Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Wirtschaftsinformatik Informationsmanagementsysteme / Data Warehouse

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Titel Entscheidungsorientierte Informationssysteme im praktischen Einsatz
Untertitel Erstellen eines Prototypen
AutorIn Schulze, Schoof
Seiten 199 Seiten
Hochschule Beuth Hochschule für Technik Berlin Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1998
Note 1
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90001017
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, anhand der Herausstellung des Informationsbedarfs und somit des Bedarfs nach entscheidungsunterstützenden Informationssystemen in Unternehmen, einen Überblick dieser Systeme zu gewährleisten. Diese Zielsetzung wird durch eine detaillierte Erläuterung der einzelnen Komponenten solcher entscheidungsorientierter Systeme unterstützt.

Weiterhin werden die Schritte zur Erstellung und Implementierung von entscheidungsunterstützenden Informationssystemen in Unternehmen mittels einer Beschreibung zur Erstellung eines entsprechenden Prototypen erläutert.

Ausgangspunkt für die Recherche und Untersuchungen dieser Arbeit bildet der mangelnde Über- und Durchblick zum Thema entscheidungsorientierter Informationssysteme. Hinzu kommt die verwirrende Vielfalt der bestehenden Begrifflichkeiten. Mangelnde Abgrenzungen dieser Systeme sowie deren Komponenten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Begriff "Data Warehouse", verschärfen diesen Aspekt.

Das Konzept "entscheidungsunterstützender Informationssysteme" spiegelt die Gesamtheit der betroffenen Prozesse eines Unternehmens wider. Sowohl in der Literatur als auch in der Praxis wird oftmals dieses Gesamtprojekt, d.h. Datenselektion, Speicherung, Modellierung, Auswertung und Präsentation unter dem Begriff "Data Warehouse-Konzept" vorgestellt. Der Entwurf und eine Implementierung eines Data Warehouse sind nicht Hauptthema dieser Diplomarbeit. Diese Thematik wurde schon ausreichend in der Literatur und Praxis ausgearbeitet. Ausgangspunkt ist, daß in vielen Unternehmen bereits ein Data Warehouse besteht oder zumindest das Konzept dafür entworfen wurde.

Kernthematik der Diplomarbeit umfaßt das Aufzeigen von Lösungsansätzen zur Datenanalyse und -auswertung sowie deren Umsetzung in der Praxis.

Erwünschtes Ergebnis dieser Diplomarbeit ist die Verschaffung eines transparenten Überblicks des Gesamtbereichs entscheidungsorientierter Informationssysteme anhand der Beantwortung folgender Fragen:

- Besteht ein Bedarf für entscheidungsorientierte Informationssysteme bei Unternehmen?

- Aus welchen Komponenten setzt sich ein entscheidungsorientiertes Informationssystem zusammen?

- Welche Abgrenzungen der einzelnen Komponenten zueinander bestehen?

- Wie wird ein entscheidungsorientiertes Informationssystem erstellt?

Gang der Untersuchung:

Die Diplomarbeit gliedert sich in die folgenden vier Teile:

- Einleitung.

- erster Hauptteil.

- zweiter Hauptteil.

- Schluß.

Die Einleitung beschreibt die Motivation, Zielsetzung und Gliederung der Diplomarbeit.

Der erste Hauptteil beinhaltet einen Überblick über die heutige Informationsversorgung in Unternehmen, eine Zusammenfassung der Thematik zu entscheidungsorientierten Informationssystemen und eine ausführliche Erläuterung der drei Kernkomponenten eines solchen Systems. Hierbei wird jeweils auf die Historie und Entwicklung, einer klaren Definition sowie Abgrenzungen zu den verwandten Bereichen eingegangen.

Der zweite Hauptteil umfaßt zum einen die Erstellung eines Prototypen für entscheidungsorientierte Informationssysteme auf theoretischer Ebene und zum anderen die tatsächliche Umsetzung einer Prototypenerstellung innerhalb einer Abteilung der Siemens Nixdorf Informationssysteme AG.

Der Schluß bietet eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit sowie ein abschließendes Wort über entscheidungsorientierte Informationssysteme.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Motivation und Zielsetzung 1
1.2 Gliederung der Arbeit 2
2. Informationsversorgung in Unternehmen 4
2.1 Dynamik der Wirtschaft - Information als Wettbewerbsfaktor 4
2.2 Gegenwärtige Situation der betrieblichen Informationsversorgung 6
2.2.1 Zunahme des Informationsangebots 6
2.2.2 Informationssysteme zur betrieblichen Informationsversorgung 6
2.3 Geforderte Qualität der Informationen 8
3. Entscheidungsorientierte Informationssysteme 9
3.1 Historie und Entwicklung 9
3.1.1 Management Informationssysteme (MIS) 9
3.1.2 Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS / DSS) 10
3.1.3 Führungsinformationssysteme (FIS / EIS) 10
3.2 Abgrenzung von EIS 12
3.2.1 Aufgaben und Leistungsmerkmale 12
3.2.2 Benutzergruppen 13
3.2.3 Der Markt 14
3.3 Erfolgsfaktoren 15
3.4 Einsatzbeispiele 16
3.4.1 Unternehmerische Aspekte 16
3.4.1.1 Database-Marketing 17
3.4.1.2 Kundeninformation 17
3.4.1.3 Risiko - Management 17
3.4.1.4 Vertriebsunterstützung 17
3.4.1.5 Controlling 18
3.4.2 Branchenthemen 18
3.4.2.1 Banken und Versicherungen 18
3.4.2.2 Konsumgüterindustrie 18
3.4.2.3 Öffentliche Verwaltung 19
3.4.2.4 Telekommunikation 19
3.4.2.5 Handel 20
3.4.2.6 Verkehrsunternehmen 20
4. Data Warehouse 21
4.1 Historie 21
4.2 Definition 22
4.3 Das Data Warehouse Konzept 22
4.3.1 Orientierung an den unternehmensbestimmenden Sachverhalten 23
4.3.2 Struktur- und Formatvereinheitlichung 23
4.3.3 Zeitraumbezug 23
4.3.4 Zusammenwirken von Zeitraumbezug und Aggregation 24
4.3.5 Nicht-Volatilität 25
4.4 Data Warehouse Architekturansätze 26
4.4.1 Virtuelles Data Warehouse 27
4.4.2 Zentrales Data Warehouse 28
4.4.3 Data Marts 29
4.4.4 Einsatz verschiedener Data Warehouse-Architekturen 29
4.5 Komponenten eines Data Warehouse 34
4.5.1 Ursprung und Fundus der Daten 34
4.5.1.1 Interne Daten 34
4.5.1.2 Externe Daten 35
4.5.1.3 Metadaten 35
4.5.2 Data Warehouse Managementsoftware 36
4.5.3 Merkmale der Data Warehouse-Hardware 41
4.6 Nutzen eines Data Warehouse 46
4.7 Ausblick 46
5. On-Line Analytical Processing 47
5.1 Historie 47
5.2 Definition 48
5.2.1 Der Begriff OLAP 48
5.2.2 Multidimensionalität 48
5.3 Abgrenzung zum Data Warehouse 50
5.4 Anforderungen von OLAP 50
5.4.1 Evaluationsregeln von Codd 50
5.4.2 Slice and Dice 53
5.4.3 Konsolidierung 54
5.5 Abgrenzung zu OLTP 56
5.6 Architekturkonzepte für OLAP-Server 58
5.6.1 Das ROLAP-Konzept 59
5.6.2 ROLAP Schemata 63
5.6.3 ROLAP - Fazit 67
5.6.4 Das MOLAP-Konzept 67
5.6.5 MOLAP - Fazit 71
5.6.6 ROLAP vs. MOLAP 71
5.6.7 Auswahl einer Architekturform 74
5.6.8 ROLAP / MOLAP - ein Ausblick 74
5.7 Zusammenfassung und Ausblick 75
6. Business Intelligence Tools 76
6.1 Definition und Richtlinien 76
6.2 Abgrenzung zu Data Warehouse und OLAP 77
6.3 Anforderungen an BIT 78
6.4 Visualisierung und Navigation 80
6.4.1 Slice and Dice 80
6.4.2 Drill Down 81
6.4.3 Roll Up 81
6.4.4 Drill Through 82
6.5 Produktkategorien 83
6.5.1 OLAP-Standardlösungen 83
6.5.2 OLAP-Generatoren 83
6.5.3 Erweiterungen handelsüblicher Standardprodukte 84
6.5.4 Erweiterungen der gebräuchlichen Entwicklungsumgebungen 85
6.5.5 WWW-Anwendungen 85
6.5.6 Freie Entwicklungs-Tools 85
6.5.7 Zusammengefaßt 86
6.6 Einteilung nach Funktionalität 87
6.7 Data Mining 88
6.7.1 Entwicklung und Definition 88
6.7.2 Modell eines Data Mining-Systems 89
6.7.3 Abgrenzung zu verwandten Gebieten 90
6.7.3.1 Statistische Expertensysteme 91
6.7.3.2 Datenbank- und Expertensystemforschung 91
6.7.3.3 Maschinelles Lernen 91
6.7.4 Data Mining-Methoden 92
6.7.5 Data Mining-Verfahren 93
6.7.6 Nutzen des Data Mining 97
6.7.7 Data Mining - ein Ausblick 97
7. Erstellung eines Prototypen 99
7.1 Einleitung und Konzept 99
7.2 Erschaffung der Grundlagen 101
7.2.1 Einsatzmöglichkeiten eines EIS-Prototypen 101
7.2.2 Markteinschätzung 103
7.2.2.1 Stand der Technik 103
7.2.2.2 Entwicklungen und Denkansätze 103
7.2.2.3 Marktaufteilung für EIS 105
7.2.2.4 Trends 106
7.2.2.5 EIS Produktpalette 107
7.3 Kennenlernen der Unternehmensstruktur 112
7.4 Aufbau des logischen Datenmodells 117
7.5 Erschaffung der Datenbasis 119
7.6 Auswahl der Software zur Datenmodellierung und -präsentation 120
7.6.1 Kriterien 120
7.6.1.1 Funktionalität 121
7.6.1.2 Akzeptanz der Endanwender 122
7.6.1.3 Zielgruppe und Funktionsorientierung 124
7.6.1.4 Preisstruktur 126
7.6.1.5 Branchenspezifische Nutzung 128
7.6.1.6 Sicherheit 129
7.6.1.7 Modellierungsfähigkeit 130
7.6.1.8 Data Warehouse-Architektur eines Unternehmens 132
7.6.1.9 Datenzugriffs- und Datenverarbeitungsgeschwindigkeit 132
7.6.1.10 Kooperationen mit EDV Unternehmen 133
7.6.1.11 Know-how der Mitarbeiter 134
7.6.2 Getroffene Wahl 134
7.7 Datenmodellierung 141
7.7.1 Schritt 1 - Kennenlernen der Software 141
7.7.2 Schritt 2 - Aufsetzen des OLAP auf die Datenbasis 142
7.7.3 Schritt 3 - Erstellen der physikalischen Datenwürfel 143
7.8 Datenpräsentation und -aufbereitung 148
7.8.1 Vorbereitung 148
7.8.2 Auswertungen und Berichte in BusinessObjects 150
7.8.3 Auswertungen und Berichte im Essbase Excel Add-In 152
7.9 Präsentation des Prototypen 154
8. Schluß 155
8.1 Zusammenfassung 155
8.1.1 Kritik 155
8.1.2 Ausblick 156
8.2 Abschließendes Wort 157
Anhang A - Umfrage 158
Anhang B - Präsentationsunterlagen 161
Anhang C - Begleitschreiben zum Prototypen 165
Abbildungsverzeichnis 170
Tabellenverzeichnis 172
Literaturverzeichnis 173
Glossar 176
Erklärung zur Diplomarbeit 187

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