Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Sozialwissenschaften Soziologie Werte / Normen

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Titel Erlebnisorientierung, Wertewandel und sozialpädagogische Relevanz
Untertitel
AutorIn Kristin Kümmerle
Seiten 102 Seiten
Hochschule Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1995
Note 1,3
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 70001231
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Erlebnisorientierung ist eng verknüpft mit der individuellen Hoffnung auf Lebensglück und Sinnerfüllung.

Die vorliegende Arbeit thematisiert die professionelle Aufbereitung der Welt zu Erlebniszwecken, die Schwierigkeit autonomer Erlebnisproduktion und die Sehnsucht nach schönen Erlebnissen.

Dabei findet vor allem die umfangreiche Milieustudie von Gerhard Schulze "Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart", (1993). Eingang in das erste Kapitel, das sich mit erlebnistheoretischen Erkenntnissen befaßt.

Was wir als schön oder wertvoll erleben, spiegelt unsere inneren Werte. Der zweite Teil hebt neue erlebnisbezogene Werthaltungen vor dem Hintergrund des Wertewandels hervor.

Sozialpädagogisches Handeln ist heute insbesondere von der katastrophalen Arbeitsmarktsituation geprägt.

Erlebnisorientierung mit ihren unbegrenzten Angeboten und Möglichkeiten lenkt ab von den Schwierigkeiten des Alltags, stabilisiert sich selbst und schafft neue Orientierungskrisen. Der dritte Teil versucht, neue Perspektiven für sozialpädagogisches Handeln aufzuzeigen.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 3
I. Erlebnisorientierung
I.1 Einführung 6
I.2 Der Erlebnisbegriff 8
I.3 Erlebnisorientierung 11
I.4 Erlebnisrationalität 13
I.5 Der Erlebnismarkt 15
I.6 Erlebnistheorien 19
I.6.1 Die naive Eindruckstheorie des Erlebens 20
I.6.2 Die Erlebnistheorie der Verarbeitung 24
I.7 Innenorientierung und Möglichkeitenexpansion 26
I.8 Kollektive Erlebnismuster 29
I.9 Individualisierung als Voraussetzung für Erlebnisorientierung 34
I.10 Exkurs: Milieuspezifische Varianten der Erlebnisorientierung 36
II. Wertewandel
II.1 Wertbegriff und Konzepte der Wertforschung 38
II.2 Wertewandel als Folge oder Ursache materieller Veränderungen 41
II.3 Neue erlebnisbezogene Werte 42
II.4 Bedeutungsverschiebung von Berufsarbeit und Freizeit 44
II.5 Erlebniskonsum und Freizeitorientierung 52
II.6 Erlebnismobilität in der Freizeit 55
II.7 Die Erlebnisfelder Reisen und Tourismus 57
II.8 Der Erlebniswert Genuß . 61
II.9 Gegenwartsorientierung 67
II.10 Neue Selbstverwirklichungswerte 69
III. Sozialpädagogische Relevanz
III.1 Die Hauptprobleme der Erlebnisorientierung: Unsicherheit und Enttäuschung 75
III.2 Steigende Erlebnissuche aus Angst vor innerer Leere und Langeweile 79
III.3 Probleme der Freizeitorientierung 83
III.4 Orientierungschaos 85
III.5 Anforderungen an die Sozialarbeit/-pädagogik 87

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