Mit Achtsamkeit Energie tanken

Fachbeitrag von EinfachStimmig
Tanken Sie mit diesen Achtsamkeitsübungen auf und gönnen Sie sich eine qualitative Pause. Achtsamkeit hilft uns im Arbeitsalltag inne zu halten, unsere kognitiven Speicher aufzuladen und konzentrierter zu arbeiten. Probieren Sie aus, welche dieser Tipps zu Ihnen passen. Suchen Sie sich einen aus und üben Sie regelmäßig. Spüren Sie was Ihnen gut tut und tun Sie mehr davon. Lassen Sie sich von den positiven Wirkungen überraschen.

Innehalten

Unterbrechen Sie einfach für einen kurzen Moment die Tätigkeit, die Sie gerade tun. Wenn Sie möchten, schließen Sie Ihre Augen und spüren Sie nach innen. Was nehmen Sie wahr? Was fühlen Sie? Was hören Sie? Erlauben Sie sich nichts tun zu müssen und lassen sich ganz auf diesen Moment des aufmerksamen Innehaltens ein.
Öffnen Sie nach einiger Zeit Ihre Augen: Was hat sich an Ihrer Art, die Dinge wahrzunehmen, verändert?

Dem Rhythmus des Atems lauschen

Machen Sie es sich bequem auf einem Stuhl – wenn Sie möchten, können Sie die Übung auch im Liegen machen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen und beobachten Sie Ihren Atem. Nehmen Sie wahr, wie er ein- und ausströmt. Es ist wie ein Nehmen und Geben, ein sich Füllen und sich Leeren. Gestatten Sie sich Ihren ganz eigenen Rhythmus, und nehmen Ihren Atem einfach so wahr, wie er gerade ist. Wenn Sie möchten, können Sie auch eine Hand auf Ihren Brustkorb und die andere Hand auf Ihren Bauch legen, um die Bewegung in Ihrem Körper mit zu verfolgen.

Wenn Sie genug nach innen gelauscht haben, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder dem zu, was gerade zu tun ist. Gut möglich, dass Ihnen das jetzt mit mehr Ruhe und Gelassenheit gelingt.

Präsenz

Was bedeutet es für Sie präsent zu sein? Woran merken Sie, dass Sie ganz im Hier und Jetzt sind? Im Grunde können wir ja gar nicht wo anders sein. Und doch: in unseren Gedanken sind wir meistens mit Dingen beschäftigt, die sein werden oder die waren, in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Bei der Präsenz geht es darum, mit der gesamten Aufmerksamkeit in der Gegenwart zu bleiben. Und da unsere Energie der Aufmerksamkeit folgt, ergibt sich der nächste Schritt, der zu tun ist, dann wie von selbst.

Achtsames Gehen

Für dieses Experiment mit sich selbst benötigen Sie ca. 15 Minuten. Am besten gelingt es Ihnen an einem angenehmen Ort z. B. in der Natur (im Park oder am Waldrand), an dem Sie für sich ein Stück in Stille gehen können. Setzen Sie dabei Ihre Schritte so langsam wie möglich voreinander. So, als ob Sie in Zeitlupe gehen, achtsam Schritt für Schritt. Ihr Atem fließt frei. Und da ist nichts anderes als Ihr Gehen, einen Schritt nach dem anderen. So langsam und achtsam wie möglich.

Lassen Sie sich davon überraschen, wie sich Ihre Wahrnehmung verändert und schärft für Details, die Ihnen vorher vielleicht noch nie aufgefallen sind.
Probieren Sie das achtsame Gehen auch mal barfuß aus.

Achtsames Wahrnehmen

Unterbrechen Sie Ihr Tun für einen Moment und probieren etwas Ungewöhnliches aus: Nehmen Sie da, wo Sie gerade sitzen, irgendeinen Gegenstand in die Hand und schauen ihn ganz genau an. Gehen Sie ganz in der Betrachtung auf. Tun Sie so, als ob Sie das, was Sie sehen noch nie zuvor gesehen hätten - wie ein kleines Kind: Welche Form hat der Gegenstand? Welche Farbe? Ist er eher warm oder kalt? Wie ist seine Oberfläche: weich oder rauh? Nehmen Sie einfach nur wahr, ohne zu bewerten. Ihre Wahrnehmung ist ganz fokussiert auf diesen einen Gegenstand. 

Körperwahrnehmung

Im Rahmen des Achtsamkeitstrainings gibt es eine schöne Übung: den bodyscan. Hier eine Kurzform davon. Sie können die Übung im Sitzen oder Liegen durchführen. Nehmen Sie zuerst Ihren Atem wahr und wie Sie sitzen bzw. liegen. Wandern Sie nun mit Ihrer Aufmerksamkeit durch den gesamten Körper, beginnend bei den Füßen. Nehmen Sie dann Unterschenkel und Oberschenkel wahr. Ihr Gesäß. Ihren Rücken. Ihren Bauch und Brustkorb. Nehmen Sie dann Ihre Schultern, Oberarme, Unterarme und Hände wahr. Wandern Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit weiter über Ihren Nacken zum Kopf bis zum Gesicht. Nehmen Sie Ihren Körper wahr, so wie er gerade ist. Es geht nicht darum etwas zu verändern, sondern um das Spüren im Moment.

Energieball

Diese Übung hilft Ihnen dabei Ihre Batterien wieder aufzuladen, wenn Sie sich energielos fühlen. Sie können die Übung im Sitzen oder Liegen durchführen. Nehmen Sie als erstes Ihren Atem wahr. Wandern Sie diesmal mit Ihrer Aufmerksamkeit in Ihre Körpermitte (Hara), die sitzt ca. 5 cm unterhalb des Bauchnabels. Stellen Sie sich in Ihrem Inneren eine goldene Energiekugel vor. Lassen Sie diese Kugel langsam und energievoll ihr Licht verströmen und Stück für Stück Ihren ganzen Körper mit goldenem Licht erfüllen.
Atmen Sie sieben Atemzüge bewusst tief ein und aus, kommen dann mit Ihrer Aufmerksamkeit wieder in den Raum zurück.

Stille

Wie oft haben Sie in Ihrem Alltag die Möglichkeit Stille zu erfahren? Die Momente der Stille können ganz kurze sein, wie z. B. ein Blick aus dem Fenster. Oder es können längere Zeiten sein, wie ein Spaziergang in der Natur. An welche Orte zieht es Sie hin, um Stille zu erleben? Wie leicht oder schwer fällt es Ihnen, innerlich ganz leer zu werden und der Stille zu lauschen?

Einfach sein

Unser Tun wird oft bestimmt von Glaubenssätzen, die wir im Laufe unseres Lebens angenommen haben. Ein solcher Glaubenssatz ist z. B. die Aufforderung „sei perfekt“. Ich lade Sie ein, einen Moment innezuhalten und nachzuspüren, inwiefern dieser Anspruch auf Sie zutrifft. In welchen Lebensbereichen ist es Ihnen wichtig, perfekt zu sein? Gibt es Bereiche, in denen Sie diesen Anspruch nicht haben? Wie wäre es, wenn es auch in den anderen Lebensbereichen mal nicht so perfekt sondern einfach sein darf? Vielleicht gefällt Ihnen ja das neue Motto: „Es darf einfach sein“.

Meditation

Hier eine kleine Meditations-Anleitung. Sie brauchen nicht unbedingt ein Sitzkissen. Meditation geht auch auf dem Stuhl. Wichtig ist eine aufrechte Köperhaltung, der Rücken sollte nicht angelehnt sein. Die Füße stehen parallel am Boden. Der Atem fließt frei. Alles was an Geräuschen und Körperempfindungen da ist, kann kommen und gehen. Auch die Gedanken kommen und gehen, sie dürfen wie Wolken weiter ziehen. Wenn Sie möchten können Sie einen für sich stärkenden Satz denken, z. B. „ich bin verbunden mit dem Großen Ganzen“ oder „ich nehme stärkende Energie auf“. Nehmen Sie sich morgens 5 bis 15 Minuten Zeit, um in der Stille zu sitzen. 

Gutes Gelingen wünscht Ihnen Heike Grethlein.

Über die Autorin

Heike Grethlein, EinfachStimmig Partner für menschengemäße Unternehmensentwicklung.
Sie ist Expertin für gesunde Arbeit und neues Bewusstsein im Business. Ihr Herz schlägt für den gesunden Mensch im Unternehmen.

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erstellt am: 21.01.2016

Über den Autor
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Partner für menschengemäße Unternehmensentwicklung