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Gastautoren-VorstellungPR-Experte Bernhard Kuntz im Interview

Bernhard Kuntz ist Experte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er nennt im Interview die Herausforderungen für die PR.
erschienen: 10.06.2010
Schlagwörter: Public Relations, Marketing
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Herr Kuntz, wenn Sie 10 Jahre zurückblicken: Welche Entwicklungen waren in Ihrem Fachbereich wichtig?

Am Bedeutendsten war mit Sicherheit der Siegeszug des Internet. Heute ist aus meiner Warte die Online-Präsenz mit Expertenbeiträgen in gewissen Bereichen mindestens ebenso wichtig wie die Präsenz in den Printmedien – auch wenn das die meisten unserer Kunden noch anders sehen.

Welche Themen wurden in der Vergangenheit und aktuell Ihrer Meinung nach unter-/überschätzt?

Unterschätzt wird auch heute noch, wie wichtig das „handwerkliche Können“ im PR-Bereich ist. Nicht jeder der schon einmal einen Liebesbrief oder Einkaufszettel geschrieben hat, kann auch journalistisch beziehungsweise „Mit Worten (ver-)führend“ schreiben.

Überschätzt wird für den Business-Bereich die Bedeutung von Twitter und solcher Communities wie Xing. Hier glauben Manche ein neues Zaubermittel entdeckt zu haben, das ihnen automatisch neue Aufträge zuführt. Reale Kontakte sind um einiges mehr Wert als virtuelle.

Welche Rolle spielt business-wissen.de für Sie als Gastautor?

Dieses Portal ist für mich unter anderem aufgrund seines Page Ranks eine wichtige Plattform, um potenziellen Kunden zu signalisieren „Hallo, mich gibt es“ und „Ich bin auf das Themenfeld Beratung und Unterstützung von Bildungs- und Beratungsanbietern in Marketing- und PR-Angelegenheit spezialisiert“.

Welche Herausforderungen sehen Sie in Zukunft in Ihrem Fachbereich?

Sich noch intensiver mit dem Thema Online-Marketing und der dahinter steckenden Technik (Suchmaschinenoptimierung) zu befassen – auch wenn mir dies als „Schreiberling“ eigentlich widerstrebt.

Auf welches Thema von Ihnen können sich die Leser freuen?

Gewiss noch einige Artikel zu den Themen „Von nichts kommt nichts – Zaubermittel gibt es im Marketing und Vertrieb nicht.“ Wichtig ist vielmehr eine systematische Markt-Bearbeitung.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Kuntz!

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