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Problemstellung:
Eines der aktuellen Diskussionsthemen im Marketingbereich ist das zielgruppenorientierte Marketing. Die Marketingstrategien verändern sich weg von der Massenkommunikation und der Massenwirtschaftswerbung hin zu einem Marketing, das speziell auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten wird.
Mit dem Wechsel von der Situation des Verkäufermarktes zum Käufermarkt veränderte sich die gesamte Situation auf den Märkten drastisch. Nicht nur, daß sich die Märkte zunehmend mit Produkten aller Art füllen; gleichzeitig mit der veränderten Marktsituation änderten sich auch die Einstellungen, Meinungen und die Werte der Menschen. In diesem Zusammenhang spricht man von einem allgemeinen gesellschaftlichen Wertewandel. Das Kaufverhalten änderte sich im Laufe der letzten Jahre, eine Individualisierung der Konsumenten wurde beobachtet und damit eine Spaltung in immer kleinere homogene Käufergruppen beziehungsweise Zielgruppen.
Aber auch die Einkommenssituation der Konsumenten hat sich geändert. Die Kaufkraft in Deutschland ist in den letzten Jahren ständig gestiegen und mit ihr das frei verfügbare Einkommen. Mit dem Anstieg des frei verfügbaren Einkommens änderte sich auch die Bedürfnisstruktur der Käufer. Es hat sich ein "neuer Konsument" entwickelt, der sich durch Erlebniskonsum und gegensätzliches Handeln auszeichnet. Er wird auch als der "Multi-Options"-Konsument bezeichnet.
Verbindet man die Aspekte frei verfügbares Einkommen und Aufspaltung in Zielgruppen, werden vor allem die Zielgruppen interessant, die über viel freies Einkommen verfügen, und die Zeit und den Spaß daran haben dieses auszugeben. Schnell fallt dem Betrachter die junge Generation auf, die den Namen Generation X bekommen hat. Es handelt sich hier um die jungen Menschen der Altersklasse 14-29, wobei die Altersbegrenzung in verschiedenen Betrachtungen variiert. "Mit einer Kaufkraft von jährlich rund 30 Milliarden Mark gehören Kinder und Jugendliche zu einer der attraktivsten Konsumentengruppen. Werden ihre Sparguthaben dazugezählt, verfügen die rund 15 Millionen fünf- bis zwanzigjährigen Deutschen (...) sogar über 35 Milliarden Mark."
Diese Zielgruppe zeichnet sich durch ein herausragendes Bedürfnis nach Individualisierung aus und fallt auf durch ihre paradoxen, eigentlich widersprüchlichen Einstellungen. Sie verhält sich heterogen und die einzige Gemeinsamkeit, die diese Zielgruppe aufweist ist, daß alle ihr angehörenden Personen unter 30 Jahre alt sind. Daß diese Zielgruppe für die Unternehmen und Firmen von Interesse ist, beweist ein Antwortschreiben der GfK (Gesellschaft für Konsumentenforschung) auf eine Anfrage meinerseits. Die GfK lehnt es ab, kostenloses Informations- und Datenmaterial über die Generation X zur Verfügung zustellen, da andere Firmen viel Geld für diese Informationen bezahlen müßten.
Für die Unternehmen ist es nicht einfach, für eine Zielgruppe mit den eben angesprochenen Eigenschaften ein wirksames Marketingkonzept zu finden. Die Probleme und möglichen Lösungen sollen im Laufe dieser Arbeit an einem Produktbeispiel erarbeiten. Als Produktbeispiel wurde die Produktgruppe Parfum und Parfumprodukte bzw. Körperpflege gewählt. Diese Branche war vor ein paar Jahren im Bereich der Luxusartikel ein Wachstumsmarkt mit zweistelligen Zuwachsraten. Auch heute liegen Düfte im Trend, wobei abzuwarten ist, ob der überdurchschnittliche Wachstum erhalten bleibt.
Inhaltsverzeichnis:
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Inhaltsverzeichnis
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I
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Abbildungsverzeichnis
|
V
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Abkürzungsverzeichnis
|
VI
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1.
|
Einführung
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1
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1.1
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Problemstellung
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1
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1.2
|
Vorgehensweise
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3
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2.
|
Von der Marketingforschung zur Trendforschung: Wertewandel als Motor für fortlaufende Entwicklungen im Bereich der Werbung und des Konsumentenverhaltens
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5
|
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2.1
|
Betriebswirtschaftliche Entscheidungen
|
5
|
|
2.2
|
Marketingforschung: Konsumentenforschung und Käuferverhalten
|
6
|
|
2.2.1
|
Grundlagen der Marketingforschung
|
6
|
|
2.2.2
|
Erklärungsmodelle in der Konsumentenforschung
|
8
|
|
2.2.2.1
|
Der ökonomische Erklärungsansatz
|
10
|
|
2.2.2.2
|
Der psychologische Erklärungsansatz
|
10
|
|
2.2.2.2.1
|
Einstellungen - Definitionen
|
10
|
|
2.2.2.2.2
|
Messung von Einstellungen
|
12
|
|
2.2.2.2.2.1
|
Eindimensionale Meßinstrumente
|
13
|
|
2.2.2.2.2.2
|
Mehrdimensionale Meßinstrumente
|
14
|
|
2.2.2.2.3
|
Image
|
14
|
|
2.2.2.2.3.1
|
Der Imagebegriff
|
15
|
|
2.2.2.2.3.2
|
Produktimage und seine Funktionen
|
16
|
|
2.2.2.2.4
|
Verwendung von Einstellungswerten im Marketing
|
17
|
|
2.2.2.2.4.1
|
Marktsegmentierung
|
18
|
|
2.2.2.2.4.2
|
Zielgruppen
|
20
|
|
2.2.2.3
|
Soziologischer Erklärungsansatz: Subkulturen, Soziale Schichten und Referenzgruppen
|
21
|
|
2.3
|
Wertewandel als Auslöser geänderten Konsumverhaltens
|
21
|
|
2.3.1
|
Werte als Verhaltensdeterminante
|
22
|
|
2.3.2
|
Zwei Erklärungsmodelle des Wertewandels
|
23
|
|
2.3.2.1
|
Allgemeine Feststellungen
|
23
|
|
2.3.2.2
|
Die Postmaterialismus-Theorie
|
24
|
|
2.3.2.3
|
Selbstentfaltung versus Pflicht- und Akzeptanzwerte
|
25
|
|
2.3.3
|
Wertewandel und seine Bedeutung für den Konsum
|
26
|
|
2.3.4
|
Der "Neue Konsument"
|
29
|
|
2.4
|
Trendforschung
|
31
|
|
2.4.1
|
Was ist ein Trend?
|
31
|
|
2.4.2
|
Was ist Trendforschung?
|
33
|
|
2.4.3
|
Über das Interesse am aktuellen Trend
|
35
|
|
2.4.3.1
|
Wie erkenne ich den aktuellen Trend?
|
35
|
|
2.4.3.2
|
Kulte und der Kultwert einer Marke
|
37
|
|
2.4.4
|
Die Trends von heute
|
39
|
|
2.4.4.1
|
Individualismus
|
39
|
|
2.4.4.2
|
Das "Eklektuzismus-Prinzip"
|
41
|
|
2.4.4.3
|
Der "neue Optimismus"
|
42
|
|
2.4.4.4
|
Umweltbewußtsein
|
43
|
|
2.5
|
Die Rolle der Werbung und ihre Wirkung auf den Konsumenten
|
44
|
|
2.5.1
|
Vorbemerkungen
|
44
|
|
2.5.2
|
Werbung als Mittel zur Erreichung von Kommunikationszielen
|
45
|
|
2.5.3
|
Gesellschaftliche Entwicklung und ihre Bedeutung für Kommunikation und Werbung
|
46
|
|
2.5.3.1
|
Zunehmende Individualisierung
|
46
|
|
2.5.3.2
|
Informationsüberlastung auf gesättigten Märkten
|
48
|
|
2.5.3.3
|
Wertebeeinflussung durch Werbung
|
50
|
|
3.
|
Generation X - der Individualist als Zielgruppe
|
52
|
|
3.1
|
Wer ist die Generation X? - Ein Profil
|
52
|
|
3.1.1
|
Über den Ursprung der Zielgruppenbezeichnung Generation X
|
52
|
|
3.1.2
|
Generation X in Deutschland
|
52
|
|
3.1.3
|
Der Techno-Kult
|
53
|
|
3.2
|
Ansichten und Eigenschaften der Generation X
|
57
|
|
3.3
|
Generation X als Konsument - Wo liegen die Probleme der Zielgruppe Generation X für den Markt?
|
58
|
|
3.3.1
|
Der fraktake Markt
|
58
|
|
3.3.2
|
Werbung
|
59
|
|
3.3.3
|
Glaubwürdigkeit
|
60
|
|
3.3.4
|
Marken
|
60
|
|
3.3.5
|
Altersstruktur
|
61
|
|
4.
|
Parfum-Parfumprodukte und die Generation X
|
62
|
|
4.1
|
Knappe Darstellung der Branche für Parfum und Körperpflege
|
62
|
|
4.2
|
Kurzer Abriß der Parfum-Geschichte
|
64
|
|
4.2.1
|
Die Bedeutung des Parfums im Altertum
|
64
|
|
4.2.2
|
Parfum der Neuzeit
|
66
|
|
4.2.3
|
Welches Parfum benutzte man wann? - 1920 bis heute
|
67
|
|
4.3
|
Zielsetzungen bei der Verwendung von Düften
|
70
|
|
4.3.1
|
Möglichkeiten beim Einsatz von Duftsorten
|
70
|
|
4.3.2
|
Duftstoffe als Hilfsmittel der Käuferwerbung
|
72
|
|
4.4
|
Generation X und ihre Einstellung zum Parfum
|
74
|
|
5.
|
Lösungsansätze im Umgang mit der Generation X für das Produkt Parfum
|
77
|
|
5.1
|
Produktpolitik
|
77
|
|
5.1.1
|
Produktgestaltung: Einheitliche Linie verschiedener Produktaspekte
|
77
|
|
5.1.2
|
Sortimentspolitik
|
79
|
|
5.2
|
Preispolitik
|
79
|
|
5.3
|
Werbung
|
80
|
|
5.3.1
|
Kommunikation mit dem Konsumenten
|
80
|
|
5.3.2
|
Direct-Response-Werbung
|
82
|
|
5.3.3
|
Zielgruppen und Trends
|
83
|
|
5.3.3.1
|
Die Zielgruppe der Schulkinder
|
83
|
|
5.3.3.2
|
Der Trend der Individualisierung:
|
84
|
|
5.3.3.2.1
|
Verschiedene Persönlichkeitstypen - Frauen
|
84
|
|
5.3.3.2.2
|
Verschiedene Persönlichkeitstypen - Männer
|
86
|
|
5.3.3.3
|
Der Trend zum Umweltbewußtsein
|
88
|
|
5.3.3.4
|
Der Trend zum Gesundheitsbewußtsein
|
88
|
|
5.3.3.5
|
Der Trend zum Eßbaren
|
89
|
|
5.3.3.6
|
Beachtung des Gegentrends
|
90
|
|
5.3.3.7
|
Fazit
|
90
|
|
5.3.4
|
Eventmarketing
|
91
|
|
5.4
|
Plazierung als Absatzmethode: Der Erlebniskauf
|
92
|
|
5.4.1
|
Der Geplante Kauf
|
92
|
|
5.4.2
|
Der spontane Kauf
|
93
|
|
6.
|
Schlußbetrachtung
|
95
|
|
6.1
|
Zusammenfassung
|
95
|
|
6.2
|
Ausblick
|
96
|
|
|
Literaturverzeichnis
|
VII
|
|
|
Anhangsverzeichnis
|
XIV
|
|
|
Anhang
|
XV
|