Archiv

Virtuelle TechnologienVirtualisierung eröffnet dem Mittelstand neue Möglichkeiten

Mittelständische Unternehmen sollten sich mit den diversen Virtualisierungslösungen auseinanderzusetzen und sich konkret Gedanken über Einsatzmöglichkeiten zu machen. Denn wer möchte nicht mehr Flexibilität und eine höhere Verfügbarkeit in der IT?
erschienen: 16.12.2009

Großunternehmen haben bereits hinreichend positive Erfahrung mit der Virtualisierung gesammelt, und nun ist es am Mittelstand, sich für die erprobte Technologie zu öffnen. Der Siegeszug virtueller Technologien ist gewiss; wer sich dieser Entwicklung zu lange verschließt, wird später womöglich dem Wettbewerb hinsichtlich IT-Konsolidierung und Effizienz hinterherhinken. Denn die Virtualisierung ermöglicht sowohl eine Steigerung der Effektivität als auch der Flexibilität und Verfügbarkeit der IT. Mithilfe von Virtualisierung können Personen, Prozesse und Technologien effizienter zusammenarbeiten, um eine noch bessere Serviceleistung zu erreichen.

Virtualisierung vereinfacht IT

Der Grund für den Siegeszug der Virtualisierung liegt auf der Hand: Viele Unternehmen haben für jede Aufgabe einen eigenen Server. Neben dem File-Server steht ein Domänencontroller und ein E-Mail-Server, hinzu kommt zusätzliche Hardware für den Back-up-Server und andere Services. So wurde es im Serverraum immer enger. Überdies ist die Hardware in den letzten Jahren sehr viel leistungsstärker geworden, es wird also immer schwieriger, die Server vollständig auszulasten.

Die Gesamtkosten für die IT, also Hardwarekosten, Stromverbrauch und Administrationskosten nehmen zu. Mit Hilfe der Virtualisierung lassen sich brachliegende Hardwareressourcen optimal nutzen. Durch die geringere Anzahl von Servern sinkt der Energieverbrauch – entsprechend geringer fällt die Stromrechnung aus.

Umfassender Einfluss

Virtualisierung wird häufig eingesetzt für Webserver, die Verwendung fremder Betriebssysteme wie Windows auf Linux, Einrichten von Testmaschinen, die Abkapselung von Diensten, zum Beispiel einer Firewall, oder Server für Thin Clients. Die Möglichkeiten der Virtualisierung beschränken sich aber nicht allein auf Server oder andere Bereiche der IT-Infrastruktur, wie Storage und Netze, sondern spielt auch bei Anwendungen und Geschäftsprozessen eine bedeutende Rolle.

Der Einstieg in das Thema „Virtualisierung“ ist für den Laien nicht ganz einfach, da der Begriff sehr überladen und für eine ganze Reihe von unterschiedlichen Lösungen steht. Hinzu kommt, dass es allein bei der Servervirtualisierung, die häufig an erster Stelle genannt wird, wenn es um Virtualisierung geht, mehrere technische Architekturen gibt, mit der sich die Virtualisierung erreichen lässt. Und damit nicht genug: Vielfach sind Begriffe nicht eindeutig definiert, werden falsch verwendet oder es gibt mehrere Bezeichnungen für eine Lösung.

Dieser Artikel wurde von der nextbusiness-IT Redaktion erstellt. „nextbusiness-IT – Exzellenz im Mittelstand“ ist eine bundesweite Leitthemenkampagne für den Mittelstand, die unter anderem die „Bibliothek des modernen IT-Wissens“ für den Mittelstand herausgibt. Diese Bibliothek können Sie hier kostenlos anfordern.

[Bild: Nmedia - Fotolia.com]

(keine Bewertung)  Artikel bewerten