Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Medien- und Kommunikationswissenschaften Medienpädagogik Mediendidaktitk

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Titel Mediendidaktische Aufbereitung naturwissenschaftlicher Inhalte
Untertitel
AutorIn Eric Mispelbaum
Seiten 110 Seiten
Hochschule Fachhochschule Kiel Deutschland
Art der Arbeit Bachelorarbeit
Abgabe 2008
Note 1,3
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 35011676
Sprache Deutsch
Medien
Inhaltsangabe
Einleitung:

"Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (...)".

Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen und in welcher Form E-Learning positive Einwirkungen haben kann? Die Forderung nach einem Einsatz Neuer Medien in Schulen zur Steigerung der Medienkompetenz der Schüler wird bereits seit langem in vielen Bereichen gestellt. Auch finden sich viele Ansätze und Studien zur Einbindung. Von März 2000 bis 2004 zum Beispiel förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm Neue Medien in der Bildung. In diesem Rahmen wurden Projekte mit einem Umfang von 209,6 Mio. EUR bewilligt.

Den meisten Schulen stehen mittlerweile viele technische Möglichkeiten zur Verfügung, um Neue Medien zu nutzen und auch die Lehrkräfte sind entgegen veralteter Meinungen gewillt sie im Unterricht einzusetzen. Gerade aber auch die Schülerinnen und Schüler sind besonders motiviert mit Neuen Medien zu arbeiten.

Das Problem zum effektiven lernfortschrittlichen Einsatz ist vielmehr die Qualität und die Einbindung in den Schulunterricht. Es kann nicht von Vorteil sein, ein Medium nur um seiner selbst willen oder zum Zweck der Eigenwerbung einzusetzen. Hier leidet die Qualität des Lernprogrammes als erstes.

In dieser Arbeit werden eben solche Probleme im Bereich von computerunterstützten Lernprogrammen im Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht untersucht. Anhand einer Aufbereitung eines Lernprogrammes, das vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaft (IPN) bei der Akademie für Technik GmbH in Auftrag gegeben wurde, wird im Fach Chemie geprüft, welche Themenbereiche didaktisch sinnvoll in ein E-Learning-Programm eingebettet werden können. Ein E-Learning-Programm, also ein Programm, welches Lerninhalte mit Hilfe des Computers vermitteln soll, wird im Folgenden versucht in das Projekt Chemie im Kontext, kurz ChiK, des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaft einzubinden.

Das ChiK-Projekt bietet durch seinen problemorientierten und situierten Unterrichtscharakter Gelegenheit E-Learning-Elemente einzubauen, um diese dann anschließend mit der vorhandenen Präsenzunterrichtsstruktur zu vergleichen. Ziel ist es, eine Beurteilung über die Qualität und die Effektivität der Umsetzung abgeben zu können.

Vorherige Forschungen wie das Projekt Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen (SEMIK) unterstützen und untersuchen den Einsatz Neuer Medien in Schulen. Eine explizite Prüfung, an welchen Stellen E-Learning-Programme auch im naturwissenschaftlichen Bereich eingesetzt werden können, fand jedoch nicht statt.

Gang der Untersuchung:

Um einen Überblick über die theoretisch Möglichkeiten und eine Begriffserklärung zu erreichen, wird in Kapitel 2 der wissenschaftliche Hintergrund erläutert. Es wird der Begriff Mediendidaktik definiert (2.1), um eine Einschränkung der allgemeinen Didaktik auf den Bereich des E-Learning vorzunehmen. Ein kurzer Überblick über die bisherige Forschung der Formen des Lernens beim Menschen (2.2) erlaubt, die Möglichkeiten für einen E-Learning Einsatz zu bedenken.

Mit diesen Definitionen kann nun betrachtet werden, wie ein E-Learning-Programm umgesetzt werden soll. Hierzu wird vorerst ein Blick auf die möglichen didaktischen Ansätze im E-Learning geworfen (2.3), um dann aufzuzeigen, welche pädagogisch-psychologischen Konzeptionen aktuell zur Aufbereitung genutzt werden. Diese Konzeptionen nennt man Instruktionsdesign (2.4).

Ein Blick auf die möglichen Medien (2.5), die zu verwendenden Aufgabentypen (2.6) und die Wichtigkeit des Feedbackeinsatzes (2.7) zeigen die Einsatzmöglichkeiten eben dieser auf. Es kann dann der Gesamtbegriff E-Learning definiert werden und erläutert werden, welche Variationen es vom E-Learning gibt (2.8).

Um einem Ansatz im praktischen Teil der Umsetzung zu haben, wird der Ablauf der Erstellung eines Lernprogrammes (3) aufgezeigt. Dies ist eine in der Praxis genutzte Vorgehensweise zur Aufbereitung und Umsetzung eines E-Learning-Programmes. Mit Hilfe dieser Aufbereitungsform kann dann das Projekt im Praxisteil angegangen werden.

Kapitel 4 befasst sich mit dem Projektumfeld. Es wird der Projektrahmen (0) und das Projektziel (4.2) beschrieben. Um eine Analyse und eine Bewertung durchführen zu können, wird ein Blick auf die Didaktik in der Naturwissenschaft (4.3) geworfen und die Medienkompetenz der Schüler benannt (4.4).

In Kapitel 5 werden die Inhalte dann nach Absprache mit dem Auftraggeber, dem IPN, aufbereitet. Die Aufbereitung folgt dem in Kapitel 3 aufgezeigten Ablaufschema und berücksichtigt die in Kapitel 2.2 bis 2.8 aufgezeigten Definitionen und Kriterien.

Kapitel 6 analysiert die Aufbereitung mit einer Einzelanalyse (6.1). Es wird jede einzelne Lerneinheit auf seine Qualität geprüft (6.2). Dies ist notwendig, um einen Gesamteindruck von der Einbettung des Lernprogrammes in das ChiK-Projekt zu gewinnen (6.3) Ein Gesamtfazit wird dann in Kapitel 7 gezogen. Es enthält weiter einen Ausblick (7.2) auf weitere Anwendungsmöglichkeiten des Lernprogrammes.

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