Wer sich entschließt beruflich weiterzukommen, muss dafür meist noch nach Feierabend büffeln. Laut der Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2012“ von TNS Infratest ist die Schule am Abend der Karrieretreiber schlechthin. 301 Personalchefs wurden bereits zum vierten Mal in Folge befragt. Das Langzeitfazit: Wissensdurst wird immer wichtiger, wenn es um eine Beförderung im Unternehmen oder den Joberhalt geht. Auch potenzielle Arbeitgeber achten bei der Einstellung auf die Weiterbildungsbereitschaft der Kandidaten. Und: Wer sich weiterbildet, kann möglicherweise mit der finanziellen Unterstützung vom Arbeitgeber rechnen.
Ein Beispiel: Wer etwa binnen zwei Jahren einen Lehrgang zum Industriefachwirt absolviert und einen Abschluss zum Betriebswirt anhängt, opfert dafür insgesamt 55 Wochenenden. Nicht selten schrauben Arbeitnehmer vor den Prüfungen die Arbeitszeit deshalb zurück – oft mit entsprechenden Gehaltseinbußen. Damit der Arbeitgeber die rund 5.000 Euro Lehrgangsgebühr freiwillig übernimmt, müssen die Betroffenen wissen, wie sie ihm das finanzielle Engagement schmackhaft machen. Folgende Tipps können helfen, die richtige Verhandlungsstrategie einzuschlagen:


