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Serverbasierte NetzwerkeKosten reduzieren und Ressourcen gewinnen

Wenn es schnell gehen muss und Software sowie Hardware ad hoc integriert werden, können Schwachstellen in Datensicherheit, Datenschutz und Ausfallsicherheit entstehen. Netzwerke, die sich auf Server stützen, sind hier eine zeitgemäße und kostengünstige Lösung.
erschienen: 18.11.2009

Sowohl Software als auch Hardware wurden oft auf die Schnelle integriert und es entstand eine uneinheitliche IT-Infrastruktur, die nicht nur einen erheblichen Verwaltungs- und Wartungsaufwand seitens der IT-Verantwortlichen verursacht, sondern auch Schwachstellen in Datensicherheit, Datenschutz und Ausfallsicherheit haben kann. Hier entstehen Gefahrenmomente und Risiken nicht nur für die Performance und somit den Bestand des Unternehmens, sondern auch persönliche Haftungsrisiken für die Unternehmensführung und IT-Entscheider.

Konsistente Daten für bessere Entscheidungen

Der Einsatz moderner Netzwerktechnologien, die sich im Rahmen einer IT-Konsolidierung realisieren lassen, gehört mittlerweile zu den geschäftskritischen Faktoren. Dies wird bedingt durch immer komplexer werdende Unternehmensprozesse und steigende Herausforderungen an Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Netzwerktechnologien werden laufend weiterentwickelt, um Führungskräften und Mitarbeitern zur jederzeit und überall die für Entscheidungen notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen. Anwendungen und Daten müssen kostengünstig, sicher und zuverlässig, immer, überall und über jedes Endgerät beziehungsweise über jede Art der Netzwerkverbindung gezielt zur Verfügung gestellt werden können. Und das zu möglichst geringen Gesamtkosten.

Server sorgen für Effizienz

Netzwerke, die sich auf Server – also hochleistungsfähige, zentrale Computer – stützen, sind hier eine zeitgemäße und kostengünstige Lösung. Da die Unternehmensanwendungen und Daten auf einem oder mehreren zentralen Servern zur Verfügung stehen, bleiben diese immer konsistent und können den Anwendern über die Vergabe von Zugriffsrechten gezielt zur Verfügung gestellt werden. Sogar die Speicherung von Daten auf den Endgeräten entfällt, wenn es sich um sogenannte „Thin Clients“ handelt, die lediglich die Datenansicht über den Bildschirm und die Datenbearbeitung über die Tastatur beziehungsweise über sonstige Eingabegeräte erlauben.

Das Konzept des serverbasierten Netzwerks – egal ob die Realisierung an den Arbeitsplätzen mit Thin Clients oder voll leistungsfähigen PCs erfolgt – ist außerdem durch die weitgehende Zentralisierung des Managements und der damit verbundenen zentralen Verantwortung für die Sicherheit kostensparend gegenüber anderen Lösungen wie zum Beispiel einem Peer-to-Peer-Netzwerk, in dem jeder ins Netz integrierte PC sowohl Server als auch Client sein kann.

Fazit

Das Einsparpotenzial beim Einsatz eines serverbasierten Netzwerks liegt in dem deutlich geringeren Serviceaufwand durch die Softwarestandardisierung und zentrale Lizenzverwaltung. Hinzu kommen längere Produktlebenszyklen der Endgeräte, da diese nicht die eigentliche Leistung erbringen müssen. Es können also bei einem Serverwechsel beispielsweise die vorhandenen Endgeräte möglicherweise weiter benutzt werden. Ein weiterer Faktor ist die schnellere Softwareaktualisierung, da Applikationen nur auf dem Server und nicht auf den einzelnen Endgeräten mit Updates versorgt werden müssen. Durch diese Faktoren in Verbindung mit Synergieeffekten wie schnellerer Datenzugriff, höhere Mitarbeitermotivation und verbesserte Kundenzufriedenheit durch qualitativ höherwertige Services sowohl intern als auch extern kann der Return on Investment (ROI) im Bereich der Unternehmens-IT verbessert werden.

Dieser Artikel wurde von der nextbusiness-IT Redaktion erstellt. „nextbusiness-IT – Exzellenz im Mittelstand“ ist eine bundesweite Leitthemenkampagne für den Mittelstand, die unter anderem die „Bibliothek des modernen IT-Wissens“ für den Mittelstand herausgibt. Diese Bibliothek können Sie hier kostenlos anfordern.

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