Grundlagen der BWL – Fit in der Betriebswirtschaft

Fachbeitrag von Management-Institut Dr. A. Kitzmann
Das Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen ist nicht jedem in die Wiege gelegt. Die einen studieren deshalb BWL, die anderen kommen aus handwerklichen Berufen. Hier ist der Bezug zwischen dem Auftrag, den Materialien, der Handarbeit sowie der abschließenden Rechnung noch eher verständlich ist als in großen industriellen Unternehmen, die eine Vielzahl von Arbeitsschritten und Vertriebswegen unternehmen, um berechenbare Leistungen zu erbringen. Um das Handeln in mittleren und großen Unternehmen zu verstehen, hilft ein Einblick in die Betriebswirtschaftslehre.

     

Das Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen ist nicht jedem in die Wiege gelegt. Die einen studieren deshalb BWL, die anderen kommen aus handwerklichen Berufen. Hier ist der Bezug zwischen dem Auftrag, den Materialien, der Handarbeit sowie der abschließenden Rechnung noch eher verständlich ist als in großen industriellen Unternehmen, die eine Vielzahl von Arbeitsschritten und Vertriebswegen unternehmen, um berechenbare Leistungen zu erbringen. Um das Handeln in mittleren und großen Unternehmen zu verstehen, hilft ein Einblick in die Betriebswirtschaftslehre. 

  • Beschaffung
  • Produktion
  • Absatz

lauten die wesentlichen Funktionen der Betriebswirtschaftslehre. Denn allein darum geht es: Etwas herzustellen, um es hinterher zu verkaufen. Dass dies nicht so einfach ist, erklärt sich mit weiteren Themen, die auch zum Portfolio der BWL gehören:

  • Rechnungswesen
  • Marketing
  • Personalwesen
  • Statistik
  • Management
  • Rechts- und Volkswirtschaft.

Dass mit jedem Produktionszweig auch ein besonderes Wissen notwendig ist, zeigt sich in der Praxis: Wer in der Logistikbranche arbeitet, braucht ein anderes Netzwerk im Kopf als jene, die sich mit dem betriebswirtschaftlichen Management eines Krankenhauses auseinandersetzen.

TIPP: Gerade für Berufsanfänger gilt die Frage: Wo möchten Sie gerne arbeiten, welche Branche weckt Ihre Begeisterung? Wer sich im Laufe des Studiums noch für keinen Schwerpunkt entscheiden konnte, sollte bei der Wahl des Arbeitsplatzes die eigenen Wünsche berücksichtigen.

Dass BWL auch ein Zweig ist, der sich mit der Entwicklung der Märkte, mit technischen Innovationen und gerade auch mit rechtlichen Fragen stets verändert, macht es zu einen spannenden Thema, das nie zu einem Ende kommt. Was sich innerhalb dieses Wissensspektrum nicht verändert, ist der Mensch.

  •  Kunden
  • Lieferanten
  • Vorgesetzte
  • Mitarbeiter

in diesem Spektrum bewegt sich das Personalwesen. Zwar ändern sich die Arbeitsbedingungen, das Umfeld, die Projekte, aber der Mensch kennt nur zwei Pole:

  •  zufrieden
  • nicht zufrieden.

Inwieweit ein Verbleib in der so genannten Komfortzone erfolgversprechend ist oder ein Wechsel zu stetiger Weiterentwicklung führt, ist eine wiederkehrende Diskussion im Personalmanagement. Als Produktionsfaktor in der Wertschöpfungskette haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Position, aber was passiert mit einem Unternehmen, das seine Beschäftigten ausbeutet? Diese Frage von Unternehmensphilosophie, gesellschaftlichem Einfluss sowie einer Verantwortung dem Menschen gegenüber wird in der Betriebswirtschaft maximal auf der Management-Ebene diskutiert. Wer dort mitreden möchte, sollte sich auf den Karriereweg machen oder selbst ein Unternehmen gründen. Unternehmer erfahren Betriebswirtschaft am eigenen Leib und können lernen, wie viel Aufwand notwendig ist, um Gewinn zu erwirtschaften und Wachstum zu erzeugen.


» Imagefilm - Management-Institut Dr. A. Kitzmann

erstellt am: 24.02.2017

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