SEOSo optimieren Sie Ihre Webseite

© fotomek - Fotolia.com
Wie vermeiden Sie doppelten Content auf Ihrer Webseite? Wie optimieren Sie die Ladegeschwindigkeit und wie sorgen Sie für eine gute Usability?
erschienen: 21.07.2015
(2 Bewertungen)
5

Für die Mehrzahl der Nutzer von Suchmaschinen konzentriert sich der Fokus auf die ersten fünf angezeigten Suchergebnisse. Für Unternehmen heißt das, mit Ihrer Webseite beziehungsweise den Inhalten darauf möglichst weit vorne im Ranking aufzutauchen.

Wie indexiere ich meine Webseite bei Suchmaschinen?

In der Regel werden Webseiten relativ schnell automatisch indexiert. Sie können diesen Prozess beschleunigen, indem Sie durch einen Link von einer anderen Webseite auf Ihre Seite verweisen oder eine Sitemap bei Google einreichen. Letzteres ist empfehlenswert, da Google automatisch über neue Seiten informiert wird, diese relativ schnell besucht und dem Index hinzufügt.

Wie vermeide ich doppelten Content?

Es muss zwischen internem und externem doppelten Content unterschieden werden. Interner doppelter Content bedeutet, dass dieselben Inhalte auf unterschiedlichen URLs Ihrer Webseite zu finden sind. Je nach System sollten Sie die doppelten Inhalte komplett vermeiden. Wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie mit einen sogenannten „Canonical Tag“ auf die Seite verweisen, die Google indexieren soll. Der „Canonical Tag“ sagt den Suchmaschinen, wo der Originalinhalt gefunden werden kann und welche Seite sie indexieren sollen.

Externer doppelter Content bedeutet, dass Ihre Inhalte auf anderen Domains zu finden sind. Speziell externe doppelte Inhalte sollten sie mit Nachdruck bekämpfen. Auch hier müssen wir unterscheiden zwischen doppelten Inhalten auf eigenen Domains, wie zum Beispiel gespiegelten, eigenen Seiten und Entwicklungsumgebungen und fremden Domains. Sofern Sie Ihre Inhalte auf anderen Domains ebenfalls anbieten, überlegen Sie, ob Sie diese Domains wirklich benötigen. Wenn ja, setzen Sie einen „Canonical Tag“ auf Ihre Hauptseite. Wenn nein, leiten Sie sie komplett mittels 301-Weiterleitung um.

Entwicklungsumgebungen sollten Sie per „.htaccess“ vor Suchmaschinen und anderen Benutzern schützen. Gegen Inhalte auf fremden Domains sollten Sie schriftlich vorgehen. Wenn die anderen Webmaster die Inhalte nicht entfernen oder per „Canonical Tag“ auf Ihre Seite verweisen, ziehen Sie am besten einen Rechtsanwalt hinzu.

Wie überprüfe ich die Architektur meiner Webseite?

Bei kleinen beziehungsweise wenig umfangreichen Webseiten fragen Sie sich, ob Sie so durch die Seite geleitet werden, wie Sie es erwarten würden. Wenn Sie Ihre Seite zu gut kennen, fragen Sie Freunde und Bekannte. Darüber hinaus können Sie sogenannte Onpage-Tools zu Rate ziehen. Diese scannen Ihre Seite und geben Ihnen wichtige Rückmeldungen, welche Fehler behoben werden sollten.

Grundsätzlich sollten Sie auf Ihrer Startseite die wichtigsten Informationen bieten und auf die wichtigsten Seiten verlinken. Je unwichtiger eine Seite für die Benutzer – und damit auch für Google – ist, desto weniger häufig sollte sie verlinkt werden. Prinzipiell sollten Sie immer darauf achten, dass alle Seiten mit maximal fünf Klicks erreichbar sind.

Wie optimiere ich die Ladegeschwindigkeit meiner Webseite?

Hierbei sollten Sie entsprechende Tools bemühen, damit Sie wissen, wie schnell Ihre Seite überhaupt lädt. Bei diesen Tools geben Sie die URL Ihrer Webseite ein und erhalten einen Überblick darüber, wo am längsten geladen werden muss. Über die „.htaccess-Datei“ sollten Sie das Browser-Caching aktivieren, das dem Browser sagt, wie lange er welche Dateien speichern soll. So muss ein Bild immer nur einmal heruntergeladen und kann am nächsten Tag erneut verwendet werden.

Große Bilder sollten Sie vermeiden. Auf Webseiten reichen Bilder aus, die nicht größer als 100 Kilobyte sind. Ausnahmen sind Fotografen und Firmen, die von Ihren Bildern leben. Bilder, die auf Ihrer Webseite immer wieder vorkommen – wie zum Beispiel Logo, Kauf-Button oder Social-Media-Icons – sollten Sie in einem sogenannten „Sprite“ zusammenfassen. Hierdurch müssen nicht alle Bilder einzeln geladen, sondern können in einem Rutsch vom Browser heruntergeladen werden.

Wie sorge ich für eine gute Usability?

Geben Sie Bekannten eine bestimmte Aufgabe auf Ihrer Webseite, zum Beispiel ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Hierbei beobachten Sie sie und notieren sich alles. Geben Sie möglichst wenig Hilfestellung. Nach kurzer Zeit sehen Sie, an welchen Stellen Sie Ihre Seite verbessern müssen.

Darüber hinaus sollten Sie dafür sorgen, dass auch Menschen mit Sehbehinderung gut über Ihre Seite navigieren können. Hierzu sollte die Seite nahezu komplett durch die Tab-Taste navigierbar sein. Bilder sollten Sie mit dem „alt“-Attribut versehen, da dieses durch die Screen-Reader erkannt wird und dem Blinden wiedergibt, was auf dem Bild zu sehen ist.

Über den Autor
Hendrik Henze

Hendrik Henze ist Geschäftsführer von HEWO Internetmarketing. Das Unternehmen hilft Dienstleistern und B2B-Unternehmen besser gefunden zu werden. Schwerpunkte sind der Aufbau und die Vermarktung von Inhalten.

AnschriftHEWO Internetmarketing UG
Engeldamm 64b
10179 Berlin
Telefon+49 30 6097849971
E-Mailinfo@hewo-internetmarketing.de
Internetwww.hewo-internetmarketing.de
Facebookwww.facebook.com/…