Das Buch PowerStories wurde von Peter Flume vollständig neu bearbeitet und hat auch einen neuen Titel erhalten. Die Anleitung, um lebendige und am Zuhörer orientierte PowerPoint-Vorträge zu halten, ist dabei mehr als nur ein verständliches Handbuch, das Umsetzungshilfe bietet. Mit zahlreichen Praxisbeispielen und Illustrationen, die sich insbesondere für technische und zahlenlastige Präsentationen eignen, ist es auch Ideenspeicher und Inspiration für eigene Vorträge.
Neu aufgenommen hat Flume die Arbeit mit Folientiteln, so dass alleine mit den Titeln die Story erzählt werden kann und Redner und Teilnehmer damit dem roten Faden leichter folgen können. Der Botschaft seines Buches selbst folgend, verliert sich der Autor nicht im Erklären der Funktionsvielfalt von Vorträgen, sondern sensibilisiert für den Dramaturgieaufbau des jeweiligen Inhalts.
Damit hat ein Referent die Möglichkeit, seine Begeisterung und sein Fachwissen wirkungsvoll miteinander zu kombinieren. So kann ein technisches Problem und dessen Lösung im Bild eines Helden spielerisch inszeniert werden, der sich in Gestalt eines fotografierten Playmobilmännchens als roter Faden durch den Sachverhalt zieht. Das erhöht die Aufmerksamkeit und bleibt Dank der Bilder besser in der Erinnerung haften. Eine andere beschriebene Story ist die Chronologie zweier Fußballhalbzeiten mit An- und Abpfiff, engagiertem Sturm und desolater Abwehr.
Flumes viertes Buch ist vor allem für Profis aus Marketing und Kommunikation, aber auch Controller und Wissenschaftler – kurz, für alle, die überzeugen müssen.
Das haben wir zur ersten Auflage geschrieben:
Präsentieren kommt von Präsent und ein Präsent ist ein Geschenk. Jede Präsentation (Vortrag mit Folien) sollte also ein Geschenk für die Zuhörer und den Vortragenden selbst sein. Das meint Fritz Schneider, Geschäftsführer der Pubilcis Kommunikationsagentur in Erlangen in seinem Vorwort zu diesem Buch von Peter Flume. Dieser hat hier ein sehr gutes Buch geschrieben, das erklärt, wie man tolle Powerpoint-Präsentationen entwickelt und hält.
Das Buch lebt von seinen Beispielen und vielen guten Abbildungen. Diese lassen sich hier leider nicht wiedergeben. Deshalb nur die grundsätzlichen Schritte auf dem Weg zu einer guten Präsentation:
- Präsentieren muss eine Leidenschaft werden
- Ziele setzen: Was soll mit der Präsentation erreicht werden?
- Das Publikum analysieren
- Sammeln: Was könnte, was soll alles präsentiert werden?
- Geschichten für die Präsentation entwickeln (Power Stories)
- Den passenden Titel finden
- Die Dramaturgie festlegen
- Das Storyboard skizzieren
- Das Publikum einbeziehen
- Den Inhalt gestalten
- Die Technik vorbereiten
- Die Präsentation leben, das heißt in den äußeren Rahmen (Raum, Situation) einpassen
- Einen Pretest durchführen
- Die Diskussion vorbereiten
- Überlegen, was man dem Publikum zurücklassen kann
Diese Punkte handelt Flume kurz, knapp und sehr eindrücklich ab. Er gibt konkrete Tipps, wie man sie beachtet und in der eigenen Präsentation bzw. der Vorbereitung dazu verwirklicht. Wer seine Präsentationen verbessern will, muss dieses Buch lesen. Aber Vorsicht: Eine 1:1-Übertragung empfiehlt sich nicht, denn der Autor ist Kommunikations- und Werbeprofi. Die Methoden und Sprüche der Werbebranche sind in anderen Zusammenhängen nicht immer angebracht. Also selber nachdenken und sich von den vielen konkreten Beispielen und Bildern dieses Buches inspirieren lassen.
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