MITO-Schichtenmodelleinsatz zur Konfiguration von unternehmensspezifischen Organisationssystemen

Fachbeitrag von Prof. Binner Akademie
Ein optimal gestaltetes Organisationssystem regelt das aufgaben- und anforderungsgerechte Zusammenwirken der arbeitenden Menschen, Betriebsmittel, Arbeitsgegenstände und Informationen mit Unterstützung der nachfolgend genannten organisationsbezogenen Gestaltungskomponenten innerhalb der Prozessdurchführung und ermöglicht so die unternehmensspezifischen bzw. betrieblichen Prozessziele human und wirtschaftlich zu erreichen.

Ein optimal gestaltetes Organisationssystem regelt das aufgaben- und anforderungsgerechte Zusammenwirken der arbeitenden Menschen, Betriebsmittel, Arbeitsgegenstände und Informationen mit Unterstützung der nachfolgend genannten organisationsbezogenen Gestaltungskomponenten innerhalb der Prozessdurchführung und ermöglicht so die unternehmensspezifischen bzw. betrieblichen Prozessziele human und wirtschaftlich zu erreichen. Vorgestellt wird ein Organisations-Konfigurationsansatz mit Vorgabe verschiedener Gestaltungs- bzw. Konfigurationskomponenten zur Entwicklung eines prozessorientierten Organisationssystems. Diese Gestaltungskomponenten  sind in Form von MITO-Schichtenmodellen zusammengefasst, um eine einheitliche Beschreibungs-, Erklärungs-, Struktur-, Gestaltungs-, Analyse- und Vorgehensmodelle für die Konfiguration eines unternehmensspezifischen Organisationssystems zu gewährleisten.

Die unterschiedlichen MITO-Schichtenmodelle, wie z. B.

·         MITO-Ordnungsstruktur-Schichtenmodell

·         MITO-Gestaltungsparameterschichtenmodell

·         MITO-Konzepte-Schichtenmodell

·         MITO-Integrierte Managementsystem (IMS)-Schichtenmodell

verknüpfen über die fünf MITO-Modellsegmente

„Führung, Input, Transformation, Output, Leitung“

die jeweiligen organisationsspezifischen Themenstrukturelemente über mehrere Schichten in einer einheitlichen Struktur und ermöglichen so eine durchgängige Betrachtung der gemeinsamen Lösungsansätze. Alle Schichtenmodelle lassen sich zusätzlich zu einem Gesamtschichtenmodell zusammenfügen, um auf diese Weise einen umfassenden prozessorientierten Gestaltungsansatz zu erzeugen, bei dem der Anwender sich die von ihm benötigte MITO-Einzelschicht aus den o.g. unterschiedlichen themenspezifischen Schichtenmodellen individuell zu seiner optimalen Organisationssystemlösung zusammenstellt. Die Umsetzung der Gestaltungsinhalte erfolgt im zweiten Schritt innerhalb der der Swimlane-Darstellung dokumentierten Geschäftsprozesse. Hierbei ist der Geschäftsprozess rollenbasiert sachlich-zeitlich-logisch mit seinem Arbeits-, Informations- und IT-Applikationsfluss grafisch abgebildet. Auch das dazugehörende Prozessmodell ist im MITO-Modell strukturiert.

Dieser MITO-Organisationskonfigurationsansatz ist nicht nur eine Unterstützung für das Management im Unternehmen, sondern bietet auch extern für alle IT-Dienstleister und Personalentwickler oder intern für Managementsystembeauftragte wie QM-Beauftragte und Prozessorganisatoren eine Vorgehens- und Umsetzungshilfe ihrer Kernkompetenzen für die prozessorientierten Lösungskonzepte innerhalb der analysierten und in der Swimlane-Darstellung. Sie unterstützen als Dienstleister den Prozessverantwortlichen bei der effektiven, effizienten und Compliance gerechten Prozessdurchführung und damit auch bei der Umsetzung der Kundenorientierung.

Es geht bei dem MITO-Ordnungsstrukturschichtenmodell um die Strukturierung der Visions-, Strategie- und Leitsatzinhalte innerhalb der fünf MITO-Modell-Segmente. Auch das Zielsystem, das Prozessmodell und das Führungssystem wird in der MITO-Modellstruktur beschrieben. Dies gilt für den Einsatz der verschiedenen Führungsinstrumente. Ebenso werden die übergeordneten Gestaltungsdimensionen der Organisationsgestaltung, d. h. Mensch-Organisation-Technik mit ihren Inhalten innerhalb der fünf MITO-Modell-Segmente präzisiert.

 

Die unterschiedlichen Organisationsgestaltungsparameter wie beispielsweise Anforderungen, Erfolgsfaktoren, Erfolgspotentiale, Schwachstellen, Risiken, Belastungen, Maßnahmen usw. lassen sich ebenfalls im MITO-Schichtenmodell miteinander segmentmäßig verknüpfen. Das gilt auch für die Integrierten Managementsysteme (IMS), die einheitlich in ihrer Struktur und ihren Inhalt nach der MITO-Modellstruktur beschrieben sind. In gleicher Weise sind auch die unterschiedlichen Rationalisierungs-, Strukturierungs- und Potentialkonzepte, die alle prozessbezogen entwickelt wurden, in ihren inhaltlichen Strukturen in den MITO-Modellsegmenten dokumentiert. Wie einleitend ausgeführt, kann also der Anwender mit diesen Ordnungsstrukturen und den darin enthaltenen unterschiedlichen themenspezifischen Strukturelementen ein ganzheitliches prozessorientiertes Organisationssystem für sein Unternehmen entwickeln. Literaturhinweise

Binner, Hartmut F. „Methoden-Baukasten für ganzheitliches Prozessmanagement“, ISBN 978-3-658-08408-0, ISBN 978-3-658-08409-7 (eBook),  Springer/Gabler Verlag, 246 Seiten, September 2015.

Binner, Hartmut F.: Strategie des General-Managements. Ausweg aus der Krise. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1993. 400 Seiten. ISBN 3-540-57021-7

 

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erstellt am: 29.03.2016

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