Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Marketing / Absatzwirtschaft Marketing / Absatzwirtschaft allgemein

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Titel Präferenzmessung
Untertitel Ein empirischer Vergleich eines adaptiven Self-Explicated Verfahrens mit der Adaptiven Conjoint Analyse
Autorin Christjan Schäfer
Seiten 96 Seiten
Hochschule Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2008
Note 2
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90011654
Sprache Deutsch
Medien
Inhaltsangabe
Problemstellung:

Eine Produktgestaltung, die die Anforderungen und Bedürfnisse der Endkunden trifft, ist von hoher Relevanz für ein Unternehmen, um langfristig Umsatz und Ertrag zu sichern. Ein Produkt muss in diesem Sinne als Eigenschaftsbündel verstanden werden, welches durch die Bedürfnisbefriedigung des Kunden dem Unternehmen dient. Folglich ist wichtig für das Unternehmen, die Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich der Eigenschaften des Produktes zu kennen. Als ein geeignetes Maß für die Bedürfnisse der Kunden kann dessen Präferenz herangezogen werden. Zur Messung von Präferenzen können kompositionelle sowie dekompositionelle Methoden verwendet werden.

Die Conjoint Analyse stellt als dekompositionelle Methode ein anerkanntes Verfahren zur Messung von Konsumentenpräferenzen dar. Dieses Verfahren umgeht die vermuteten Schwächen der kompositionellen Self-Explicated Verfahren.

Bisherige empirische Untersuchungen haben jedoch nicht eindeutig nachweisen können, dass Conjoint Analysen eine höhere Validität im Vergleich zu Self-Explicated Verfahren aufweisen. Teilweise ist bei den Self-Explicated Verfahren sogar eine höhere Validität festgestellt worden.

Ziel dieser Arbeit ist, eine Empfehlung über den Einsatz eines Verfahrens zur Messung von Konsumentenpräferenzen abzugeben. Dazu wird in dieser Arbeit an Hand einer empirischen Untersuchung die Validität einer geeigneten Conjoint Analyse mit einem geeigneten Self-Explicated Verfahren verglichen. Dabei wird der Kritik nachgegangen, dass nur eine begrenzte Anzahl von Eigenschaften betrachtet werden kann, und die Verfahren unter Berücksichtigung von vielen Eigenschaften untersucht. Zusätzlich wird darauf geachtet, dass eine individuelle Auswertung der Daten möglich ist, um eine Aposteriori Segmentierung zu gewährleisten.

Im zweiten Kapitel wird ein Überblick über die verschiedenen Ansätze zur Präferenzmessung gegeben und geeignete Verfahren herausgestellt. Die Eignung der Verfahren wird auf Grund von theoretischen Vor- und Nachteilen, den bisherigen Forschungsergebnissen und der kommerziellen Verbreitung der verschiedenen Verfahren bewertet. Im dritten Kapitel werden das Vorgehen und die formalen Hintergründe der geeigneten Verfahren vorgestellt und miteinander verglichen.

Das vierte Kapitel umfasst die empirische Studie. Es beschreibt das konkrete Vorgehen und das Design der Untersuchung. Grundlage der Beurteilung bildet die Prüfung der Ergebnisse mit Hilfe von geeigneten Gütekriterien. Diese werden ermittelt, erläutert und auf die Verfahren angewendet. Auf Grundlage der Ergebnisse wird abschließend ein Urteil über die Eignung der Verfahren zur Messung von Konsumentenpräferenzen gegeben.

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