Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Unternehmensform

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Titel Die ertragsteuerliche Optimierung der Umstrukturierung von Personengesellschaften
Untertitel
Autorin Markus Unger
Seiten 152 Seiten
Hochschule Universität Mannheim Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2006
Note 1,7
Preis 74,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90010104
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Problemstellung:

Die Motive für die Umstrukturierung einer Personengesellschaft sind vielfältig. Zu nennen ist vor allem die unterschiedliche Besteuerung bei der Umstrukturierung einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft. Aber auch betriebswirtschaftliche Motive, wie Haftungsbeschränkungen oder Synergieeffekte, können zu einer Umstrukturierung in eine Kapitalgesellschaft veranlassen. Daneben kann es bspw. auch vorkommen, dass Gesellschafter nicht effektiv zusammenarbeiten können und deshalb eine Realteilung angestrebt wird.

Ziel der Arbeit ist, die Umstrukturierung einer Personengesellschaft aus ertragsteuerlicher Sicht zu optimieren.

Unter Optimierung ist zu verstehen, ob stille Reserven im Betriebsvermögen der umzustrukturierenden Personengesellschaft bei der Umstrukturierung aufgelöst werden sollten oder nicht und wie diese Wahl ggf. ausgeübt werden kann. Der Kerngedanke der Überlegungen stellt somit einen heute nach den §§ 16 (4) und 34 EStG begünstigten "Veräußerungsgewinn" einer Steuerersparnis durch erhöhte Absetzung für Abnutzung in der Zukunft gegenüber. Unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren soll die Entscheidung, stille Reserven aufzulösen oder nicht, erleichtert werden.

Es wird neben der Einbringung in eine Kapitalgesellschaft vor allem die Einbringung in eine Personengesellschaft, die Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern nach § 6 (5) EStG und die Realteilung einer Personengesellschaft untersucht.

Zu Beginn der Untersuchung wird ausführlich auf die heutige Rechtslage (2006 - unter Berücksichtigung des SEStEG) eingegangen. Danach wird ein betriebswirtschaftliches Entscheidungsmodell entwickelt, das auf einem Finanzplan basiert und den Vermögensendwert als Zielkriterium wählt.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VIII
1. Problemstellung 1
2. Freibetrag und Tarifvergünstigungen bei Veräußerungsgewinnen 2
2.1 Der Freibetrag nach § 16 (4) EStG 2
2.1 Die Tarifvergünstigungen nach § 34 EStG 2
3. Umstrukturierungen durch das Umwandlungssteuergesetz 4
3.1 Einbringungen in eine Kapitalgesellschaft 4
3.1.1 Anwendungsbereich der § 20-23 UmwStG 4
3.1.2 Voraussetzungen zur Einbringung in eine Kapitalgesellschaft 5
3.1.3 Wertansatzwahlrecht der Sacheinlage bei der aufnehmenden Kapitalgesellschaft 7
3.1.4 Auswirkungen bei der übernehmenden Kapitalgesellschaft 9
3.1.4.1 Gewinnauswirkungen 9
3.1.4.2 Auswirkungen auf die Abschreibungen der übertragenen Wirtschaftsgüter 9
3.1.4.3 Verlustberücksichtigungen 10
3.1.5 Auswirkungen beim Einbringenden 11
3.1.5.1 Veräußerungspreis und Anschaffungskosten der gewährten Anteile 11
3.1.5.2 Besteuerung des Veräußerungsgewinns 11
3.1.5.3 Missbrauchsregelungen einbringungsgeborener Anteile 13
3.1.5.4 Auswirkungen auf die Gewerbesteuer 15
3.1.6 Formwechsel einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft 16
3.2 Einbringungen in eine Personengesellschaft 16
3.2.1 Anwendungsbereich und Voraussetzungen zur Einbringung in eine Personengesellschaft nach § 24 UmwStG 17
3.2.2 Wertansatzwahlrecht der Sacheinlage bei der aufnehmenden Personengesellschaft 18
3.2.3 Auswirkungen bei der aufnehmenden Personengesellschaft 20
3.2.4 Auswirkungen beim Einbringenden 20
3.2.5 Auswirkungen auf die Gewerbesteuer 21
3.3 Änderungen durch das SEStEG 21
3.3.1 Änderungen in der Gesetzessystematik 22
3.3.2 Änderungen beim Wertansatzwahlrecht 22
3.3.3 Änderungen des Besteuerungskonzepts bei Veräußerung einbringungsgeborener Anteile 23
3.3.4 Weitere Änderungen 24
4. Umstrukturierungen außerhalb des Umwandlungssteuergesetzes 24
4.1 Übertragungen einzelner Wirtschaftsgüter nach § 6 (5) EStG 24
4.1.1 Die Überführungs- und Übertragungsmöglichkeiten im Überblick 24
4.1.2 Rechtsfolgen 25
4.1.3 Missbrauchsregelungen 27
4.2 Die Realteilung einer Personengesellschaft 28
4.2.1 Voraussetzungen einer gewinnneutralen Realteilung 29
4.2.2 Rechtsfolgen einer gewinnneutralen Realteilung 29
4.2.3 Die gewinnrealisierende Realteilung 31
4.2.4 Abgrenzungen zu anderen Vorschriften 33
5. Die Optimierung der Umstrukturierung von Personengesellschaften 34
5.1 Optimierung bei der Einbringung in eine Kapitalgesellschaft 34
5.1.1 Das Entscheidungsmodell zur optimierten Einbringung 34
5.1.1.1 Die Methode des Vorteilsvergleichs 34
5.1.1.2 Die Grundannahmen des Vorteilsvergleichs 35
5.1.2 Die Analyse von Einflussfaktoren auf die Wahlrechtsausübung bei der Einbringung in eine Kapitalgesellschaft 38
5.1.2.1 Die Höhe der Zinssätze 38
5.1.2.2 Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes 39
5.1.2.3 Der Anteil nicht abschreibungsfähiger Wirtschaftsgüter 39
5.1.2.4 Ein vorhandener Verlustvortrag beim Einbringenden 40
5.1.2.5 Die zukünftige Gewinnentwicklung bei der Kapitalgesellschaft 41
5.1.2.6 Die Höhe der Restnutzungsdauer der einzubringenden Wirtschaftsgüter 42
5.1.2.7 Gesamtrechtsnachfolge vs. Einzelrechtsnachfolge 43
5.1.2.8 Weitere Einflussfaktoren und deren Kombination 44
5.1.2.9 Die Progression bei der Einkommensteuer 47
5.1.2.10 Interessenkonflikte bei der Einbringung in eine bestehende Kapitalgesellschaft 48
5.2 Optimierung bei der Einbringung in eine Personengesellschaft 49
5.3 Optimierung bei der Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter nach § 6 (5) EStG 51
5.4 Optimierung bei der Realteilung einer Personengesellschaft 52
6. Zusammenfassung und Empfehlungen 52
Anhang 56-130
Literaturverzeichnis 131-141

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