Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Kommunikation

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Titel Organisation und Information
Untertitel Möglichkeiten und Grenzen des Intranet-Einsatzes zur Unterstützung organisatorischer Interpretationsprozesse
AutorIn Michael Domsalla
Seiten 165 Seiten
Hochschule Freie Universität Berlin Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1998
Note 2,7
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90001256
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Einleitung:

Das Internet hat alle Bereiche unseres Lebens erfasst. Wen wundert es da, das sein Einsatz in Unternehmen mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist. Es wird kaum noch diskutiert ob, sondern wie es implementiert werden soll. Dabei dürfen vor allem die Techniker ihre Anregungen einbringen. Die vorliegende Arbeit versucht dieser Entwicklung entgegenzuwirken, und fragt nach dem Sinn eines Intranet aus organisatorischer Perspektive. Und zudem aus einer sehr innovativen.

Gang der Untersuchung:

Aufbauend auf systhemtheoretischen Ideen wird ein Ansatz zur sozialen Konstruktion von Wirklichkeit vorgestellt. Dieser Ansatz beschäftigt sich mit der kollektiven Interpretation beliebiger Ereignisse in Organisationen und Unternehmen, und berücksichtigt die komplexen Vorgänge menschlicher Kommunikation. Er ist vor allem aber in der Lage, diese umfassenden Kommunikationsprozesse mit den Eigenschaften sozialer und technologischer Medien zu verknüpfen.

Im Anschluss daran wird das Intranet als Medium, d.h. mit seinen medialen Eigenschaften untersucht, wobei insbesondere auch auf die historischen Konzepte, die zur Entstehung des Internet beigetragen haben, eingegangen wird. An dieser Stelle wird zum Beispiel deutlich, das Internet-Technologien gerade für den Einsatz als Intranet konzeptioniert worden sind.

Im dritten Teil werden schließlich beide Themengebiete zusammengeführt und ein Modell der Strukturierung eines Intranet in Abhängigkeit der Eigenheiten verschiedener Organisationen vorgestellt. Welche Kommunikationsformen können also mit welchen Eigenschaften eines Intranet optimal kombiniert werden? Und wo hören die scheinbar unendlichen Möglichkeiten dieser neuen Technologie auf? Warum brauchen wir es überhaupt und wo benötigen wir es eigentlich nicht? Viel Spaß beim Lesen wünscht Michael Domsalla.

PS: Die Endnote ergab sich vor allem aus der Tatsache, daß für den Betreuer "zu wenig Fußnoten" vorhanden waren. Nun, bei der Bearbeitung von Ende 1997 bis Frühjahr 1998 gab es leider auch nicht allzuviel Material zum Thema. Und heutzutage auch noch nicht.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 3
2. Organisation und Interpretation 5
2.1. Organisation und Umwelt 5
2.1.1. Organisationen 5
2.1.2. Umwelten 9
2.2. Information und Verarbeitung 19
2.2.1. Leitdifferenz 19
2.2.2. Informationslogistik 24
2.2.3. Informationsinterpretation 31
2.2.4. Das vertikale Informationsmodell 43
2.2.5. Das horizontale Informationsmodell 48
2.3. Organisationen als Interpretationssysteme 51
2.3.1. Interpretationsmodi 52
2.3.2. Weitere Charakteristiken 58
2.3.3. Zusammenfassung 62
3. Intranet und Extranet 65
3.1. Einleitung 65
3.2. Historie und Hype 67
3.2.1. Das Internet 67
3.2.2. Das Web 72
3.2.3. Dienste 75
3.3. Multi-Medium 76
3.3.1. Eine neue Dokumentform 76
3.3.2. Ein neues Multi-Medium 79
3.4. Netzwerk-Medium 82
3.4.1. Die technologische Infrastruktur 83
3.4.2. Die soziale Infrastruktur 87
3.5. Zusammenfassung 98
4. Organisation und Intranet 103
4.1. Einleitung 103
4.2. Reduzierung von Unsicherheit 104
4.2.1. Komplexität, Turbulenz, Informationslast 105
4.2.2. Logistik und Intranet 106
4.3. Reduzierung von Bedeutungsvielfalt 110
4.3.1. Richness 110
4.3.2. Interpretation und Intranet 121
5. Zusammenfassung 128
6. Literaturverzeichnis 132
6.1. Print 132
6.2. Online 134
7. Anhang 137

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