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Strategien für den Abbau von Stress im Beruf

Herzrasen, feuchte Hände, Angst? Sechs Tipps für den Stressabbau, die Sie für Ihren beruflichen Alltag beherzigen sollten.
erschienen: 28.07.2011

Akute Stresssituationen verlangen schnelle Abhilfe. Klingt banal, doch meistens helfen gerade die einfachsten Maßnahmen, um in stressigen Situationen gelassen zu bleiben:

1. Bewegung

Hoch gepeitschte Energie muss wieder abgebaut werden. Stehen Sie auf und gehen Sie im Raum auf und ab!

2. Atmung

Ein paar Mal tief durchatmen und vor allem ausatmen, das stimuliert den Parasympathikus. Der so genannte Ruhenerv sorgt für Erholung und Schonung.

3. Wasser

Trinken Sie schnell kaltes Wasser. Kältereize machen munter und stimulieren den Parasympathikus ebenfalls.

4. Zucker

Essen Sie eine kleine Menge Süßigkeiten, dadurch steigt der Blutzuckerspiegel. 

5. Licht

Helles Tageslicht aktiviert positiv. Im Büro ist die Beleuchtung jedoch lediglich 600 Lux stark. Zum Vergleich: In der freien Natur, auch an bedeckten Tagen, sind es 10.000 Lux.

6. Positive Gedanken

Freuen Sie sich auf etwas, denn Vorfreude ist die schönste Freude.

Neben diesen akuten Maßnahmen sollte Stressmanagement auch langfristig in den Arbeitsalltag integriert werden, denn damit lassen sich andauernden Belastungen und Erkrankungen wie etwa dem Burnout-Syndrom vorbeugen. Effektive Strategien dafür sind:

  • Regelmäßige Analyse der Stressbelastungen, indem mögliche Problemfelder der privaten und beruflichen Situation beleuchtet werden
  • Anwendung von kurz- und langfristigen Entspannungstechniken
  • Ausreichend Bewegung und Schlaf sowie eine gesunde Ernährung
  • Energie-Tankstellen: Private Beziehungen, mindestens ein aktives Hobby und bewusst geplante Pausen im Alltag
  • Für ein größeres Selbstwertgefühl sorgt die Konzentration auf die eigenen Stärken
  • Fokussierung: Herausfinden, was man selbst im Leben für wirklich wichtig hält; so werden die eigenen Energien an den richtigen Stellen eingesetzt

Hinweis

Ilse Goldschmid ist zudem Autorin des Beck-Ratgebers Burn-out: Erprobte Wege aus der Falle.