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InnovationskraftBetriebliche Weiterbildung macht Unternehmen innovativ

Weiterbildung der Mitarbeiter bewirkt vieles. Unter anderem stärkt sie die Innovationskraft des Unternehmens und schafft dadurch Wettbewerbsvorteile.
erschienen: 17.03.2010

Laut der Umfrage stärken Fortbildungsangebote in Unternehmen nicht nur die Zufriedenheit und die Bindung der Mitarbeiter, sondern beeinflussen auch die Außenwirkung eines Betriebs: 86 Prozent der befragten Personalchefs sind davon überzeugt, dass ein Weiterbildungsangebot das Image eines Unternehmens positiv beeinflussen kann. Rainer Paetsch, Senior Projektmanager von ILS Professional, erklärt:

"Im Zeitalter des demografischen Wandels ein wichtiger Punkt: Denn wer als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird, hat bessere Chancen im Wettbewerb um hoch qualifizierte Fachkräfte - und die werden zukünftig immer seltener."

Der demografische Wandel ist einer der Faktoren, der nach Ansicht der Personaler in Deutschland die Ansprüche an betriebliche Weiterbildung zukünftig wesentlich beeinflussen wird. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist es essenziell, immer auf dem neuesten Stand der modernen Technologien zu sein. Doch auf dem Arbeitsmarkt fehlt es zunehmend an jungen, nach dem aktuellsten Wissensstand qualifizierten Arbeitnehmern.

Damit Unternehmen trotzdem mit dem technologischen Fortschritt mithalten können, müssen sie stärker in die kontinuierliche Weiterbildung des vorhandenen Personals investieren, davon sind sechs von zehn Personalverantwortlichen überzeugt. Gleichzeitig sehen 84 Prozent der Personalchefs einen größeren Bedarf an individueller Qualifizierung wegen der Verschärfung des wirtschaftlichen Wettbewerbs. Und mehr noch: Umfassend qualifizierte Mitarbeiter sollen das Unternehmen voranbringen. Deshalb muss betriebliche Weiterbildung immer ein Stück über den momentanen Wissensbedarf eines Unternehmens hinausgehen, meinen acht von zehn Personalern.

Auf der anderen Seite werden noch höhere Effizienzansprüche gestellt. 88 Prozent der Personalentscheider gehen davon aus, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer betrieblichen Qualifizierungsmaßnahme zukünftig an Relevanz gewinnt. Rainer Paetsch erläutert:

"Effizient, individuell und zukunftsweisend - so lassen sich die Anforderungen der Personaler zusammenfassen."

Diese Ansprüche erfüllen beispielsweise Online-Kurse oder Fernlern-Kurse. Aufgrund wegfallender oder geringer Präsenzphasen, den Wegfall von Anfahrtswegen und die freie Zeiteinteilung werden Arbeitszeitausfälle und Zusatzkosten minimiert. Wenn dann noch die didaktische Qualität hochwertig ist, hat diese Methode eine ideale Effizienz-Bilanz. Daher kommt die Methode auch immer häufiger in Unternehmen zum Einsatz: Jedes dritte Unternehmen ab 300 Mitarbeitern schult sein Personal bereits auf diese Weise, 2009 waren es erst 25 Prozent.

Zur Studie

Die repräsentative Studie unter 300 Personalverantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern in Deutschland führte das Marktforschungsinstitut forsa im Januar 2010 im Auftrag des ILS Institut für Lernsysteme und der Europäischen Fernhochschule Hamburg bereits zum fünften Mal durch. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der forsa-Studie:

www.ils-professional.de

[Quelle: ILS Professional; Bild: Fotolia.com]