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Business-Intelligence (BI)Zwei Drittel der deutschen Unternehmen verfolgen BI-Strategie

Um das Potenzial von Business Intelligence auszuschöpfen, sollten Unternehmen eine ganzheitliche BI-Strategie entwickeln. 66 Prozent der deutschen Unternehmen tun dies bereits.
erschienen: 09.03.2011

"Derzeit befinden sich rund 45 Prozent der Unternehmen mit ihrer BI-Strategie noch in Planung und erster Umsetzung. Damit besteht noch genügend Spielraum, die Weichen für einen möglichst durchschlagenden Erfolg richtig zu stellen",

sagt Dr. Carsten Dittmar, BI-Experte bei Steria Mummert Consulting. Um das Potenzial von Business Intelligence auszuschöpfen, sollten Unternehmen eine ganzheitliche BI-Strategie entwickeln, die die Unternehmensziele optimal abbilden. Häufig arbeiteten die verschiedenen Abteilungen jedoch mit Insellösungen, mit denen sich Managemententscheidungen nicht optimal unterstützen lassen.

Erster Schritt für den unternehmensweiten Einsatz von BI sei daher die Entwicklung eines Masterplans. Darin würden die Vorgaben für die funktionalen, organisatorischen und technologischen Aspekte einer BI und deren Einbindung in die Geschäftsprozesse festgelegt werden, erläutert Dr. Dittmar.

Vorreiter solcher BI-Lösungen, die Konzern- oder Holding-übergreifend verbindlich befolgt werden, sind derzeit zumeist Großunternehmen. So liegt der Anteil von Firmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern deutlich über dem Durchschnitt bei 29 Prozent. In Betrieben mit 100 bis 500 Mitarbeitern sind es dagegen nur neun Prozent. Insgesamt positiv fällt die generelle Akzeptanz von BI-Vorhaben in allen Unternehmen aus. In 70 Prozent der Firmen wird die BI-Lösung durch das Top-Management unterstützt. Zwei Drittel versprechen sich vom Einsatz eines BI-Systems, Entscheidungen schneller zu treffen und die Planungssicherheit im Unternehmen zu verbessern.

Quelle: Steria Mummert Consulting