Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Finanzierung / Investition Direktinvestition

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Titel Controlling strategischer Medizintechnik-Investitionen
Untertitel Ein Leitfaden für Effizienz und Effektivität in Planung und Betrieb
AutorIn Ralf Peter Jakisch
Seiten 87 Seiten
Hochschule Universität Witten/Herdecke GmbH Deutschland
Art der Arbeit MA-Thesis / Master
Abgabe 2007
Note 1,8
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90010488
Sprache Deutsch
Medien CD
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Stationäre klinische Einrichtungen im Gesundheitswesen sind heutzutage Wirtschaftsunternehmen. Mittel- bis langfristige Medizintechnikinvestitionen als strukturelles Qualitätselement effizienter und effektiver medizinischer Leistungserstellung sind hier von strategischer Bedeutung. Für die direkte und indirekten Wirtschaftlichkeitseinflüsse auf Investitionen in die medizintechnische Strukturqualität sind komplexe Einflussfaktoren im Rahmen eines Investitionscontrollings zu berücksichtigen Einerseits bestehen unternehmerisch kaum gestaltbare Entwicklungen demographisch-morbiditätsspezifischer Natur, in den Gegebenheiten auf Absatz- und Beschaffungsmärkten sowie permanente Veränderungen in öffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen. Andererseits sind die innerbetrieblichen Gegebenheiten gestaltbar und ermöglichen eine Anpassung des Unternehmens Krankenhaus an Umweltbedingungen und Ausschöpfung von Wirtschaftlichkeitspotentialen.

Im Rahmen eines Investitionscontrollings sind hier weitere Gestaltungsfelder wie das interne soziale (Personaleinsatz) und technische System (technisch-bauliche Infrastruktur) und die Finanzierung in einer gemeinsamen Optimierung näher zu untersuchen. Im Rahmen einer SWOT-Analyse werden diese vielfältigen exogenen und endogenen Faktoren sowohl systematisiert, bewertbar herausgearbeitet als auch mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen versehen. Erst durch gezielte Analyse können grossvolumige Medizintechnikinvestitionen in ihren investitionsrelevanten Ein- und Auszahlungspotentialen über die Nutzungsdauer umfassend und transparent für einen Investor dargestellt werden. Zur Untermauerung des bestmöglichen Kapitaleinsatzes wird eine dynamische Investitionsberechnung mit der Kapitalwertmethode herangezogen. Anhand von zwei konkreten Berechnungen werden mögliche höhere Wirtschaftlichkeitspotentiale von Medizintechnikinvestitionen durch strategische Konzeptansätze gegenüber einer auszahlungsminimierenden Vorgehensweise exemplarisch aufgezeigt.

Einleitung:

Betrachtet man Krankenhäuser als Wirtschaftsunternehmen, und unterstellt eine Produktivität im Sinne medizinischer Leistungserbringung, so ergeben sich Fragen zur langfristigen Existenzsicherung. Darunter fallen unter anderem Investitionen, als Transformation von Geldmitteln, in produktive Anlagegüter. Dadurch sollen wiederum verschiedene Zahlungsströme mit der Absicht generiert werden, die wirtschaftliche Existenz zukünftig zu sichern. Dies wird als strategisches Oberziel angenommen.

Medizintechnikinvestitionen sind allgemein mitentscheidend für existenziell wirtschaftliche Prozessabläufe der medizinischen Leistungserstellung im stationären Sektor. Einerseits hat die medizintechnische Strukturqualität eine grosse Bedeutung für eine effiziente und effektive Umsatzerlös-Erzielung durch entsprechende Diagnostik und Therapie in der Patientenversorgung. Im Rahmen einer Betrachtung von Kernabteilungen der klinischen stationären Versorgung sind dort hochwertige und langfristige Investitionsentscheidungen zu treffen. Dadurch wird die strategische Bedeutung im Sinne der wirtschaftlichen Existenzsicherung deutlich.

Andererseits ist es für langfristig in die Zukunft wirkende Investitionsentscheidungen von grösster Bedeutung, die momentanen und prospektiven relevanten Rahmenbedingungen, sowohl externer wie auch interner Natur, mit ihren erwarteteten Auswirkungen auf die ausgelösten Zahlungsströme zu prognostizieren, bewerten und für einen Investor transparent darzustellen. Daraus folgen Controllingaspekte im weiteren Sinne. Im Folgenden werden Investitionen der Medizintechnik betrachtet, die zusammenhängend über 211.000,-- EUR liegen. Diese Abgrenzung folgt öffentlich-rechtlichen Kriterien und ist im Vergleich zu den Umsatzerlösen im ungefähren Bereich von ca. 49,-- bis 54,-- Mio. EUR eines beispielhaften Krankenhauses mit rund 450 Betten eine akzeptable Grössenordnung.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Tabellenverzeichnis III
Formel- und Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 2
1.2 Zielsetzung 4
1.3 Vorgehensweise 5
2. Controllingrelevantes Umfeld medizintechnischer Investitionen 7
2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 7
2.1.1 Demografie und Morbidität Status Quo 7
2.1.2 Zusammenfassung und Ausblick Demographie, Morbidität 10
2.1.3 Marktbeschreibung der MT-Nachfrageseite 12
2.1.4 Zusammenfassung und Ausblick MT- Nachfrageseite 17
2.1.5 Marktbeschreibung der MT-Angebotsseite 19
2.1.6 Zusammenfassung und Ausblick MT-Angebotsseite 20
2.2 Betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen 22
2.2.1 Internes soziales System 23
2.2.2 Zusammenfassung und Ausblick internes soziales System 24
2.2.3 Internes technisches System 25
2.2.4 Finanzierungsaspekte 27
2.2.5 Zusammenfassung und Ausblick Finanzierung 31
2.2.6 Weitere externe und interne Bedingungen 32
2.3 Mustergliederung einer SWOT-Analyse für medizintechnische Investitionen 35
2.3.1 Ursprünge und Einordnung der SWOT-Analyse 35
2.3.2 Die Vorgehensweise im Rahmen einer SWOT-Analyse 36
2.3.3 Musterelemente der Umfeldeinflüsse "Opportunities-Threats" 38
2.3.4 Musterelemente der internen Bedingungen "Strength-Weakness" 41
3. Die Dynamische Investitionsrechnung 49
3.1 Die Kapitalwertmethode 49
3.1.1 Kalkulationsannahmen mit Gültigkeit für beide Varianten 50
3.2 Untersuchung zweier Varianten mit der Kapitalwertberechnung 54
3.2.1 Strategische Herangehensweise Variante 1 54
3.2.2 Strategische Herangehensweise Variante 2 55
3.3 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse 60
3.4 Zusammenfassung 62
4. Literaturverzeichnis 64
5. Anhang 68
5.1 Übersicht gängiger Finanzierungsarten 68
5.2 Die Kapitalwertformel 69
5.3 Medizinische Prozessgrundlage der Kalkulationen 70
5.4 Einzahlungskalkulation der DRG-Erlöse 71
5.5 Variante 1: Auszahlungs- und Kapitalwertkalkulation 74
5.6 Variante 2: Auszahlungs- und Kapitalwertkalkulation 79
5.7 Auszahlungskalkulation des Personalbedarfs 84

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