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RecruitmentNutzen Sie die Chance auf qualifizierte Fachkräfte

Wie Sie trotz Fachkräftemangels an qualifizierte Mitarbeiter kommen. Personalrecruitment macht´s möglich.
erschienen: 25.01.2010

Wofür steht nach modernen Gesichtspunkten das Personalrecruitment?

Betrachtet man den Gesamtaspekt des Personalrecruitments vor betriebswirtschaftlichem Hintergrund, so ist eines ganz klar: es ist ein herausragender Bereich des Personalwesens, der in erster Linie die Strukturierung, Planung und Organisation personalspezifischer (also arbeitsmarktbezogener, rechtlicher sowie auch sozialer) Angelegenheiten in Kombination mit den individuellen unternehmerischen Zielsetzungen beinhaltet.

Der entscheidende Blick nach vorne

Neue Wege gehen ist dabei angesagt, an Altbewährtem festzuhalten kann gerade im Bereich des Personalrecruitment mit negativen Auswirkungen für ein Unternehmen, aber auch für Bewerber verbunden sein. So haben beispielsweise in der Vergangenheit (Langzeit-)Studien aufgezeigt, dass nicht nur eine falsche Einschätzung durch Personalberater, sondern darüber hinaus auch mangelnde Fachkenntnisse in Bezug auf die jeweiligen Branchen fatale Folgen haben können. Aber nicht nur das, insbesondere das wohl vielversprechendste Medium – das Internet – wird in Sachen „Personalrecruitment“ noch immer nicht genügend in Anspruch genommen. Ein Umstand, den vor allem erfahrene Personalberater und so genannte „Star-Recruiter“  immer wieder bemängeln.

„Weltweit“ mehr Potenzial nutzen

Im Laufe der Zeit hat sich nicht nur die Qualität der Bewerberprofile, die im world wide web publiziert werden, gravierend verbessert, sondern auch in Sachen Flexibilität, Schnelligkeit und Effizienz hat sich diesbezüglich einiges getan. Personalrecruiter sollten sich dementsprechend die Tatsache zunutze machen, dass sich dadurch sowohl für Berufsanfänger, als auch für Quereinsteiger sowie für alle, die sich – aus welchen Gründen auch immer – für ein neues Tätigkeitsfeld entscheiden wollen, insgesamt weitaus mehr erreichen lassen kann. Vor allem die (suchenden) Unternehmen profitieren von diesen Gegebenheiten.

Kurz und knapp – aber nicht immer auch effektiv

Wie im Rahmen der durchgeführten Studien ermittelt werden konnte, wirkte sich vielfach die übereilte Entscheidungsfreudigkeit der Personaler negativ aus. Eine Gesprächsdauer von einer halben Stunde oder weniger war beispielsweise in bestimmten Bewerbungsverfahren nach Ansicht hochdotierter Personalentscheider bereits ausreichend, um über das „Wohl oder Wehe“ eines Bewerbers entscheiden zu können. In der Tat alarmierende Zahlen also. Wenn man bedenkt, wie hoch die finanziellen Aufwendungen zum Teil sind, die ein Unternehmen für eine entsprechend „qualifizierte“ Beratung durch Personalrecruiter investieren muss, so sollten diese in jedem Fall auch eine gewisse Professionalität und vor allem ein hohes Qualitätsbewusstsein seitens der Personaler verlangen können.

Die Qualifikation macht‘s

Aber damit nicht genug. Dass es von Rechts wegen zahlreiche Fragen gibt, die in einem persönlichen Bewerbungsgespräch nicht gestellt werden dürfen, war vielen Entscheidern zumeist nicht einmal (in vollem Umfang) bekannt. Auch dieses fanden die Experten im Rahmen ihrer Untersuchungen heraus. Schlimmer noch: eine Vielzahl derer, die zwar im Hinblick auf Personalfragen entscheidungsbefugt waren, verfügte nicht einmal über eine entsprechende, ausreichende Qualifikation bzw. Ausbildung.

Ein Aufwand, der sich lohnen sollte

Nicht ohne Grund nehmen renommierte Unternehmen eine (professionelle) Unterstützung durch erfahrene Personalberater in Anspruch. Denn Fakt ist, dass die Suche nach geeignetem Personal, welches perfekt in die unternehmerischen Strukturen passt und zugleich den gestellten Anforderungen in höchstem Maße entspricht, durchaus als schwierig zu bewerten ist.

Vorausschauendes Handeln ist gefragt

Nach modernsten Erkenntnissen von Fachleuten im Bereich des Personalrecruitments sollte das rekrutierende Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit den personalsuchenden Firmen ein Anforderungsprofil des jeweils gewünschten Mitarbeiters erstellen und im Zuge dessen das komplette Bewerber-Management durchführen. Dass in dieser Hinsicht sämtliche Daten in eine spezielle Bewerber-Datenbank einfließen sollten, um auch einen möglichen langfristigen Mitarbeiterbedarf – sofern gewünscht – zeitnah zu erfüllen, sollte freilich ebenfalls Usus sein.

Am eigentlichen Ziel festhalten, jedoch Trends stetig „beäugen“

Wenn es darüber hinaus um das Personalrecruitment mithilfe des Internet geht, heißt es: kontinuierlich auf neue Trends und Veränderungen bedacht sein und in der Folge auch in der Lage sein, explizit darauf einzugehen. Eine ebenso große Relevanz hat diesbezüglich in erster Linie auch das „im-Auge-behalten“ der ursprünglichen (unternehmerischen) Zielsetzung, sodass trotz aller (positiver) Reaktionen auf mögliche Trends am (Personal- bzw. Bewerbermarkt) die eigentliche Methodik im Bereich des generellen Personalmanagements nicht auf der Strecke bleibt.

Gut ist, wenn man’s gut macht

Recruiter müssen also in der Lage sein, im Vorfeld zu eruieren, welche Person für die vorgesehene Position die jeweils geeignete ist. Das Lesen „zwischen den Zeilen“ ist dabei von einer ebenso relevanten Bedeutung, wie die Eigenschaft, mit gezielten Fragen in Verbindung mit dem „richtigen Gespür“ auch hinter die Fassaden der Bewerber blicken zu können.

[Bild: Fotolia.com]

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Über den Autor
Torsten Montag

Torsten Montag ist Inhaber und Betreiber des Lexikons der Betriebsausgaben. Er ist Betriebswirt und betreibt zudem das Gründerlexikon. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Geld verdienen im Internet sowie Suchmaschinenoptimierung.

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