Wie man Mitarbeiter für den globalen Weltmarkt fit macht

Fachbeitrag von Rosetta Stone GmbH
Fehlende Fremdsprachenkenntnisse können in Unternehmen zu gravierenden Kommunikationsproblemen führen. Um dem entgegenzuwirken, sollten Firmen Sprachkenntnisse nicht nur von ihren Mitarbeitern einfordern, sondern aktiv professionellen Sprachunterricht als Teil ihrer Talent Management-Strategie anbieten und durchführen. Wie geht die Personalabteilung hier am besten vor?

In einer Studie, die von IDG Research Services durchgeführt wurde, geben 90 Prozent der befragten Bereichsleiter an, dass ihre Teams sprachlichen Herausforderungen gegenüber stehen und nur über unzureichende Fremdsprachenkenntnisse verfügen. Das kann erhebliche negative Folgen haben. Denn Reibungsverluste im operativen Bereich, eine nicht effiziente Teamarbeit, Sicherheitslücken sowie Kunden, die sich mit ihren Anliegen nicht ernst genommen fühlen, beeinträchtigen nicht nur die Motivation der Mitarbeiter, sondern auch den wirtschaftlichen Erfolg. 

Es zählt daher zu den zentralen Aufgaben der Personalabteilung, diesem Missstand entgegenzuwirken. Nicht selten ist es der HR-Abteilung jedoch nicht bewusst, dass Sprachdefizite existieren. Denn gerade im Bereich Fremdsprachenerwerb agieren Führungskräfte oft im Alleingang und versuchen, das Problem mit einem Training innerhalb ihres Teams zu lösen. Nur etwa ein Drittel wendet sich in dieser Angelegenheit an die Personalabteilung. 

Für den HR-Bereich sollte das Aufspüren von Defiziten ein selbstverständlicher Bestandteil der Personalentwicklungsplanung sein. Zunächst gilt es, die Bereiche ausfindig zu machen, in denen ein Sprachtraining benötigt wird. Hilfreich dafür ist ein Talent-Mapping der Mitarbeiter. Dabei werden kurz- und mittelfristige Unternehmensziele insbesondere mit Hinblick auf die Länder und Regionen, in die man seine Geschäftstätigkeit erweitern will, in Korrelation zu den sprachlichen und kulturellen Kompetenzen der Mitarbeiter in diesem Raum gesetzt. So erhält man Aufschluss darüber, ob deren kommunikativen Fähigkeiten zu den Anforderungen der verschiedenen Standorte passen. 

Die so gewonnene Bedarfsanalyse lässt sich dafür nutzen, Führungskräfte von der Notwendigkeit eines Sprachtrainings zu überzeugen. Dies ist besonders wichtig, weil viele das Fremdsprachenproblem auf eigene Faust lösen wollen und damit unter Umständen hohe Kosten generieren. Das Sprachtraining sollte aber vielmehr zentral gesteuert werden. Dies ist langfristig betrachtet nicht nur am kostengünstigsten, sondern auch am effizientesten. So verfügen moderne E-Learning-Lösungen über Berichtsmöglichkeiten, die Auskunft zum Gebrauch des Programms geben und helfen, den Erfolg und ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis des Sprachtrainings sicherzustellen.

Das richtige Sprachtraining finden
Wenn erkannt wurde, dass und welchen Bedarf es an Sprachtraining gibt, die Führungskräfte überzeugt und die Mitarbeiter ausgewählt wurden, dann ist es Zeit für eine weitere Entscheidung: Der richtige Anbieter muss gefunden werden. Das erfordert einen Überblick über die verschiedenen sprachlichen Trainingsmethoden und -anbieter und die damit verbundenen Kosten. Und last but not least die Abwägung zwischen einem E-Learning-Training und der traditionellen Unterrichtsmethode „Face-to-Face“. Die Entscheider werden feststellen, dass vieles für ein E-Learning-System spricht, da es nicht auf bestimmte Zeiten und Räumlichkeiten beschränkt ist, sondern eine flexible Nutzung ermöglicht und so auch den Bedürfnissen der Mitarbeiter besser entspricht. Sie können das Training in ihren Arbeitsalltag einbauen und mit ihren mobilen Geräten an jedem Ort und zu jeder Zeit nutzen.

Spaß beim Sprachenlernen
Kosten und Qualität weisen auch bei Sprachlernsystemen von Anbieter zu Anbieter große Unterschiede auf. Entscheidungen sollten hier nicht vorschnell getroffen werden. Wichtig ist, dass der Anbieter nicht nur über exzellente Trainingsinhalte, sondern auch über genaue Sachkenntnisse verfügt, um bei der Implementierung und der laufenden Verwaltung zu beraten. Und nicht zuletzt sollte das Lernen den Mitarbeitern Spaß machen. Programme mit Lernempfehlungen sorgen für einen passenden Zuschnitt des Sprachtrainings auf die Bedürfnisse des Einzelnen und fördern die Motivation. So verfügt Rosetta Stone Catalyst über ein umfassendes Lerneranalyse-Tool, das die vielfältigen Sprachlernbedürfnisse jedes einzelnen Mitarbeiters identifiziert und dementsprechend relevante Inhaltsschwerpunkte in Form von zielgerichteten Lehrplänen zusammenstellt. Die Lösung ist in bis zu 24 Sprachen erhältlich und vereint Sprachkurse für Anfänger, Fortgeschrittene und Experten. 

» Rosetta Stone Catalyst

erstellt am: 10.10.2016

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Rosetta Stone GmbH

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