Schuble, JoachimTop-Job Die besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand

Die besten Arbeitgeber des deutschen Mittelstands stellen sich vor und beschreiben, was sie auszeichnet. Professoren würdigen ihre Konzepte.

2003, Frankfurt/Wien: Redline Wirtschaft bei Ueberreuter, 192 Seiten
ISBN-10: 383230973X
ISBN-13: 9783832309732
Rezensiert von: Redaktion business-wissen.de

 mit 3 von 5 Punkten bewertet

Der deutsche Mittelstand hat nicht das beste Image, wenn es um attraktive Arbeitsplätze geht. Fehlende Karrierechancen, unbequeme Firmenpatriarchen und Arbeiten in der Provinz schrecken viele Bewerber ab. Mit dem Projekt „TOP JOB“ hat Joachim Schuble von der compamedia GmbH in Überlingen versucht, mit diesen Vorurteilen aufzuräumen. In diesem aufwändig gestalteten Buch zeigen namhafte Personalwirtschaftler aus Wirtschaft und Wissenschaft, was attraktive Arbeitsplätze in Zukunft auszeichnet und warum mittelständische Betriebe hier eine Menge zu bieten haben.

Vor allem präsentiert das Buch die Gewinner der Wettbewerbe „TOP JOB Arbeitgeber“ und „Arbeitgeber des Jahres“. Die Unternehmen haben sich dazu mit ihren innovativen Personalmanagement-Konzepten beworben. Eine Jury unter Vorsitz von Professor Christian Scholz hat die Bewerbungen analysiert und ein Benchmarking durchgeführt. Die besten Unternehmen werden nun in diesem Buch vorgestellt.

Die Bewertungskriterien bezogen sich auf:

  • Strategie und Vision
  • Personalbeschaffung
  • Personalentwicklung
  • Personalführung
  • Familienorientierung
  • Kommunikation
  • Personalentlohnung
  • Computerisierung

In diesen Felder haben die Mitglieder der Jury ein Set von Einzelkriterien geprüft. Die Ergebnisse werden im Buch kurz vorgestellt.

Der Hauptteil des Buches besteht aus den Beschreibungen von 68 Unternehmen und ihren Besonderheiten des Personalmanagements. Dazwischen reflektieren die Mitglieder der Jury über innovatives Personalmanagement.

Das Buch ist eigentlich eine dicke Broschüre – ein Hochglanz-Prospekt, in dem sich die mittelständischen Unternehmen als Arbeitnehmer präsentieren dürfen: kurz, allgemein und oberflächlich. Für den Job-Suchenden ist es damit ein schön gestaltetes Bilderbuch, das ihm einen aller ersten Eindruck seines möglichen neuen Arbeitgebers vermittelt – aber hier auch nur die schöne Seite, auf die er sich im Bewerbungsgespräch dann vielleicht beziehen kann. Wenn man nicht mehr erwartet, ist es eine schön gestaltete Broschüre. Mehr nicht.


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