GehaltsverhandlungDie 5 häufigsten Fehler

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Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden, wenn Sie ein Gespräch über mehr Gehalt führen.
erschienen: 11.07.2016
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Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mehr Gehalt aushandeln wollen, trauen sich nicht ein konkretes Gehaltsziel zu nennen. Dabei sollten sie selbstbewusst ins Gespräch gehen. Umgekehrt pokern einige auch zu hoch und verspielen leichtfertig die Chance auf ein höheres Gehalt. Die fünf häufigsten Fehler in einer Gehaltsverhandlung sind:

Falsche Argumente

Mieterhöhung, Jobverlust des Partners oder Steigerung der Lebenshaltungskosten. Für Ihren Verhandlungspartner spielen solche Argumente in der Gehaltsverhandlung keine Rolle. Bedenken Sie: Ihr aktueller oder potenzieller Arbeitgeber führt ein Unternehmen. Für ihn zählt nur, welchen Beitrag Sie zum Erfolg des Unternehmens leisten. An dieser Stelle sollte Ihre Argumentation ansetzen.

Schlechte Vorbereitung

„Hundert Euro netto mehr im Monat, so viel wie meine Kollegen.“ Für eine Gehaltsverhandlung sind solche vagen Aussagen nicht zielführend. Erkundigen Sie sich vor dem Gehaltsgespräch, welches Gehalt Sie mit Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung in Ihrer Branche und Region erwarten können. Setzen Sie sich außerdem realistisch mit Ihren Leistungen auseinander:

  • Inwiefern hat das Unternehmen zuletzt messbar von Ihrer Arbeit profitiert?
  • Ist Ihr Verantwortungsbereich ausgeweitet worden?

In der Regel bewegt sich die Spanne eines möglichen Gehaltsplus zwischen 3 und 15 Prozent.

Kein konkretes Ziel

Lassen Sie das Gehaltsgespräch nicht nur einfach auf sich zukommen, indem Sie glauben, Ihre Chefin oder Ihr Chef wird Ihnen schon ein passendes Angebot machen. In der Regel wird Ihr Verhandlungspartner Sie dazu auffordern, eine konkrete Zahl zu nennen. Überlegen Sie daher Ihren Gehaltswunsch schon im Vorfeld und gehen Sie mit einem konkreten Betrag ins Rennen.

Unrealistischer Gehaltswunsch

Arbeitgeber versuchen oft, das Gehalt in einer Verhandlung zu drücken. Das sollten Sie einkalkulieren und deshalb einen höheren Betrag nennen als den, den Sie eigentlich erzielen möchten. Pokern Sie aber nicht zu hoch! Durch einen unrealistischen Gehaltswunsch können Sie sich die Chance auf den neuen Job oder eine Gehaltserhöhung verderben. Im Bewerbungsprozess dient die Gehaltsverhandlung unter anderem dazu herauszufinden, ob Sie Ihren Wert realistisch einschätzen und sich selbst beziehungsweise Ihre Leistungen vermarkten können.

Unselbstbewusste Selbsteinschätzung

Gehen Sie selbstbewusst in die Gehaltsverhandlung und verkaufen Sie sich nicht unter Wert! Bedenken Sie: Personalentscheider oder Vorgesetzte möchten auch herausfinden, ob Sie Ihre Leistungen realistisch einschätzen und überzeugend argumentieren können. Machen Sie sich vor allem klar, dass das verhandelte Gehalt die Ausgangsposition für zukünftige Gehaltsverhandlungen darstellt. Wenn Sie also auf Dauer ein bestimmtes Gehalt erreichen möchten, zu Beginn jedoch auf einem niedrigen Niveau einsteigen, werden Sie viele weitere Verhandlungen brauchen, um ein bestimmtes Niveau zu erreichen.

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Über den Autor
David Wolf

David Wolf ist Redakteur bei business-wissen.de. Er betreut die externen Autoren, verantwortet die Themenplanung, erstellt den wöchentlichen Newsletter und managt den Auftritt von business-wissen.de in den sozialen Medien.

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