SelbstmanagementHürden auf dem Weg zum Ziel überwinden

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Wer beim Erreichen seines Ziels nicht vorankommt, sollte auch überdenken, ob es das richtige Ziel ist. Fünf Hürden auf dem Weg zum Ziel und Tipps für deren Überwindung.
erschienen: 31.08.2015
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Es ist nicht ungewöhnlich, auf dem Weg zum Ziel einfach nicht vorwärts zu kommen. Dann heißt es: Bisherige Aktivitäten überprüfen und gegebenenfalls neue Wege einschlagen.

Das Ziel ist zu weit gesteckt

Sie haben sich viel vorgenommen und auch schon Einiges erreicht, Sie kommen Ihrem Ziel aber einfach nicht näher. Unterteilen Sie den Weg zum Ziel in kleinere Einzelschritte und gehen Sie diese nacheinander an. Ordnen Sie den einzelnen Schritten Prozentwerte zu. Beispiel: Für Schritt eins als erstes Teilziel 20 Prozent des Gesamtziels. Definieren Sie Maßnahmen, die Sie zu den einzelnen Schritten führen. Beginnen Sie mit der einfachsten Maßnahme.

Ihre Maßnahmen bringen Sie nicht wirklich vorwärts

    Sie haben die zielführenden Maßnahmen noch nicht wirksam umsetzen können. Irgendetwas kam immer dazwischen oder Ihre Bemühungen hatten keine durchschlagende Wirkung. Folgende Fragen sollten Sie sich jetzt stellen:

  • Sind die Maßnahmen, die Sie sich überlegt haben, wirklich geeignet, um Sie Ihrem Ziel näher zu bringen?
  • Was könnte die Wirksamkeit der Maßnahmen beeinträchtigt haben und wie können Sie dem begegnen?
  • Sind die erforderlichen Ressourcen und Fähigkeiten vorhanden?
  • Wenn nicht, was könnte noch ein erstrebenswertes Ziel sein?

Das Ziel ist unrealistisch

Sie haben nicht die Mittel und Möglichkeiten, es aus eigener Kraft zu erreichen. Versuchen Sie Ihr Ziel so zu modifizieren, dass Sie es mit Ihren eigenen Kompetenzen erreichen können.

Sie stehen nicht voll hinter Ihrem Ziel

    Sie haben Zweifel, ob es wirklich das richtige Ziel ist. Machen Sie sich klar, inwieweit Sie sich innerlich tatsächlich für das Ziel entschieden haben:

  • Wie entschlossen sind Sie, das Ziel unbedingt zu erreichen?
  • Welchen Nutzen verspricht Ihnen die Erreichung des Ziels, welche Vorteile wären damit verbunden?

    Überlegen Sie, ob das Ziel für Sie wirklich erstrebenswert ist. Vielleicht gibt es noch andere Ziele, die Ihnen wichtiger sind.

Sie wollen den Preis der Zielerreichung noch nicht bezahlen

    Sie haben bis jetzt nicht begonnen, unangenehme Maßnahmen anzugehen, weil Sie dafür auf einen günstigeren Moment warten. Sie möchten das Ziel zwar gerne erreichen, scheuen sich aber vor den damit verbundenen Mühen. Jedes weitere Zaudern führt dazu, dass Sie den gegenwärtigen Zustand noch länger aufrecht erhalten.

    Entweder Sie beginnen nun direkt mit der unbequemen Maßnahme, oder Sie geben Ihr Ziel auf und finden sich mit dem aktuellen Zustand ab. Ansonsten befinden Sie sich in einem ständigen Konflikt und belasten Ihre psychische Gesundheit. Wägen Sie ab, wie viel Ihnen das Ziel wert ist. Machen Sie sich klar, dass jede Veränderung Einsatz erfordert. Beschreiben Sie für sich selbst den Aufwand. Wie viel würden Sie jemandem bezahlen, wenn er Ihnen den Aufwand abnehmen könnte? Überlegen Sie sich eine Belohnung für den Zeitpunkt, an dem Sie das Ziel erreicht haben werden. Beginnen Sie sofort mit der Umsetzung.

Fazit

Persönliche Ziele zu haben und diese wirkungsvoll umzusetzen ist die Voraussetzung, um Souveränität zu bewahren. Nur so bleiben Sie selbstbestimmt. Fortschritte beziehungsweise Erfolge bei der Zielerreichung tragen letztlich zur persönlichen Zufriedenheit bei.

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Über den Autor
Heinz Jörg Kolitsch

Heinz Jörg Kolitsch arbeitet als Coach und Berater. Davor war er über 30 Jahre als Führungskraft in der Entwicklung und im Aftersales bei der BMW AG tätig.

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