Online-MarketingFünf Vorurteile über Werbung mit Facebook

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Werbung auf Facebook ist nicht nur für Consumer-Marken interessant. Auch jenseits der Endverbraucherkommunikation bietet das soziale Netzwerk Optionen eines werblichen Engagements.
erschienen: 31.03.2015
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Im Folgenden werden fünf gängige Vorurteile über Facebook-Werbung im B2B-Bereich entkräftet und aufgezeigt, warum dieser Kanal eine Alternative bei der Zielgruppenansprache von Geschäftskunden sein kann.

Auf Facebook tummeln sich Menschen nur privat

Die Trennung in privat und geschäftlich ist ein künstliches Konstrukt. Facebook-Mitglieder haben auch Geschäftspartner oder Kollegen in ihrem Facebook-Freundeskreis. Zudem kennt das Netzwerk die Interessen seiner Nutzer und damit meist auch deren Berufsgruppen, Arbeitgeber, Branche oder Qualifizierungsgrad. Auch wird das Netzwerk häufig im Büro genutzt.

Auf Facebook werden Business-Kunden nicht erreicht

Bei zig Millionen Usern ist das eher unwahrscheinlich. Für die Zielgruppenidentifikation können Unternehmen ihre eigenen Daten für die Aussteuerung von Werbung nutzen. Beispielsweise lassen sich Informationen aus dem CRM in Facebook überführen, um nur die Nutzer anzusprechen, die den Bestandskunden am ähnlichsten sind.

Darüber hinaus können Unternehmen auch Webseiten-Besucher, Kaufabbrecher oder Nichtöffner eines Newsletters erneut über diesen Kanal adressieren.

Für Werbung auf Facebook braucht es eine Fanpage

Je nach Werbeformat kann der Traffic auch direkt auf eine Landing-Page auf der Unternehmenswebseite oder in einen Shop fließen. Eine eigene Fanseite ist dafür nicht nötig.

Facebook stellt sogenannte „Multi-Product-Ads“ zur Verfügung, mit deren Hilfe sie gleich mehrere Produkte und somit ganze Produktwelten bewerben können.

Die Wirkung von Facebook-Werbung ist gering

Facebook-Werbung wirkt besonders in den frühen Phasen des Entscheidungsprozesses und kann sowohl zur Steigerung der Markenbekanntheit, des Umsatzes als auch zur Lead-Generierung wertvoll sein.

Im Gegensatz zu Google Adwords richten sich Facebook-Anzeigen eher an Zielgruppen, die ein latentes oder beständiges Interesse als ein akutes Bedürfnis haben. So können Personen unabhängig vom Zeitpunkt des Interesses erreicht werden.

Facebook ist nur Community-Management

Facebook ist, wie Google auch, eine Werbeplattform. So können Nutzer etwa über verschiedene Geräte mittels der Facebook-ID eindeutig identifiziert und angesprochen werden.

Quelle: Agentur Frau Wenk +++ e.K.