Die beiden Herausgeber des Buches E-Learning aus dem Klett-Cotta-Verlag ordnen die einzelnen Beiträge drei Teilen zu: Methoden, Praxis, Beispiele. Sie bilden den Kern des Buches. Eingerahmt wird er von einer Einführung und einem Ausblick durch die Herausgeber selbst und zwei Geleitworte des Verlegers und des Ministers im Staatsministerium von Baden-Württemberg.
Natürlich wollen die Herausgeber und die neunzehn Autoren ein positives Bild der elektronischen Form des Lernens abgeben. Sie zeigen auf,
- warum E-Learning in der „Wissensgesellschaft“ so wichtig ist,
- welchen Nutzen es auch kleinen und mittelständischen Unternehmen bringt,
- wie es in Unternehmen eingeführt und genutzt wird.
Konkret will der Sammelband eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen, einen Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Diskussion geben und anhand von praktischen Beispielen veranschaulichen. So jedenfalls die Herausgeberin in ihrem einführenden Artikel.
Im ersten Methodenteil führen die Autoren in fünf Beiträgen in die Begriffswelt und die Theorie des neuen Lernens ein. Sie verweisen auf die neue Technologie (computerbasiertes Lernen) und auf die neue Didaktik, die die Möglichkeiten der Technologie nutzen will und nutzen soll. Dabei zeigen sie durchaus auch die Grenzen des E-Learning auf. Wichtig ist zu prüfen, ob die ursprünglichen Ziele des E-Learning auch erreicht werden. Dazu wird sehr ausführlich eine Evaluationsmethode vorgestellt.
Dann kommt der Praxisteil. Einige Zahlen aus unterschiedlichen Studien sollen die Relevanz des Themas in der Praxis untermauern. Dabei wird das eine oder andere zu sehr aus einer normativen Perspektive gesehen. Insbesondere scheinen die Autoren des Beitrags über E-Learning in kleinen und mittelständischen Betrieben zu wenig von der Praxis zu wissen. Sie kommen aus der Hochschule und ihre Ausführungen sind sehr optimistisch. Dann wird zusätzlich der Nutzen des E-Learnings in Euro und Cent berechnet, um auch das Argument zu teuer nichts für kleine oder mittelständische Betriebe zu entkräften.
Zum Abschluss des Praxisteils werden mehrere technische E-Learning-Plattformen vorgestellt und auf einige technische Grundlagen (HTML, Java, ...) eingegangen. Außerdem werden die rechtlichen Aspekte des Urheberrechts und des Datenschutzes erläutert.
Die Praxisbeispiele belegen in gewisser Weise, das E-Learning derzeit vor allem in großen Unternehmen ein Thema ist: Die Beispiele stammen von der Unternehmensberatung KPMG, von der Allianz-Versicherung, IBM und der Dresdner Bank. Der Beitrag zu KPMG hebt als entscheidenden Erfolgsfaktor des E-Learning die Kompetenz des E-Trainers hervor.
Die Vielfalt der Beiträge, die Aufbereitung des Buches und die Form der Darstellung bieten letztlich einen guten Einblick in das Thema E-Learning. Stichworte am Rand des Textes, eine klare Strukturierung durch Überschriften und hilfreiche Abbildungen lassen auch den Leser vieles mitnehmen, der nur querlesen möchte.
- Age-Management
- Coaching
- Fachkompetenz
- Fachkräftemangel
- Führungsstil
- Interkulturelles Management
- Internet
- Lernen
- Mentoring
- Mitarbeiterorientierung
- Mitarbeiterstruktur
- Mittelstand
- Motivation
- Personalcontrolling
- Personalentwicklung
- Personalverwaltung
- Präsentation
- Steuer
- Unternehmenswettbewerb
- demografischer Wandel
Als Premium-Mitglied haben Sie Zugriff auf das gesamte Management-Handbuch:
- über 100 praktische Lösungshilfen
- mehr als 1.000 Vorlagen zum Download:
Präsentationsvorlagen, Arbeitsvorlagen, Checklisten, Kalkulationstabellen - nur 57,-EUR pro Jahr
- Ermäßigung für Studierende



