Sieben Tipps für den unternehmerischen Erfolg

Fachbeitrag von suxess ag
Was man aus den Medien und der Werbung lernen kann...

Bewusster leben, bewusster essen, bewusster… Mit diesen Slogans werden wir in den Medien ständig konfrontiert. Und wer hinterfragt schon, was uns hier täglich serviert wird. Irgendwie sind wir nur noch Zuschauer – und das über weite Strecken unseres Lebens nicht einmal bewusst. Das Fernsehen inszeniert Geschichten, damit der Zuschauer „dran bleibt“. Die Werbung versteht es, Produkte perfekt zu inszenieren, damit diese über Jahre hinweg attraktiv für den Konsumenten bleiben. Auch als Unternehmen sollte man attraktiv für seine Kunden bleiben, im Idealfall dadurch, dass man besser wird – Produkte und Dienstleistungen optimiert und den Service ausbaut. Doch werden diese Bemühungen nicht inszeniert, also entsprechend in Szene gesetzt, schaltet der Kunde früher oder später doch ab. Die Medien inszenieren perfekt und zielgruppenorientiert. Genau das können auch Unternehmen lernen. Nachfolgende sieben Tipps sollen zur Inszenierung anregen – wobei mit „inszenieren“ nicht gemeint ist, etwas „vorzuspielen“, sondern wirkungsvoll die eigenen positiven Eigenschaften hervorzuheben:

1. Ist Ihr Unternehmen wie eine Tütensuppe?
Wir holen uns Spaß, Emotionen und Abenteuer auf Knopfdruck aus dem Fernseher und leben damit ein „Instant-Leben“. Nichts mehr selber erleben, nur noch konsumieren. Leben Sie in Ihrem Unternehmen auch das Instant-Prinzip? Wo könnten Sie in Ihrem Unternehmen wieder neues Leben, neue Ideen und neue Begeisterung brauchen? Und was wird nur immer wieder neu aufgebrüht?

2. Nichts wäscht weißer!
Inszenieren Sie sich und Ihr Unternehmen wirkungsvoller! Die Werbung macht es uns vor. Jedes Produkt muss immer besser werden, um langfristig Erfolg zu haben. Wir verkaufen unsere Dienstleistungen, unsere Produkte und uns selber oft massiv unter Wert. Seien Sie selbstbewusster und optimieren Sie Ihre Wirkung – in jedem Detail.

3. Kundenservice: Das Leben ist eine Castingshow.

Es wird immer einen Kunden à la Dieter Bohlen geben, der Sie versucht runterzumachen und vielleicht unfair kritisiert. Analysieren Sie Ihre Stärken (genau das ist der Haken bei DSDS – weil viele meinen, sie können die nächste Lady Gaga werden – dabei sind sie einfach nur gaga…). Wenn Sie und Ihr Unternehmen wissen, was Sie wirklich gut können, welche Werte Sie vertreten und welche Ziele Sie verfolgen, werden Sie souveräner mit „Bohlen-Kunden“ umgehen können.

4. Preisverhandlungen: Der Schuldenberater.

Was denken Sie über Geld? Geld verdirbt den Charakter, macht nicht glücklich und stinkt? Dann überdenken Sie Ihre Beziehung zu Geld. Und freuen Sie sich nicht, dass es Ihnen besser geht als dem Schuldner beim Schuldenberater, der 400'000 Euro Schulden hat. Orientieren Sie sich an Menschen und Unternehmen, denen es besser geht als Ihnen. Sich nach unten zu orientieren, ist einfach und bequem – und macht gute Laune. Viele Sendungen im Fernsehen leben genau von diesem Fakt. Es hilft Ihnen und Ihrem Unternehmen aber nicht, um weiter zu kommen.

5. Was wünscht sich Ihr Kunde?

Saft mit extra Vitaminen, Margarine gegen Bluthochdruck, Gummibärchen ohne Fett und cholesterinfreies Wasser. Der „bewusste“ Konsument scheint Utopie – oder warum gibt es so viele fragwürdige Produkte und Produktversprechen, die Realsatire sind? Marketing bedeutet, zu lernen, wie Menschen „funktionieren“, was sie sich so sehr wünschen und wovor sie Angst haben. Erstellen Sie ein genaues Profil Ihres Zielkunden! Und hinterfragen Sie jede Marketingaktion auf diese Bedürfnisse.

6. Dauerwerbung: Wenn Sie jetzt gleich bestellen…

Produkt-Hardcore-Werbung, die einem eine halbe Stunde das revolutionäre und von der NASA getestete Bauch-weg-Brett anpreist: klarer Blödsinn. Aber anscheinend drückt diese Art von Werbung die richtigen Knöpfe der Menschen (sonst würde ja nichts verkauft werden). Auch hier: Je besser Sie wissen, wie Menschen ticken, umso eher können Sie Ihr Produkt (das hoffentlich einen wirklichen Nutzen bietet) an den Zielkunden bringen. Bringen Sie nicht gleich eine Lösung, wenn das Problem dem Kunden noch gar nicht klar ist. Zeigen Sie (auch) das Problem auf!

7. Die Kochprofis – alles klar. Alles einfach.

Wir wissen Bescheid. Kaum haben die Kochprofis sich einen ersten Überblick über die zu rettende Gaststätte verschafft, wissen wir zuhause auf dem Sofa, was zu tun ist. Klar. Wir sind ja auch clever. Aber sind Sie sicher, dass nicht auch Sie in Ihrem Unternehmen „blinde Flecken“ haben? Wann sind Sie das letzte Mal mit dem Blick eines Kunden durch Ihr Unternehmen gegangen? Fremde Küchen sind immer schmutziger als die eigene…

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erstellt am: 04.04.2016

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