Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Marketing / Absatzwirtschaft Marketing / Absatzwirtschaft allgemein

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Titel Imagery - innere Bilder der Konsumenten
Untertitel Grundzüge und marketingpolitische Implikationen
AutorIn Alexander Engelhardt
Seiten 80 Seiten
Hochschule Johannes Gutenberg-Universität Mainz Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1997
Note 2
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90001039
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die zunehmende Sättigung der Märkte und die Tatsache, daß sich die angebotenen Leistungen kaum noch qualitativ voneinander unterscheiden, zwingt Unternehmen zum Umdenken. Neue Differenzierungsstrategien müssen gefunden werden, um sich prägnant und unverwechselbar am Markt zu positionieren und sich so Vorteile zu verschaffen.

Darüber hinaus wächst seit Jahrzehnten das Angebot an Information in einem so starken Maße, daß Konsumenten nur rund 2% der ihnen angebotenen Informationen aufnehmen, wobei ihr Wahrnehmungsverhalten von zunehmender Flüchtigkeit und Selektion gekennzeichnet ist.

Unter diesen Bedingungen, die gleichzeitig auch zu einem Nachlassen der Werbewirkung führen, ist für Unternehmen die Wahl der Kommunikationsform von entscheidender Bedeutung für den Erfolg am Markt.

Die zu beziehende Arbeit setzt sich mit dieser Problematik auseinander, indem das psychische Phänomen Imagery untersucht wird. Darunter versteht man die gedankliche Entstehung, Verarbeitung und Speicherung innerer Bilder, sowie die Wirkung wahrgenommener Bilder auf das Verhalten von Individuen.

Mit den ersten Ergebnissen der Imageryforschung und der Erkenntnis, daß sich Bilder nicht nur besser einprägen als sprachliche Informationen, sondern die im Gedächtnis reproduzierten, inneren Bilder sich auch auf die Einstellung und das Verhalten der Konsumenten auswirken können, wurden neue Wege in der Unternehmenskommunikation möglich. Aus den Wirkungszusammenhängen lassen sich Beeinflussungstechniken für das Marketing ableiten, mit denen das Käuferverhalten gesteuert werden kann.

Des weiteren eröffnen diese Erkenntnisse Möglichkeiten neuer Marktforschungsmethoden und Werbe- und Imagerystrategien können Handlungsempfehlungen für eine langfristig erfolgreiche Umsetzung der Bildkommunikation geben.

Inhaltsverzeichnis:

ANHANGSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
EINLEITUNG 1
1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER KONSUMENTENPSYCHE 3
1.1 AKTIVIERENDE PROZESSE 4
1.1.1 Emotion 5
1.1.2 Motivation 6
1.1.3 Einstellung 6
1.2 KOGNITIVE PROZESSE 7
1.2.1 Informationsaufnahme 7
1.2.2 Informationsverarbeitung 8
1.2.3 Informationsspeicherung 8
1.3 DIE BEDEUTUNG VON BILDERN INNERHALB PSYCHISCHER PROZESSE 11
1.3.1 Imagery als Gedächtniswerkzeug 12
1.3.2 Wahrnehmungswirkung von Bildern 15
1.3.2.1 Relevanz der Gestaltpsychologie 15
2. VERHALTENSWIRKUNGEN VON BILDERN 18
2.1 VERHALTENSWIRKUNGEN SELBSTINDUZIERTER BILDER 18
2.2 VERHALTENSWIRKUNGEN WAHRGENOMMENER BILDER 21
2.2.1 Entscheidungsverhalten und Involvement 21
2.2.2 Einfluß von Bildern auf die Einstellung 22
2.2.2.1 Verhaltenswirkungen von Bildern bei stark involvierten Konsumenten 23
2.2.2.2 Verhaltenswirkungen von Bildern bei schwach involvierten Konsumenten 23
3. MARKETINGPOLITISCHE IMPLIKATIONEN 28
3.1 TECHNIKEN DER BILDERWERBUNG 28
3.1.1 Aktivierung 28
3.1.2 Informationsvermittlung 31
3.1.3 Emotionale Appelle 33
3.1.4 Verbindung von Bild und Text 36
3.1.5 Einprägsame Bildgestaltung 38
3.1.6 Messung innerer Bilder 39
3.2 IMAGERYSTRATEGIEN 42
3.2.1 Aufbau von Unternehmens- und Markenbilder 42
3.2.2 Reale Objektgestaltung und Imagery 45
3.2.2.1 Produktverpackung und -design 45
3.2.2.2 Distribution 46
3.3 GRENZEN DER IMAGERYWIRKUNG 47
4. TAMAGOTCHI: FALLBEISPIEL DER IMAGERYNUTZUNG 49
5. IMPLIKATIONEN FÜR DIE MARKETINGFORSCHUNG 51
6. NORMATIVE ÜBERLEGUNGEN 52
ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 54
ANHANG IV
LITERATURVERZEICHNIS XVIII

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