Kunst und Kultur für Manager

Fachbeitrag von Management-Institut Dr. A. Kitzmann
Literatur, Malerei, Bildhauerei, Musik – im täglichen Business-Alltag ist Kunst lediglich Dekoration und Kultur eine Frage des Miteinanders. Dabei steckt hinter dem künstlerischen Blick eine Weltanschauung, die dem beruflichen Alltag neue Impulse geben kann.

Literatur, Malerei, Bildhauerei, Musik – im täglichen Business-Alltag ist Kunst lediglich Dekoration und Kultur eine Frage des Miteinanders. Dabei steckt hinter dem künstlerischen Blick eine Weltanschauung, die dem beruflichen Alltag neue Impulse geben kann.

     

- Bildung

- Kreativität

-  Intelligenz

     

sind Stichworte, die mit Kunst und Kultur verbunden sind. Zum einen wirkt es gebildet, wenn Manager und Führungskräfte Kenntnisse über bedeutende Künstler, Musiker und Autoren haben; zum anderen sind solche Kenntnisse nur dann authentisch, wenn Künste Emotionen wecken. Sich mit Kunst und Kultur auseinanderzusetzen, bedeutet, sich neuen Einsichten zu öffnen.

Ursprung allen künstlerischen Schaffens ist die Verarbeitung von Eindrücken, Emotionen, Wünschen auf individuelle Art und Weise. Dies führt dazu, dass neue Kunstrichtungen entstehen, neue Elemente in bildende Künste einfließen und ein uraltes Thema in immer wieder neuen Worten verarbeitet wird. Kreativität ist dazu notwendig und um dies zu verstehen, sollte ein analytisch und prozessorientierter Verstand um mehrere Ecken wahjrnehmen können. Dies ist möglich, wenn es einerseits Fakten gibt, die die historischen Zusammenhänge eines Kunstwerkes erzählen, die biographischen Verhältnisse des Schaffenden schildern, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wiedergeben. Sich vor diesem Hintergrund mit den Gefühlen und Wünschen des Schaffenden auseinanderzusetzen, eröffnet einen Weg für eigene Emotionen.

- Mitgefühl

- Faszination

- Betroffenheit

spiegeln sich in Farben, Formen, Tönen und Worten und können diese Emotionen beim Betrachter auslösen. Erst dann passiert eine Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk, denn die eigene Faszination, Betroffenheit, das Mitgefühl muss in Worte gefasst werden, um sich mit anderen auszutauschen und über Kunst zu reden.  

Dass es erlaubt ist, zu jedem Kunstwerk eine eigene Meinung zu haben, die weder in Katalogen noch wissenschaftlichen Abhandlungen über Kunst zu finden ist, widerspricht dem analytischen, industriellen, prozesshaften Denken und erweitert damit den eigenen Horizont. Damit ist eine Möglichkeit gegeben, Bestehendes unter einem anderen Blickwinkel betrachten zu können und gegebenenfalls mit neuen Ideen an Unternehmens-entscheidungen herangehen zu können. Kunst als Inspiration zu verstehen und für eigene Anlässe zu nutzen, eröffnet kreatives Denken.

Parallel dazu vermittelt die Auseinandersetzung mit Kunst auch eine Option, um die eigenen Gefühle zu verarbeiten, Stress zu begegnen und ihn in kreativer Auseinandersetzung abzubauen.

TIPP: Sie würden am liebsten Projekte an die Wand klatschen, jemandem den Hals umdrehen oder in hohem Bogen vor die Tür setzen? Tun Sie das   – mit Farbbeuteln auf Leinwände, mit Tonklumpen zwischen den Fingern, mit Worten auf Papier. Auch wenn es kein berühmtes Kunstwerk werden wird – Ihr Problem haben Sie „bearbeitet“ und bewältigt.

Kunst schafft Möglichkeiten, die ein Business-Alltag nicht bietet. Deshalb ist sie Inspiration, Bereicherung,

Kreativität und Auseinandersetzung. Somit verändert sich nicht nur der Blick auf die Gegebenheiten, sondern auch die Kommunikation und der zwischenmenschliche Austausch. Etwas über Kunst zu wissen, ist das Eine, etwas über Kunst sagen zu können, etwas ganz Anderes.


» Imagefilm Management-Institut Dr. A. Kitzmann

erstellt am: 16.02.2017

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