Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Organisation Gruppen / Teamarbeit

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Titel Leitfaden zur Verbesserung der Methodenkompetenz im Bereich der Arbeitsgestaltung für Mitglieder von Teilautonomen Gruppen
Untertitel
AutorIn Rudolf Thömmes
Seiten 90 Seiten
Hochschule Ruhr-Universität Bochum Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1996
Note
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90001318
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Problemstellung:

Unter dem Druck einer zunehmenden globalen Wettbewerbssituation und den Anforderungen eines Käufermarktes nach mehr Produktvarianten und kürzeren Lieferzeiten wird von den Unternehmen verstärkt der Aufbau neuer Organisationsstrukturen betrieben. Ein angestrebtes Ziel dabei ist eine prozeßorientierte Auf- und Ablauforganisation mit partizipationsorientierten Arbeitsstrukturen in Form von Gruppenarbeit auf der operativen Ebene.

Qualitätszirkel, Projektgruppen und Teilautonome Arbeitsgruppen sind wohl die am häufigsten anzutreffenden Formen partizipationsorientierter Arbeitsstrukturen.

Qualitätszirkel sind Gruppen von Mitarbeitern der operativen Ebene, die sich regelmäßig und freiwillig treffen, um Probleme aus dem eigenen Arbeitsbereich zu besprechen und Lösungen auszuarbeiten.

Projektgruppen sind zeitlich befristete Gruppen, die sich aus ausgewählten Mitarbeitern verschiedener Arbeits- und Fachbereiche zusammensetzen, um komplexe vorgegebene Aufgabenstellungen zu bearbeiten. Die Teilnahme der Mitarbeiter an Projektgruppen ist nicht freiwillig. Die Mitglieder Teilautonomer Gruppen hingegen arbeiten ständig zusammen. Deren Arbeitsaufgabe besteht darin, ein komplettes Produkt bzw. Teilprodukt oder eine Dienstleistung weitestgehend eigenverantwortlich zu erstellen. Bei Teilautonomen Gruppen wird auf eine starre Arbeitsteilung verzichtet; kennzeichnend sind ein erweiterter Dispositionsspielraum für den einzelnen sowie eine weitgehende Selbststeuerung der Arbeits- und Kooperationsprozesse durch Planungs-, Entscheidungs-, und Kontrollfunktionen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 5
1.1. Formen von Gruppenarbeit 5
1.2. Verbreitung von Gruppenarbeitskonzepten 6
1.3. Vorteile und Probleme von Teilautonomen Gruppen im betrieblichen Alltag 7
1.4. Auswirkungen von Gruppenarbeitskonzepten 7
2. Überlegungen zur Zielsetzung 10
2.1. Allgemeine Charakteristik der Arbeitsinhalte von teilautonomer Gruppenarbeit 10
2.2. Anwendung von arbeitswissenschaftlichen Methoden der Arbeitsgestaltung bei TAG 11
2.3. Zielsetzung 12
3. Beispiele vergleichbarer Bestrebungen zur Vermittlung von Methoden der Arbeitsgestaltung 14
4. Konzeption des Leitfadens 16
4.1. Einteilung 16
4.2. Aufbereitung der ausgewählten Methoden 17
4.3. Gruppierung der ausgewählten Methoden 17
5. Ausgewählte Methoden zur Verbesserung von Methodenkompetenz 20
5.1. Methoden zur Fehlervermeidung, -erkennung und -beseitigung 20
5.1.1. Allgemeine Betrachtungen zum Schwerpunkt Fehler 20
5.1.2. Fehlervermeidung 23
5.1.2.1. Mögliche Fehlerquellen kennen 23
5.1.2.2. WUSAF - Wirkungs-Ursachen-Schema zur Abschätzung von Fehlermöglichkeiten 24
5.1.2.3. Gruppenbuch oder Schichtbuch führen 31
5.1.2.4. Ordnung schaffen 31
5.1.3. Fehlererkennung 32
5.1.3.1. Statistische Prozeßkontrolle 32
5.1.3.2. Maschinenbuch führen 36
5.1.3.3. Organisatorische Regelungen 36
5.1.3.4. Technische Hilfsmittel 37
5.1.4. Fehlerbeseitigung 38
5.1.4.1. Ursachen-Wirkungs-Diagramm 39
5.1.4.2. Ursachen-Wirkungs-Diagramm mit Gewichtung 43
5.1.4.3. CEDAC - Ursachen-Wirkungs-Diagramm durch Einsatz von Kärtchen 45
5.1.4.4. Brainstorming 47
5.1.4.5. Das Fünffache Warum 47
5.2. Methoden zur Arbeitsablaufverbesserung 49
5.2.1. Allgemeine Betrachtungen zum Schwerpunkt Arbeitsablaufverbesserung 49
5.2.2. Nutzwertanalyse 52
5.2.3. Arbeitszeitaufnahme 59
5.2.4. Benchmarking 77
5.2.4.1. Betriebsbesichtigung 77
5.2.4.2. Besuch von Fachmessen 78
5.2.4.3. Fachmagazine 78
5.2.4.4. Prinzipvergleich 78
6. Vermittlung der Methoden in der betrieblichen Praxis 80
7. Zusammenfassung 82
8. Literaturverzeichnis 84

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