Berichte oder Reports gibt es in jedem Unternehmen zuhauf. Sie sind in den meisten Unternehmen die übliche Form, um aus nackten Zahlen Informationen zu machen. Das Controlling liefert dazu unzählige Kennzahlen an die Manager in den Fachabteilungen. Vor langer Zeit hat man sich einmal zusammengesetzt und aufgeschrieben, welche Informationen wichtig oder hilfreich sein könnten und welche Kennzahlen der Chef braucht. Das wurde ergänzt, ausgebaut, angepasst. Seither landet stapelweise Papier auf dem Managerschreibtisch mit unzähligen Säulen-, Kuchen- oder Liniendiagrammen. Manche wandern gleich in die „Ablage P“, andere werden mühsam durchgeackert auf der Suche nach neuen Einsichten und Erkenntnissen.
Am Ende schleicht sich oft das Gefühl ein: So richtig weiter geholfen hat das nicht. Vielen fällt es schwer, sich auf die wichtigen Kennzahlen zu beschränken. Was sie regelmäßig geliefert bekommen, können sie nicht richtig beurteilen. Und die gerade wirklich wichtigen Fragen, werden auch nicht beantwortet. Die Gründe für die Defizite sind:
- Die Informationen sind nicht ausreichend auf die Strategie und die Ziele des Unternehmens oder der Abteilung ausgerichtet; es ist nicht klar, welchem Zweck sie dienen.
- Die Auswertungen und Berichte sind für den durchschnittlichen Leser schwer verständlich und selten anschaulich genug.
- Sie sind nicht in die täglichen Routinen und Abläufe eingebunden, sodass der Manager nicht erkennt, wann er die Kennzahlen für welche Entscheidungen braucht und wie er sie nutzen kann.


