Privat und beruflich wachsen die Berge dessen, was wir lesen wollen oder lesen müssen. Wir wissen, dass wir diese Berge nicht verarbeiten können, und so werden sie nach einer Weile mit mehr oder weniger großem Bedauern entsorgt. Nur die wirklich dringlichen oder wichtigen Dinge werden von uns überflogen und leserisch verarbeitet.
Auch wenn es kaum möglich erscheint, dass wir alle Leseberge wie gewünscht lesen und verarbeiten, so kann man mit einige Techniken doch einen größeren Teil dessen verarbeiten, was da gelesen werden will. Der Management-Trainer Fred N. Bohlen bringt uns, den Lesern, einige davon bei. Seine zentralen Techniken sind dabei:
- Fixierungen vermeiden
- Blickspanne ausnutzen
Darüber hinaus beschreibt Bohlen anhand von zahlreichen Techniken und Beispielen, wie das Lesen effizienter gemacht werden kann. Er empfiehlt, täglich eine Technik zu lernen und zu praktizieren. So könne der Leser seine Lesegeschwindigkeit erheblich erhöhen. Wichtige Elemente des schnellen Lesens sind unter anderem:
- Lesebalast weglassen (unwichtige Informationen),
- Augenmuskeln trainieren,
- Fixierungen überwinden (das ist das Phänomen, dass das Auge immer ruckartig liest und nicht fließend über den Text wandert),
- die Lesespanne erhöhen,
- Lesebremsen wie inneres Mitsprechen, Kopfbewegungen oder Fingerhilfen beseitigen,
- Regression (mehrfaches Lesen einzelner Worte) vermeiden,
Im letzten Drittel seines Buches beschreibt Bohlen, wie man mit einem Text arbeitet. Denn mit dem Lesen allein ist es nicht getan. Man muss vorher wissen, was man als Leser vom Text erwartet und muss die wichtigen Informationen herausarbeiten und aufbereiten das bekannte Unterstreichen, Markieren oder Exzerpieren. Dabei spielen auch die Verfassung des Lesers, seine Konzentrationsfähigkeit, das richtige Sitzen etc. eine wichtige Rolle.
Alle wichtigen Aussagen fasst Fred N. Bohlen am Schluss seines Buches noch einmal in einer Checkliste zusammen. Insgesamt lernt der Leser die wichtigen und nützlichen Techniken des schnellen Lesens. Die praktischen Beispiele und Übungen helfen bei dem, worauf es gerade bei diesem Buch ankommt: Tun! Denn schließlich macht nur Übung den Meister.
- Arbeitsgestaltung
- Aufgabendelegierung
- Entscheidungsfindung
- Führungskompetenz
- Informationstechnik
- Internet
- Lean Management
- Moderation
- Organigramm
- Outsourcing
- Personalcontrolling
- Produktion
- Produktivität
- Prozessmanagement
- Schlüsselqualifikation
- Selbstmanagement
- Teamarbeit
- Zeitmanagement
- mobile Kommunikation
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