigenschaften. Letztere beschreiben lediglich, wie ein Erzeugnis funktioniert und wie es aussieht. Was jedoch für den Kunden zählt, ist der Nutzen. Machen Sie dem Leser also klar, was Ihr Produkt für ihn tun kann. Halten Sie sich dabei an die Formel „FAB“: Features, Advantages, Benefits. Ein Beispiel: Airbags sind in fast jedem Auto vorhanden (Feature). Sie machen das Autofahren sicherer (Advantage). Das wiederum schützt die Insassen und kann Leben retten (Benefit).

Wenn Sie wirklich nicht wissen, warum die Menschen Ihr Produkt kaufen sollten, fragen Sie sie. Entweder in informellen Gesprächen oder mittels Fragebogen. Sie finden damit jene Nutzenversprechen heraus, die Sie unbedingt in der Broschüre hervorheben sollten. Betonen Sie vor allem Produktvorteile, die Sie von anderen Anbietern unterscheiden und in den Augen der Kunden einmalig machen.

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Zielgruppe festlegen

Legen Sie Ihre Zielgruppe fest, ihre Sorgen und Bedürfnisse. Zeigen Sie in der Broschüre, wie Sie diese Kundenwünsche befriedigen können. Das macht den Text interessant, und die Leser bleiben aufmerksam und offen. Wenn Sie nicht sicher sind, schreiben Sie die typischen Kundenanfragen auf. Beantworten Sie diese und Sie erhalten eine Grundlage für die inhaltliche Gestaltung. Wenn Sie möchten, können Sie den Text auch als Abfolge von Fragen und Antworten gliedern.

Kunden direkt ansprechen

Vermeiden Sie die Wir-Form, sondern sprechen Sie die Leser immer direkt an. Schreiben Sie nicht: „Unser Produkt funktioniert vollautomatisch“, sondern: „Sie sparen viel Zeit, wenn Sie unser Produkt nutzen“. Versuchen Sie, die Wörter „Ich“ und „Wir“ so gut wie möglich zu vermeiden.

Persönlich und lebendig schreiben

Stellen Sie sich den typischen Vertreter Ihrer Zielgruppe bildlich vor und schreiben Sie für ihn. Das macht Ihren Stil persönlicher und lebendiger. Vermeiden Sie eine trockene Technikersprache, sondern schreiben Sie einfach und anschaulich. Erschlagen Sie den Leser nicht mit unwichtigen Einzelheiten. Gliedern Sie den Text in übersichtliche Absätze und arbeiten Sie mit leicht lesbaren Aufzählungen oder Infoboxen.

Kurze Überschriften formulieren

Formulieren Sie kurze Überschriften, die gleich auf den Punkt kommen und den Kundennutzen hervorheben. Auch das setzt voraus, dass Sie die Bedürfnisse und Probleme Ihrer Kunden genau kennen.

Testimonials verwenden

Nutzen Sie Testimonials, denn diese unterstreichen Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn die Leser erfahren, wie Sie einen Kunden erfolgreicher machen konnten, sind sie für Ihre Verkaufsbotschaften offener. Greifen Sie aber nur auf reale Testimonials zurück, nicht auf erfundene!

Fallstudien aufführen

Sagen Sie Ihren Lesern nicht, was sie von Ihrem Unternehmen zu denken haben – beweisen Sie es ihnen. Zum Beispiel durch Fallstudien. Diese veranschaulichen, wie Sie die Probleme von Kunden lösen. Zeigen Sie, was sich hinter Ihrem „herausragenden Service“, den „effektiven Lösungen“ oder der „fachlichen Kompetenz“ verbirgt. Erzählen Sie lehrreiche Geschichten und vermeiden Sie langweilige Worthülsen.

Keine kurzlebigen Informationen verwenden

Verwenden Sie keine kurzlebigen Informationen, sonst müssen Sie bald wieder eine neue Broschüre drucken. Das gilt für die Namen von Ansprechpartnern, aber auch für Bilder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Werbebroschüre informativ gestalten

Gestalten Sie Ihre Broschüre informativ, denn der Leser soll sie auch zukünftig zum Nachschlagen nutzen und nicht gleich wegwerfen. Dazu können Sie beispielsweise aktuelle Marktstudien zitieren und einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung Ihrer Branche geben. Und: Eine Broschüre muss alle Informationen enthalten, die für den Verkauf entscheidend sind – sie sollte ein vollständiges Verkaufstool sein. Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie fehlende Inhalte in einem späteren Verkaufsgespräch unterbringen können.

Fazit

Diese Empfehlungen machen Ihre Produktbroschüre oder Unternehmensbroschüre zu einem starken Marketinginstrument. Zeigen Sie, dass Sie die Bedürfnisse und Probleme Ihrer Kunden verstehen und lösen. Das ist das beste Verkaufsargument.

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