Die Autoren, Christian Püttjer und Uwe Schnierda, die seit 15 Jahren als Trainer und Berater in den Bereichen Karriere, Bewerbung und Kommunikation arbeiten, erläutern auf eine witzige Art, woran wir Gute-Laune-Diebe erkennen können. Es werden sieben verschiedene Arten in der „Galerie des Schreckens“ vorgestellt:
- Gute-Laune-Dieb 1: Der Jammer-Junkie
- Gute-Laune-Dieb 2: Das Misstrauensmonster
- Gute-Laune-Dieb 3: Der Besserwisser-Bösewicht
- Gute-Laune-Dieb 4: Das Ungeduldsungetüm
- Gute-Laune-Dieb 5: Der abstrakte Abzocker
- Gute-Laune-Dieb 6: Der digitale Depp
- Gute-Laune-Dieb 7: Der Routine-Raffke
Nach der Erläuterung, wer die Gute-Laune-Diebe sind und wie sie einen daran hindern, glücklich zu sein, folgt ein einfach durchzuführender Selbsttest. Mit diesem Test kann der Leser feststellen, ob er von Gute-Laune-Dieben umzingelt ist.
In den darauffolgenden sieben Kapiteln wird jeweils der Umgang mit den Gute-Laune-Dieben behandelt. Die Autoren geben Tipps, wie man mit den einzelnen Typen von Menschen richtig umgeht, damit sie einen nicht länger nerven oder belästigen können.
So sollte man zum Beispiel den Jammer Junkie einfach nicht so ernst nehmen, den Besserwisser-Bösewicht nicht ausreden lassen, sich innerlich vom Ungeduldsungetüm distanzieren und den Routine-Raffke auf eine falsche Fährte locken. Taucht der Routine-Raffke im Berufsalltag auf, könnte dies so aussehen: Sollte er Widerstand gegen Neuerungen und Veränderungen hegen, muss man ihm deutlich machen, dass die Routine nicht zu kurz kommt. Es werden „neue Routinen“ eingeführt.
Im letzten Kapitel wird gefragt, was der Leser eigentlich davon hat, wenn er dieses Buch gelesen hat? Diese Frage wird wie folgt beantwortet: Er kennt die sieben gefährlichsten Gute-Laune-Diebe und ihre Annäherungstaktiken. Er weiß, wie er sich dagegen wappnen kann. Einfache und schwierige Tricks lernt er so umzusetzen, dass er nicht weiter von unangenehmen Zeitgenossen negativ beeinflusst wird. Er hat nach Distanzierungsübungen weniger Schuldgefühle und bekommt Spaß an der Übernahme neuer Theaterrollen. Zu guter Letzt wird er noch daran erinnert, dass auch er hin und wieder zu denen gehört, die jemandem die gute Laune rauben. Denn das Böse steckt in jedem von uns.
Auch wenn das Buch nur so von Typisierungen wimmelt, kann diese Ordnung doch praktisch sein, um viele Daten in kurzer Zeit im Gehirn zu verarbeiten. Somit kann schnell und angemessen auf Miesepeter reagiert werden. Beachten sollte der Leser, dass solche Typisierungen nicht die genaue Wirklichkeit widerspiegeln, sondern übertriebene Darstellungen liefern.
Wer dieses Werk gelesen hat, ist sich am Ende auf jeden Fall im Klaren darüber, welche Art von Menschen ihm nicht gut tun und hat eventuell eine Erklärung dafür, warum er nicht so richtig glücklich ist. Dieses locker und unterhaltsam geschriebene Buch verzichtet auf abstrakte Theorien und lebt von der Menschenkenntnis der beiden Autoren.
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