Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Industrie / Produktion Elektroindustrie

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Titel Chancen und Strategien regionaler Marken im Wettbewerb zu nationalen Marken
Untertitel Dargestellt am Beispiel des Biermarktes
AutorIn Ralf Kaufmann
Seiten 91 Seiten
Hochschule Fachhochschule Offenburg Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1998
Note
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91001056
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Problemstellung:

Der deutsche Biermarkt ist durch seine atomistische Struktur ein äußerst schwieriger und hart umkämpfter Markt. Jeder kämpft gegen jeden. Handel gegen Produktion, Kleine gegen Große, Große gegen Kleine, Große gegen Große. Der Pro-Kopf-Verbrauch nimmt seit Jahren ab und ständig drängen neue Produkte auf den Markt: Schwarze Biere, gemixte Biere, Saisonbiere, Fußballbiere, Karnevalsbiere, Biere, die nur zu einer bestimmten Tageszeit gebraut werden etc. Mit verstärkten Sponsoringaktivitäten, aufwendigen Kampagnen und nicht zuletzt mit Neustrukturierungen in der Management-Organisation versuchen Große und Kleine ihre Position auf dem Biermarkt zu behaupten.

Über 5000 Biermarken und 1200 Brauereien teilen sich den Biermarkt in Deutschland. Das Mediavolumen beträgt 850 Mio. DM, wobei die Hälfte davon auf lediglich 12 Marken entfällt. Die Fernsehbiere werben mit einem gewaltigen finanziellen Einsatz und versuchen, die Marktanteile der regionalen Brauereien zu übernehmen. Unterstützt werden sie von der nachlassenden Markentreue der jüngeren Verbraucher im Bierbereich.

Die regionalen Brauereien müssen alles daran setzen, ihre Kunden und damit ihre Marktanteile in diesem Verdrängungswettbewerb zu halten. Dazu sind aber neue Konzepte und Strategien notwendig, die sich von denen der nationalen und regionalen Konkurrenz unterscheiden. Zu lange waren Tradition, Heimat und Frische die einzigen Begriffe, mit denen eine regionale Biermarke für sich warb. Es gilt ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Eine regionale Biermarke darf sich nicht zu sehr in die traditionelle Ecke begeben, besonders dann nicht, wenn sie jüngere Leute als Zielgruppe ansprechen möchte. Wichtig ist vor allem eine Ausrichtung auf eine Zielgruppe. Zu oft positionieren sich regionale Brauereien zu breit, so daß beim Konsumenten kein klares Bild der Marke entsteht.

Die Stärken regionaler Brauereien, die nicht zuletzt in der gegebenen Kundennähe - zeitlich und räumlich - liegen, müssen auch in der Kommunikation umgesetzt werden. Kleinere und mittlere Brauereien können durch den gezielten Einsatz ihrer Mittel bei entsprechenden Ereignissen über das hohe "Grundrauschen" der Werbung der Großbrauereien hinausragen. Wie dabei Events, PR, Werbung, etc. optimal per Cross Communication aufeinander abgestimmt werden können, ist zentraler Bestandteil dieser Diplomarbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 1
1. Einleitung 2
1.1 Aufgabenstellung und Zielsetzung der Arbeit 2
1.2 Vorgehensweise 3
1.3 Marksituation 4
1.4 Unterscheidung regionale und nationale Biermarken 7
2. Quantitative Analyse des Biermarktes 8
2.1 Absatz 8
2.2 Hersteller 11
2.3 Außenhandel 12
2.4 Preisentwicklung 13
2.5 Verbraucherdaten 15
2.6 Absatzwege 16
2.7 Werbeaufwendungen 16
3. Qualitative Analyse des Biermarktes 18
3.1 Analysemethodik 18
3.1.1 Primärerhebung 18
3.1.1.1 Befragungsart 18
3.1.1.2 Intensivinterview 19
3.1.2 Sekundärerhebung 19
3.2 Kommunikationsstrategien nationaler Marken 20
3.2.1 Strategien einzelner Marken 20
3.2.1.1 Warsteiner 20
3.2.1.2 Krombacher 22
3.2.1.3 Diebels 23
3.2.2 Abschließende Betrachtung 24
3.3 Kommunikationsstrategien regionaler Marken 25
3.3.1 Strategien einzelner Marken 25
3.3.1.1 Fürstenberg 25
3.3.1.2 Ganter 26
3.3.1.3 Küppers Kölsch 28
3.3.1.4 Hatz 30
3.3.2 Abschließende Betrachtung 31
4. Empfehlungen 32
4.1 Einführung 32
4.2 Strategieplanung 34
4.2.1 Konkurrenzanalyse / Ausgangssituation 34
4.2.2 Zielgruppen 35
4.2.3 Ziele 38
4.3 Strategieansätze 39
4.3.1 Nischen-Positionierung 39
4.3.2 Below-the-Iine / Cross Communcation 42
4.3.2.1 Sponsoring 43
4.3.2.2 Events 44
4.3.2.3 Verkaufsförderung 45
4.3.3 Ritualisierte Werbung 46
4.3.4 Erlebnisprofile durch Werbung 47
4.3.5 Humor 49
4.3.6 Kooperation Wirt und Brauerei 51
4.3.7 Internet 53
4.3.8 Solitärmarken-Strategie versus Biermischgetränke 55
4.4 Beispielkonzept 56
5. Zusammenfassung 59
6. Ausblick 61
Literaturverzeichnis IV
Eidesstattliche Erklärung IX
Anhang

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