Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Wirtschaftsinformatik Workflow

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Titel Workflow- und Prozeß-Management auf der Basis des Intranet
Untertitel
AutorIn Axel Buchinger
Seiten 137 Seiten
Hochschule Universität Stuttgart Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1998
Note 1,3
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90001193
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Viele Unternehmen haben erkannt, daß die Sicherung ihrer Zukunft in hohem Maße von einer effizienten und kundenorientierten Geschäftsabwicklung abhängt. Indem sie die Geschäftsprozesse in den Mittelpunkt ihres Interesses stellen, gelangen Konzepte wie Business Process Reengineering und die kontinuierliche Prozeßverbesserung zum Durchbruch. Sie finden ihren Ausdruck in einer ganzheitlich zu sehenden Unterstützung der Geschäftsprozesse durch das Prozeßmanagement.

Für die technische Umsetzung dieser Unterstützung bieten sich informationstechnische Lösungen in Form von Workflow-Management-Systemen an. Es wird gezeigt, daß diesen Systemen aufgrund zweier Faktoren der Durchbruch in der Praxis bisher verwehrt blieb: Zum einen bestehen immer noch große Probleme bei der Integrationsfähigkeit dieser Systeme in heterogene IV-Landschaften (IV = Informationsverarbeitung), zum anderen gehen ihre Funktionen oft kaum über eine mechanistische Steuerung von Prozessen hinaus und lassen weite Gestaltungsbereiche des Prozeßmanagements unberücksichtigt.

Auf der anderen Seite beginnt sich mit der Intranet-Technik eine Plattform in Unternehmen zu etablieren, die in hohem Maß zu einer Integration von IV-Systemen beitragen kann. Die Möglichkeit, unternehmensweite Geschäftsprozesse im Intranet zu unterstützen, ist eine logische Konsequenz aus dem Potential dieser Technologie. Anhand der Integrationsdimensionen Workflow-Management-Zyklus, Workflow-Management-Reichweite und Ressourcenintegration wird gezeigt, daß Prozeßmanagement im Intranet durch sämtliche der von dieser Plattform angebotenen Anwendungsformen unterstützt werden kann.

Für die eigentliche Steuerung von Arbeitsabläufen werden Modelle eingeführt, wie Workflow-Management-Systeme (WFMS) im Intranet realisiert werden können. Diese Modelle werden anhand kommerzieller Systeme veranschaulicht.

Prozeßanalysen werden durch WFMS immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Dies verwundert, da Analysen im Zuge der prozeßorientierten Unternehmensgestaltung für Mitarbeiter auf allen Ebenen an Bedeutung gewinnen. Ein bewußter Umgang mit den Ressourcen des Unternehmens erfordert daher die Verfügbarkeit von Informationen über die Abläufe im Unternehmen. Konventionelle Analysesysteme waren meist auf die Bedürfnisse des Top-Managements zugeschnitten und verfügten über ähnliche technische und organisatorische Probleme wie WFMS. Die Realisierung eines Analysesystems, das mit einem Workflow-Management-System integriert ist und auf der Intranet-Plattform basiert, kann Prozeßanalysen optimal unterstützen und die Verbreitung des Gedankens der Prozeßorientierung fördern.

In diesem Zusammenhang wird das Analysewerkzeug Business Process Analyst entwickelt, das durch die Aufbereitung der Daten eines WFMS in gängigen Kennzahlen Prozeßanalysen unterstützt. Die Funktionalität des Werkzeugs wird vollständig in einer Intranet-Umgebung umgesetzt, wobei Lotus Domino/Notes zum Einsatz kommt.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Symbolverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis VII
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. Workflow- und Prozeßmanagement 3
2.1 Prozeßorientierung 3
2.2 Geschäftsprozesse und Workflows 4
2.3 Workflow-Management 5
2.4 Workflow-Management-Systeme 7
2.4.1 Definition 7
2.4.2 Ziele 8
2.4.3 Einsatzmöglichkeiten von WFMS 8
2.4.4 Anforderungen an WFMS 10
2.4.4.1 funktionale Anforderungen 11
2.4.4.2 nicht-funktionale Anforderungen 11
2.4.5 Architektur von WFMS 12
2.4.5.1 Schnittstellenmodell der WfMC 12
2.4.5.2 Schichtenmodell für WFMS 13
2.4.6 Probleme der IV-Unterstützung von Workflow- und Prozeßmanagement 15
2.5 Workflow- und Prozeßmanagement in der Praxis 16
3. Intranet 19
3.1 Definition 19
3.2 IV-Konzepte des Intranet 21
3.2.1 Der Internet-Ansatz 21
3.2.2 Die Internet-Schichtenarchitektur 21
3.2.2.1 Transportsystem TCP/IP 22
3.2.2.2 Standardisierte Anwendungsprotokolle 23
3.2.3 Weiterentwicklungen der Internet-Architektur 24
3.2.3.1 Einheitliche Beschreibungssprachen 24
3.2.3.2 Middleware 25
3.2.3.3 Universelles Client-Anwendungsprogramm 26
3.3 Anwendungsfelder und Umsetzung 26
3.3.1 Anwendungskategorien 27
3.3.1.1 Informationsanwendungen 27
3.3.1.2 Unterstützung von informeller Zusammenarbeit 27
3.3.1.3 Transaktionsanwendungen 28
3.3.1.4 Unterstützung von formeller Zusammenarbeit 28
3.3.2 Einführung von Intranets 28
3.4 Intranet als Teil betrieblicher Informationssysteme 30
3.4.1 Ziele betrieblicher Informations- und Kommunikationssysteme 30
3.4.2 Nutzenpotentiale des Intranet-Einsatzes 30
3.4.2.1 Nutzenaspekte der Intranet-Technik 31
3.4.2.2 Nutzenaspekte der Intranet-Anwendungen 32
3.5 Fazit 33
4. Workflow-Management als Intranet-Anwendung 34
4.1 Intranet als Integrationsplattform 34
4.1.1 Bedeutung der Integration für IV-Systeme 34
4.1.2 Integrationsmodell 35
4.1.3 Integrationsdimensionen des Intranet 37
4.1.3.1 Dimension Workflow-Management-Zyklus 37
4.1.3.2 Dimension Workflow-Management-Reichweite 39
4.1.3.3 Dimension Ressourcenintegration 41
4.2 Intranet-Lösungen für Workflow-Management 44
4.2.1 Architektur von Intranet-basierten WFMS 44
4.2.1.1 WFMS als "klassische" Web-Anwendung 45
4.2.1.2 WFMS als Middleware-basierte Anwendung 47
4.2.2 Systeme mit Workflow-Funktionalität und Intranet-Anbindung in der Praxis 48
4.2.2.1 IBM FlowMark 48
4.2.2.2 SAP R/3 und Business Framework 50
5. Prozeßanalyse 52
5.1 Auswirkungen der Prozeßorientierung 52
5.1.1 Veränderung der Aufbauorganisation 52
5.1.2 Gestaltung des Prozeßmanagements 55
5.1.2.1 Führungsmodell 55
5.1.2.2 Kennzahlen 57
5.1.3 Kostenmanagement 58
5.1.4 Analyse von Unternehmensinformationen als Managementaufgabe 60
5.2 IV-Systeme zur Unterstützung von Datenanalysen 61
5.2.1 Klassifikation von Analysesystemen 61
5.2.2 Analysetypen 62
5.2.3 Entwicklung von Analysesystemen 63
5.2.4 Ein integriertes Werkzeug zur Prozeßanalyse 65
5.2.4.1 Anwender 67
5.2.4.2 IV-technische Integration 68
5.2.4.3 Intranet-Aspekte 70
6. Anforderungsspezifikation für Business Process Analyst 72
6.1 Entwicklungsziele 72
6.2 Externe Schnittstellen und Datenfluß 73
6.3 Entwicklungsumgebung 74
6.3.1 Eingesetzte Werkzeuge 74
6.3.2 Lotus Notes 75
6.3.3 Alternativen der Intranet-Implementierung 76
6.4 Datenmodell 77
6.4.1 Metamodell für Geschäftsprozesse 77
6.4.2 Attribute 79
6.5 Systemarchitektur 81
6.6 Funktionalität 83
6.6.1 Analysekomponente 83
6.6.1.1 Einzelprozeßanalyse 84
6.6.1.2 Prozeßvergleiche 88
6.6.2 Integrationskomponente 89
6.6.3 Modellierungskomponente 90
6.6.4 Datenhaltungskomponente 91
6.7 Gestaltung der Benutzungsoberfläche 91
6.7.1 Bildschirmaufbau 92
6.7.2 Hauptmenü 93
6.7.3 Ansichten 94
6.7.4 Objekt-Masken 95
6.7.5 Analysemaske 97
6.7.6 Einstellungen 98
7. Realisierung des Prototypen 99
7.1 Analysealgorithmus 99
7.2 Programmodule 100
7.3 Aspekte der Intranet-Implementierung 101
7.4 Analyse anhand eines Beispielprozesses 102
7.4.1 Ist-Prozeß 102
7.4.2 Soll-Prozeß und Prozeßvergleich 104
8. Zusammenfassung und Ausblick 106
Anhang VIII
Literaturverzeichnis XIX
Erklärung XXIV

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