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Unified Communications mit VoIPZugriff auf Informationen – immer und überall

Dank VoIP können Sprachnachrichten noch besser ins Unified Messaging einbezogen werden. Für Unternehmen heißt dies noch höhere Flexibilität und Mobilität.
erschienen: 31.03.2010
Schlagwörter: Informationstechnik

Ständig tauschen Mitarbeiter Informationen per Telefon, E-Mail, Fax oder Kurznachricht aus. Diese Nachrichten werden dabei mit unterschiedlichen Kommunikationsmedien bedient: Anrufe gehen am Telefon ein – ist der richtige Ansprechpartner nicht erreichbar, kann der Anrufer eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

E-Mails werden mit einem E-Mail-Client am PC bearbeitet, Faxe werden mit Faxgerät und Kurznachrichten per Handy übermittelt. So muss der Mitarbeiter im Büro unterschiedlichste Endgeräte bedienen, um Nachrichten abzuhören, zu lesen oder zu versenden. Der Außendienstmitarbeiter konnte bislang meist nur auf bestimmte Nachrichtentypen zugreifen, da ihm nicht alle Kommunikationswege offen standen. Genau aus dem Grund entstand UMS: alle Nachrichtenarten unter einer Oberfläche zu vereinen und auch von unterwegs abrufbar zu machen. Zentral werden so alle Daten in einem einzigen Kommunikationsservice mit einer einheitlichen Benutzeroberfläche für alle Endgeräte bereitgestellt.

UMS – Nachrichtenmanagement der Zukunft

Auch wenn der Hype von Unified Messaging vorbei ist, denn der war in den späten 90er-Jahren, läutet die Einbindung von VoIP noch einmal eine neue UMS-Ära ein. Vor allem durch die VoIP-Eigenschaften, wie das Präsenzmanagement, die einheitliche Telefonnummer oder verschiedene Kundenservice-Tools, erfährt UMS eine erneute Aufwertung.

Die Vorteile von UMS liegen auf der Hand:

• es wird immer die richtige Person informiert, ob direkt oder per Nachricht
• innovatives Anrufmanagement
• medienbruchfreie Kommunikation
• vielseitige Möglichkeiten für die Gestaltung virtueller Meetings
• Zugriff auf Daten von überall aus und mit jedem Endgerät
• immer gleich bleibende Benutzeroberfläche

Die einzige Voraussetzung ist der Zugang zum Internet und der Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk.

UMS-Einsatz im Callcenter

Mittlerweile ist Unified Messaging bei Callcentern mit VoIP die wichtigste Anwendung. Darin stimmen fast zwei Drittel der Internet- und Telekommunikationsexperten laut einer aktuellen Studie überein. Kein Wunder, denn durch das Bereitstellen verschiedenster Informationen in einer nahezu einheitlichen Form kann ein optimaler Service geboten werden. Für das Unternehmen heißt dies konkret, dass Abläufe schneller, nachvollziehbarer, auswertbarer und letztlich kundenfreundlicher und kostensparender werden.

Perfekte Verbindung von Sprache und Daten

Das Ziel der Vertreter von Unified Messaging ist aber noch ein anderes: Alle Formen der unternehmensweiten Kommunikation einschließlich VoIP können von Hardwaresystemen auf Softwarelösungen migriert werden. Der Vorteil: Diese Umstellung ermöglicht es Unternehmen, ihre Kommunikation – die Sprache, Instant Messaging, E-Mail, Video und Web-Conferencing – vereint über eine Softwareschnittstelle und eine Plattform zu verschlanken.

Damit dies alsbald auch Realität wird, arbeiten die Software- und Hardwarehersteller gemeinsam daran, Standards sicherzustellen, damit alle Teile zusammen funktionieren und Daten sowie Anrufe zunehmend einfacher miteinander verbunden werden können. Das ist schließlich der Vorteil von VoIP – Sprach- und Datenkommunikation zu vereinen.

Dieser Artikel wurde von der nextbusiness-IT Redaktion erstellt. „nextbusiness-IT – Exzellenz im Mittelstand“ ist eine bundesweite Leitthemenkampagne für den Mittelstand, die unter anderem die „Bibliothek des modernen IT-Wissens“ für den Mittelstand herausgibt. Diese Bibliothek können Sie hier kostenlos anfordern.

[Bild: Dark Vectorangel - Fotolia.com]

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