Warum Unternehmen sich ständig neu erfinden müssen

Fachbeitrag von business elf - Managementberatung GmbH
Als Führungskraft sind Sie trotz aller bisher erreichten Erfolge und der Tradition Ihres Unternehmens gefordert, stetig und beharrlich neue Impulse und Anreize zu setzen, da sich sonst ein gefährlicher Stillstand im Unternehmen ausbreitet, der zunehmend um sich greift.

„Tradition schießt keine Tore“

 Warum Unternehmen sich ständig neu erfinden müssen!

In der SPORTBILD Nr. 21 / 2015 schreibt Chefredakteur Alfred Draxler im Editorial mit der Überschrift „Tradition schießt keine Tore“. Treffender als mit diesem Titel hätte man die zurückliegende Saison der ersten und zweiten Bundesliga nicht beschreiben können:

In den Bundesligen kämpfte gerade die “Tradition” um den Abstieg: Die Traditionsvereine Hamburger SV und VFB Stuttgart in der ersten Liga sowie der TSV 1860 München und der FC St. Pauli in der zweiten Liga zitterten bis zum letzten Spieltag bzw. in der Relegation um den Klassenerhalt.

Diesbezüglich meint Alfred Draxler, „dass sich die großen Klubs mit langer Tradition auch einmal hinterfragen müssen, ob sie durch Misswirtschaft und falsche Entscheidungen diese Entwicklung nicht selbst verschuldet haben“. Im Weiteren führt Draxler aus, dass „Tradition keine Tore schießt“ … und  „gute und moderne Arbeit geleistet werden muss!“

 business elf – Analyse:

„Transferieren“ wir dieses Beispiel nun auf unseren Unternehmensalltag:

Kennen auch Sie Unternehmen, die sich auf dem bisher Erreichten (auf Ihrer „Tradition“) ausruhen, keine neuen Impulse setzen und somit anderen die Märkte und die Zukunft überlassen?

Wahrscheinlich brauchen Sie gar nicht so weit schauen und mit großer Wahrscheinlichkeit fallen Ihnen dabei gleich mehrere Beispiele ein:

Bei einigen der Unternehmen blockiert eine grundsätzlich innovationsfeindliche Unternehmenskultur die Weiterentwicklung, bei anderen Unternehmen werden erst gar keine messbaren Ziele gesetzt, so dass die fehlende Zielorientierung der Unternehmensentwicklung im Wege steht. In wieder anderen Unternehmen wird jede Weiterentwicklung durch demotivierende Führungskräfte blockiert oder es fehlt an der notwendigen Kooperation und Zusammenarbeit im Management und somit auch im gesamten Unternehmen.

Wenn man den Ursachen des selbst produzierten Stillstandes auf den Grund geht, kommt man früher oder später immer wieder beim Management und den Führungskräften an, da hier in den meisten Fällen die Quelle des Problems liegt. Dort findet man dann zumeist Führungskräfte, die beispielweise …

  •  … Abteilungsdenken fördern („wir sind wichtiger …“, „wir kommen ohne Euch aus“, usw.)

 

  • … die eigenen Ziele über die Ziele der gesamten Organisation stellen

 

  • … keine Ziele setzen oder Ziele nicht konsequent verfolgen

 

  • … nur oberflächlich kooperieren, aber verdeckten Interessen folgen

 

  • … es sich in ihrer Position bequem gemacht haben und das Tagesgeschäft verwalten (“Tradition vor Innovation”)

 

  • … und so weiter …

 

Dieser traurigen Wahrheit sollten Sie entschieden entgegen treten und in Ihrem Unternehmen dafür sorgen, dass stetige Innovation und Fortschritt zur festen Größe Ihrer Unternehmenskultur werden! Ihre Tradition können Sie dann trotzdem und wohl auch noch viel länger weiter leben …

business elf – Ratschlag:

Als Führungskraft sind Sie trotz aller bisher erreichten Erfolge und der Tradition Ihres Unternehmens gefordert, stetig und beharrlich neue Impulse und Anreize zu setzen, da sich sonst ein gefährlicher Stillstand im Unternehmen ausbreitet, der zunehmend um sich greift.

Doch nicht nur das:

In Ihrer Funktion als Führungskraft müssen Sie auch für die Umsetzung der Ideen sorgen, so dass als Ergebnis nutzbare Innovationen für Ihren Unternehmensfortschritt herauskommen und Sie auch noch in Zukunft stolz auf Ihre Tradition sein können.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie als Führungskraft

 

  • … ein innovationsfreundliches, ja innovationsforderndes Klima im Unternehmen etablieren

 

  • … Ihre Mitarbeiter für die Weiterentwicklung des Unternehmens begeistern

 

  • … alle Mitarbeiter motivierend in den Innovationsprozess einbinden

 

  • … die Zusammenarbeit der Mitarbeiter im Sinne des Innovationsprozesses fördern

 

  • … Ziele definieren, die sie konsequent bis zur Umsetzung  verfolgen

Dabei sollten Sie einen nachhaltigen Dynamisierungsprozess im Unternehmen in Gang setzen, der die Mitarbeiter zu der Überzeugung führt, dass jeder seinen eigenen, unverzichtbaren Beitrag zum Erfolg erbringen kann bzw. soll und dass die Mitarbeiter einander für den gemeinsamen Erfolg  brauchen (dieses insbesondere auch abteilungs- oder bereichsübergreifend).

Denn es ist unstrittig, dass die Erfahrung des „gegenseitig gebraucht zu werden“ sowie des „eigenen Beitrags zum Erfolg“ enorm motivierend wirken und sie durch den gemeinsamen Erfolg die Kräfte der Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen stark fördern können.

Probieren Sie es einfach aus. Dann werden Sie feststellen, dass Sie mit Ihrem Unternehmen ungeahnte Leistungen freisetzen können. So bleiben Sie auch in Zukunft jederzeit wettbewerbsfähig und können Ihre Marktposition stärken und weiter ausbauen! Dann wird Ihre Tradition auch in Zukunft Bestand haben …


Pflegen Sie gerne Ihre Tradition, aber schießen Sie trotzdem "Tore"!

 

Gerne stehen wir Ihnen von der business elf – Dr. Holger Schmitz Managementberatung mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die optimale “Aufstellung” Ihres Unternehmens geht. Mit unserer langjährigen Expertise im Top-Management und der Entwicklung von Führungskräften bieten wir Ihnen mit unseren Leistungen hilfreiche Angebote für Ihren langfristigen Unternehmenserfolg!

Ihr

 

Dr. Holger Schmitz

» http://www.business-elf.de/tradition/

erstellt am: 19.07.2015

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