Ähnlich wie die Projektarbeit so hat auch das konzeptionelle Denken und Arbeiten an Bedeutung in den Unternehmen gewonnen. Vorgesetzte erwarten von ihren Mitarbeitern Marketing-Konzepte, Entscheidungsvorlagen, Präsentationen oder weitreichende Pläne. Immer geht es darum, mögliche Aktionen im Unternehmen strukturiert vorzudenken und ihre Auswirkungen abzuschätzen und zu beurteilen. Doch viele Mitarbeiter sitzen dann vor dem leeren Blatt und finden keinen Einstieg.
Dann kommt es auf die richtige Vorgehensweise und Techniken an, die beim konzeptionellen Denken und Arbeiten helfen.
Die Publizistin Sonja Ulrike Kluge hat in diesem Buch zusammengestellt, wie man an die Konzeptarbeit herangeht. Sie beschreibt die wichtigen Schritte und zahlreiche Werkzeuge. Dabei geht sie zunächst auf typische Problemlagen beim Konzeptentwickler ein:
- Die Zeit reicht nicht aus.
- Es ist viel zu viel.
- Man blickt nicht durch.
- Man meint, nicht kreativ zu sein.
- Man meint, nicht schreiben zu können.
Solche Probleme lassen sich dann besser bewältigen, wenn die Aufgabenstellung und Zielsetzung für das Konzept richtig und umfassend geklärt wird. Dann kann die anschließende Informationsrecherche zielgerichtet erfolgen. Zum Einstieg empfiehlt Klug folgende Fragen:
- Was möchte ich über das Thema wissen?
- Was weiß ich schon über das Thema?
- Was sind die Quellen?
- Was stört mich an diesem Thema?
- Was gefällt mir an diesem Thema?
Um alle Informationen zu sichten, zu strukturieren und zu bewerten und um kreative Lösungen zu finden, stellt Klug zahlreiche nützliche Werkzeuge vor. Sie reichen vom Mindmapping über Reizwortanalyse bis hin zur Nutzwertanalyse. Schließlich beschreibt die Autorin, wie Konzepte schriftlich gefasst werden und am Ende auch ausformuliert werden können. Hier gibt sie sogar Tipps zur Formulierung von einzelnen Sätzen.
Solche Tipps durchziehen das ganze Buch. Sie fassen die wesentlichen Aussagen noch einmal zusammen. Leider kommt das konkrete „Wie“ dabei etwas zu kurz. An manchen Stellen geht die Autorin sehr ins Detail, an anderen Stellen bleibt sie an der Oberfläche.
Am Ende ihres Buches erläutert Klug ihre Vorgehensweise am Beispiel zweier konkreter Konzeptaufgaben: Die Entwicklung eines Kommunikationskonzepts für das Marketing und ein Buchkonzept.
- Büroorganisation
- Entscheidungsfindung
- Führungsstil
- Geschäftsplan
- Gesprächsführung
- Kreativität
- Leistungsbeurteilung
- Macht
- Mitarbeitergespräch
- Powerpointpräsentation
- Problemlösetechnik
- Produktivität
- Präsentation
- Schlüsselqualifikation
- Selbstmanagement
- Stakeholder
- Strategieumsetzung
- Stärken-Schwächenanalyse
- Zeitmanagement
- Zielplanung
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