Fremdsprachenkenntnisse auf dem Prüfstand

Meldung von Rosetta Stone GmbH
Nur 46 Prozent der Sprachenlerner fühlen sich mit dem in der Schule gelernten Stoff ausreichend auf die Anforderungen des Geschäftslebens vorbereitet - Eine aktuelle Umfrage von Rosetta Stone unterstreicht die Notwendigkeit von zusätzlichem Sprachtraining am Arbeitsplatz.

Nur 46 Prozent der Sprachenlerner fühlen sich mit den Sprachkenntnissen, die sie in der Schule erworben haben, ausreichend gerüstet für den Einsatz am Arbeitsplatz. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von Rosetta Stone, einem der weltweit führenden Anbieter von Bildungstechnologie und Sprachlernlösungen, unter mehr als 5.000 Lernenden aus der ganzen Welt. Zwar hatte mit 81 Prozent eine hohe Zahl der Befragten vor dem Eintritt ins Arbeitsleben Sprachunterricht erhalten. Trotzdem, das zeigen die Antworten, ist ein zusätzliches Sprachtraining notwendig, um ein Niveau zu erreichen, das eine sichere Anwendung im Arbeitsalltag ermöglicht. Dies lässt den Schluss zu, dass Unternehmen in der heutigen globalen Geschäftswelt erst mit einem kontinuierlichen Sprachtraining die Vorteile einer mehrsprachigen Belegschaft voll ausschöpfen können.

Die Umfrage offenbart große regionale Unterschiede: Mit 90 Prozent zählt die Gruppe der Mitarbeiter aus Europa zu denjenigen Teilnehmern, die in der Schule am meisten Fremdsprachenunterricht genossen haben. Dennoch fühlen sich nur 47 Prozent von ihnen adäquat auf die Herausforderungen vorbereitet, die ein Arbeitsplatz im 21. Jahrhundert in puncto Fremdsprachenkenntnisse an sie stellt. In Nordamerika hatten 80 Prozent der Teilnehmer Fremdsprachenunterricht, aber nur 31 Prozent fühlen sich mit den erworbenen Kenntnissen gut genug für das Berufsleben gerüstet. Ein bemerkenswertes Ergebnis der Studie ist, dass sich im Gegensatz dazu 70 Prozent der Befragten aus dem Mittleren Osten und aus Afrika sowie 68 Prozent aus dem asiatisch-pazifischen Raum mit ihren Fremdsprachenkenntnissen ausreichend vorbereitet fühlen.

Sabine Schnorr, Geschäftsführerin Rosetta Stone Zentraleuropa sieht in den Ergebnissen einen deutlichen Beleg dafür, dass das Sprachtraining am Arbeitsplatz fortgesetzt werden sollte, um sicherzugehen, dass es den geschäftlichen Anforderungen entspricht. „Unternehmen sagen uns, dass Sprachkenntnisse die Produktivität ihrer Mitarbeiter fördern, die Beziehungen zu den Kunden verbessern und Umsatzchancen steigern. Diese Faktoren wirken sich direkt auf den Gewinn aus. Von den Mitarbeitern hören wir, dass ihre traditionell in der Schule erworbenen Fremdsprachenkenntnisse gerade nur soweit reichen, sich verständlich zu machen. Um die interne und externe multikulturelle Kommunikation tatsächlich zu verbessern, empfiehlt es sich für Unternehmen, Sprachtraining in ihre Lern- und Entwicklungsprogramme zu übernehmen.“

Die geografische Verteilung von Arbeitsteams macht Face-to-Face-Training schwierig. Hinzu kommt, dass ein höherer Anteil der Mitarbeiter heute aus „Digital Natives“ besteht, also mit digitaler Technik aufgewachsen ist. Insofern stellen digitale Lernprogramme eine effektive und zeitgemäße Lösung dar.

Dies unterstreicht auch Dr. Kevin Curran, Dozent für Informatik an der University of Ulster. Er sagt: „Die Zukunft des Lernens liegt in der Computertechnologie. In Schulen lässt sie sich nicht nur an die vielfältigen Fähigkeiten der Schüler anpassen, sondern diese lassen sich damit auch auf eine altersgerechte Weise ansprechen. Am Arbeitsplatz ist sie leicht zugänglich und praktisch, sodass sie in den heutigen hektischen Arbeitsalltag passt. Des Weiteren ermöglicht die Technologie selbstbestimmtes Lernen, das insbesondere beim Sprachenlernen eine Rolle spielt: die Lernenden können selbst auswählen, auf welche Wörter, Sätze oder Grammatikthemen sie sich konzentrieren möchten.“

Viele Unternehmen kennen die Vorteile von E-Learning, um firmenintern Fremdsprachkenntnisse zu verbessern. In einer früheren Umfrage konnten 94 Prozent der Business-Entscheider in Deutschland und Großbritannien zumindest einen Vorteil nennen. Insbesondere zählen dazu geringere Kosten, schnellere Bereitstellung, eine Reduzierung der Reisezeiten sowie effektiveres Lernen. Zwei Drittel (66 Prozent) gaben an, dass ihrer Ansicht nach, die Zukunft des Sprachtrainings im E-Learning läge.

Über die Umfrage:
Über 900 Unternehmen weltweit, deren Mitarbeiter mit Rosetta Stone Sprachen lernen, wurden gebeten, an der Umfrage teilzunehmen. 5409 Anwender, u. a. aus den Branchen Fertigung/Konstruktion/Automobile, Energie und natürliche Ressourcen, Telekommunikation, Technologie/Software, Medien/Unterhaltung, Pharma/Biotechnologie/Gesundheitswesen, Transport und Logistik, Nahrungsmittel/Getränke/Landwirtschaft, Einzelhandel, Gastronomie und Finanzen/Banken/Versicherungen – nahmen an der Online-Befragung im November 2015 teil.

» Eine detaillierte Zusammenfassung der Umfrage-Ergebnisse ist online verfügbar

erstellt am: 05.08.2016

Über den Autor
Rosetta Stone GmbH

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