Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Industrie / Produktion Investitionsgüterindustrie

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Titel Information und Kommunikation in der Restrukturierung
Untertitel Fallbeispiel eines Investitionsgüterherstellers
AutorIn Kerstin Broßat
Seiten 151 Seiten
Hochschule Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1998
Note 1
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91001040
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Im Zeitalter der Informationsgesellschaft, in einer Zeit, in der sich "Information" zum vierten Produktionsfaktor entwickelt, sollte man davon ausgehen können, daß jedem die Informationen zugänglich sind, die er zur Bewältigung seiner täglichen (Lebens-)Aufgaben benötigt. Wenn sogar von "Informationsflut" gesprochen wird, könnte man vermuten, daß dem Einzelnen sogar mehr Informationen vorliegen sollten, als er aufnehmen, verstehen und verarbeiten kann. Informationen, die dem Einzelnen vorliegen, müssen im Vorfeld transportiert, d. h. kommuniziert, bzw. zugänglich gemacht werden. Auch in dieser Hinsicht hat unsere heutige Zeit einiges an Technik zu bieten: Digitales Telefonieren, Bildtelefon, Internet, elektronische Mailsysteme, Datenbanken, Durch fortschreitende Globalisierung und dem dadurch entstehenden internationalen Wettbewerb sind insbesondere deutsche Unternehmen gezwungen, sich effizient zu organisieren und damit Kosten zu senken. Von der Betriebswirtschaft werden immer mehr neue Management- und Organisationsprinzipien wie z. B. Lean Management, Reengineering, Total Quality Management oder Shareholder Value vorgestellt, die ausgelöst vom Wettbewerbsdruck von den Unternehmen aufgenommen und "umgesetzt" werden. In diesen Phasen der Veränderung bzw. Restrukturierung müssen die neuen Strukturen und die damit verbundenen neuen Unternehmensziele den Mitarbeitern vermittelt werden. Wird von den Unternehmen die Bedeutung von zwischenmenschlicher Kommunikation in diesen Phasen erkannt; herrscht auch hier eine Informationsflut?

Zielsetzung dieser Arbeit ist, Aussagen zur Bedeutung zwischenmenschlicher Informations- und Kommunikationsprozesse in der Restrukturierung eines Unternehmens zu treffen. Zu diesem Zweck wurde eine Untersuchung, d. h. eine mündliche und eine schriftliche Mitarbeiterbefragung, in einem Unternehmen durchgeführt, das sich in einem Restrukturierungsprozeß befindet.

Gang der Untersuchung:

Um diese Aussagen treffen zu können, werden zunächst in Kapitel 2 die Begriffe "Information" und "Kommunikation" sowie deren Funktionsweisen anhand unterschiedlicher Modelle dargestellt. Anschließend werden verschiedenste Phänomene, die bei Informations- und Kommunikationsprozesse auftreten können und zu berücksichtigen sind, erläutert.

In Kapitel 3 wird "Restrukturierung" unter wirtschaftlichen und industriesoziologischen Aspekten skizziert. Im Anschluß daran wird das in dieser Arbeit untersuchte Unternehmen eingehend vorgestellt und anschließend unter 3.3 gezeigt, daß sich dieses Unternehmen im Prozeß der Restrukturierung befindet.

Auf Grundlage der vorangehend erläuterten Theorien erfolgt in Kapitel 4 eine theoretische Herleitung der Bedeutung von Information und Kommunikation in der Restrukturierung. Dabei geht es zunächst um einen generellen Bedeutungszusammenhang, um diesen anschließend auf die spezifischen Strukturen des untersuchten Unternehmens zu übertragen.

In Kapitel 5 werden die Forschungsfragen formuliert, anhand derer die Untersuchungsergebnisse in Kapitel 7 diskutiert werden, um anschließend Aussagen zur Ausgangsfragestellung zu treffen. Inhalt von Kapitel 6 ist die Methode der durchgeführten Untersuchung. Die abschließende Schlußbetrachtung mit einem kritischen Ausblick erfolgt in Kapitel 8.

Inhaltsverzeichnis:

ABBILDUNGSVERZEICHNIS
TABELLENVERZEICHNIS V
1. Einleitung 1
2. Information und Kommunikation 2
2.1. Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation 4
2.2. Modelle der Information und Kommunikation und ihre Funktionsweisen 6
2.2.1. Nachrichtentechnisches Kommunikationsmodell nachShannon & Weaver 6
2.2.2. Erstmaligkeits-Bestätigungs-Modell nach von Weizsäcker/von Weizsäcker 7
2.2.3. Die menschliche Kommunikation nach Watzlawick/Beavin/ Jackson 9
2.2.4. Die vier Seiten der Kommunikation nach Schulz von Thun 13
2.3. Informationsverhalten 15
2.3.1. Beschränkte Informationsverarbeitungskapazität undselektives Informationsverhalten 15
2.3.2. Subjektiver und objektiver Informationsbedarf 17
2.4. Informationswert 18
2.5. Kommunikationsstrukturen/-beziehungen und Aufgabenstellung 19
2.6. Kommunikationsform und Aufgabenstellung 23
2.7. Informationspathologien 23
2.7.1. Intrapersonelle bzw. aktorbezogene Informationspathologien 24
2.7.2. Interpersonelle bzw. interaktionsbezogene Informations-pathologien 27
2.7.3. Wissensbasierte Informationspathologien 28
2.7.4. Kommunikationsprozeß und Informationspathologien 28
3. Das Unternehmen in der Restrukturierung 29
3.1. Restrukturierung 30
3.1.1. Restrukturierung unter wirtschaftswissenschaftlichenAspekten 31
3.1.2. Restrukturierung unter industriesoziologischen Aspekten 37
3.2. Das Unternehmen 44
3.2.1. Der Konzern 44
3.2.2. Der Teilkonzern 45
3.2.3. Entwicklung am Befragungsstandort 47
3.3. Restrukturierung im Fallbeispiel 48
3.3.1. Der Krisenverlauf 49
3.3.2. Das Crash-Programm 50
3.3.3. Die Restrukturierung 50
3.3.4. Die strategische Neupositionierung 58
4. Die Bedeutung von Information und Kommunikation in der Phase der Restrukturierung 59
4.1. Die Bedeutung von Information und Kommunikation für die Transparenz im Unternehmen 65
4.2. Die Bedeutung von Information und Kommunikation für die Koordination im Unternehmen 66
5. Forschungsfragen 68
5.1. Information und Kommunikation 68
5.2. Transparenz 69
5.3. Führung 70
6. Methode der Untersuchung 71
6.1. Mündliche Befragung 71
6.1.1. Interviewleitfaden 73
6.1.2. Durchführung der mündlichen Befragung 73
6.2. Schriftliche Mitarbeiterbefragung 74
6.2.1. Pretest 74
6.2.2. Stichprobe 75
6.2.3. Stichprobenmerkmale 76
6.2.4. Statistik 76
7. Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung 77
7.1. Information und Kommunikation 78
7.2. Transparenz 90
7.3. Führung 97
8. Zusammenfassung und kritischer Ausblick 104
9. LITERATURVERZEICHNIS 110
10. Anhang 116
10.1. Interviewleitfaden (anonymisiert) 116
10.2. Fragebogen (anonymisiert) 120
10.3. Statistische Daten 125
10.3.1. Alter der schriftlich Befragten 125
10.3.2. Arbeitsverhältnisse der schriftlich Befragten 126
10.3.3. Abteilungsgröße der schriftlich Befragten 127
10.3.4. Betriebszugehörigkeit der schriftlich Befragten 128
10.4. Ergebnisse der schriftlichen Befragung 129
10.4.1. Zufriedenheit mit der Informationsqualität 129
10.4.2. Kritik an der Informationsqualität 131
10.4.3. Informationsdefizite 132
10.4.4. Informationsquellen im Unternehmen 133
10.4.5. Kommunikations-/Informationsaktivitäten zwischen den Mitarbeitern 135
10.4.6. Transparenz, Offenheit, Führungskräfte 136
10.4.7. Einstellung gegenüber Information 142
10.4.8. Beurteilung des eigenen Vorgesetzten 144
10.4.9. Die abteilungsübergreifende Besprechung 145

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