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Employer BrandingSocial Networks bieten Mittelstand Chancen

Rund 24 Prozent der Unternehmen nutzen Social Networks in ihrem Kommunikations-Mix, um Talente anzusprechen. Weitere acht Prozent twittern und bloggen für ein attraktives Image bei bestehenden und potenziellen Mitarbeitern.
erschienen: 03.12.2010

Die Umfrage zeigt damit Chancen für den Mittelstand auf. Sophia von Rundstedt, geschäftsführende Gesellschafterin bei von Rundstedt HR Partners, sagt:

„Großunternehmen werden zwar auch künftig mit mehr Mitteleinsatz ihre Arbeitgebermarken in den Vordergrund stellen können. Aber im Social Web können kleinere Unternehmen diesen Nachteil durch Geschwindigkeit und Kreativität künftig stärker ausgleichen. Dies gilt insbesondere dann, wenn junge Talente angesprochen werden sollen, die sich im Netz tummeln.“

Dass die Aktivitäten in Sozialen Netzwerken wie Xing oder Facebook zunehmen werden, wird kaum bezweifelt. Wie die Umfrage belegt, stufen 70 Prozent der befragten Führungskräfte und Topmanager den Einfluss dieser neuen Kommunikationskanäle auf die eigene Arbeitgebermarke als stark bis mittelstark ein. Lediglich elf Prozent geben an, Kommunikation in Social Networks wirke sich nicht auf ihr Arbeitgeberimage aus.

Damit steigen auch die Chancen für den Mittelstand, sich vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels zukünftig durch geeignete Strategien Vorteile zu verschaffen. Allerdings deutet die Untersuchung darauf hin, dass in den Unternehmen noch Nachholbedarf besteht, was die richtige Organisationsform für die Steuerung der Employer Branding Maßnahmen betrifft. Denn diese brauchen ein kreatives und reibungsloses Zusammenspiel von Geschäftsführung, Personalmanagement sowie Marketing und Public Relations, um wirkungsvoll zu sein. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit findet derzeit jedoch nur bei jedem zehnten Unternehmen statt.

Die wichtigsten Kanäle für Employer Branding Maßnahmen:

Zur Umfrage

Die Umfrage wurde vom Marktforschungsunternehmen Innofact AG unter rund 500 Führungskräften und Top-Managern durchgeführt.

Quelle: von Rundstedt HR Partners