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VorstellungsgesprächWelche Fehler Bewerber vermeiden sollten

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Viele Bewerber sprechen im Vorstellungsgespräch zu wenig über die eigenen Kompetenzen und Erfahrungen. Und sie begehen oft weitere Fehler, die zur Jobabsage führen können.
erschienen: 29.10.2014
Schlagwörter: Bewerbung, Karriere
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Entscheider in Unternehmen haben oft den Eindruck, Bewerber würden sich fürs Vorstellungsgespräch zu wenig vorbereiten. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsmarktstudie 2014 des Personaldienstleisters Robert Half. Befragt wurden 200 deutsche HR-Manager.

Bewerber informieren sich zu wenig über das Unternehmen

Mangelnde Ernsthaftigkeit im Vorstellungsgespräch erkennen die befragten HR-Manager aber auch noch in zwei weiteren Punkten. Als zweithäufigsten Bewerberfehler identifizieren sie die fehlende Auseinandersetzung mit dem Unternehmen, in dem sich der Bewerber gerade um eine Stelle bemüht.

Der dritthäufigste Fehler – die mangelnde Befassung mit eigenen Karriereplänen und Zielen – knüpft an das schlechte Selbstmarketing an. Wer seine Kompetenzen und Erfahrungen nicht zu verkaufen weiß, dem fällt es auch schwer, eigene Pläne und Ziele offensiv zu vertreten.

Die häufigsten Fehler von Bewerbern im Vorstellungsgespräch, Quelle: Robert Half
Die häufigsten Fehler von Bewerbern im Vorstellungsgespräch, Quelle: Robert Half

Häufige Fehler im Vorstellungsgespräch

Unpünktlich sein

Seien Sie pünktlich. Eine Verspätung macht nicht nur einen schlechten Eindruck, sondern bringt Sie auch in eine Stresssituation. Besser ist es, etwa 15 Minuten früher anzukommen und sich im Warteraum noch in Ruhe zu sammeln und auf das Gespräch vorzubereiten. Vergessen Sie in der Zeit auch nicht, Ihr Handy abzuschalten.

Kompetenzen verschweigen

Beschreiben Sie im Gespräch Ihren Lebenslauf kurz und knapp und gehen Sie dabei nur auf Stationen ein, die für die Stelle relevant sind. Bereiten Sie auch Beispiele vor, anhand derer Sie Ihr Know-how anschaulich darstellen können. Erwähnen Sie Erfahrungen und Kompetenzen, die Sie für das neue Unternehmen gut einsetzen können und die für die ausgeschriebene Position relevant sind.

Zu knapp antworten

Bereiten Sie sich auf typische Fragen vor und legen Sie sich souveräne Antworten zurecht. Bleiben Sie dabei stets ehrlich, denn das geübte Auge des Personalers entlarvt Bewerberlügen sofort. Ihre Antworten sollten auch nicht zu knapp formuliert sein. Das wird häufig als mangelnder Enthusiasmus interpretiert. Überlegen Sie, ob Sie weitere relevante Details über sich in die Antwort packen können und es in diesem Zusammenhang passt, bereits eine Ihrer Fragen zu stellen.

Wenig informieren

Die Unternehmenswebseite hält viele Informationen bereit, die Ihnen bei der Vorbereitung nützlich sein können. Belesen Sie sich im Karriereportal, im Presse- oder Newsbereich. Auch Jahresberichte liefern wichtige Anhaltspunkte. Aktuelle Trends finden Sie zudem auf Webseiten von Branchenverbänden.

Keine Ziele angeben

Eine Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen und Karriereplänen ist unerlässlich für ein Vorstellungsgespräch. In welcher Position oder mit welchem Wissensstand sehen Sie sich zum Beispiel in fünf Jahren? Stellen Sie im Gespräch den Bezug zur ausgeschriebenen Stelle her. Legen Sie außerdem dar, welche Weiterbildung Sie planen, um Ihr Karriereziel zu erreichen.

Falsches Gehalt fordern

Überprüfen Sie Ihren „Marktwert“. Wer deutlich über oder auch unter den Gehaltsvorstellungen des Unternehmens liegt, riskiert eine Absage. Informieren Sie sich daher genau über die Nachfragesituation am Markt und ziehen Sie Gehaltstabellen heran.

Kein Augenkontakt halten

Halten Sie unbedingt Augenkontakt mit Ihrem Gesprächspartner, denn das signalisiert Selbstbewusstsein. Sind mehrere Entscheider am Vorstellungsgespräch beteiligt, sollten Sie bei Ihren Antworten darauf achten, nicht nur mit dem Fragesteller Augenkontakt zu halten.

Quelle: Robert Half