Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Management / Unternehmensführung Risikomanagement

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Titel Risikomanagement mit derivativen Finanzinstrumenten
Untertitel Kritische Erörterung alternativer Ansätze
AutorIn Markus Eckhardt
Seiten 132 Seiten
Hochschule Bayerische Hochschule Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1997
Note
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 90001347
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Es war schon immer die Aufgabe von Banken, mit finanziellen Risiken umzugehen und diese zu steuern. "The fact is that bankers are in the business of managing risk. Pure and simple, that is the business of banking." Allerdings haben sich die Risiken mit denen Kreditinstitute konfrontiert sind hinsichtlich ihrer Qualität und ihrem Ausmaß gewandelt.

Die Volatilität der Zins- und Wechselkurse an den internationalen Finanzmärkten hat seit Mitte der siebziger Jahre zugenommen. Seit den achtziger Jahren ist das Bankgeschäft durch eine zunehmende Internationalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte, einen sich ständig intensivierenden Wettbewerb und den damit verbundenen Margenverfall gekennzeichnet. Um neue Ertragsquellen zu erschließen, haben viele Banken ihre Aktivitäten im Handel mit derivativen Finanzinstrumenten ausgebaut. Allerdings zeigten in jüngster Zeit die spektakulären finanziellen Verluste bei Barings, Sumitomo und der Daiwa Bank, daß die Risiken aus dem Derivategeschäft zu enormen Verlusten führen und sogar die Existenz gesamter Institute bedrohen können.

Derivative Finanzinstrumente sind nicht nur dazu geeignet, Risiken zu übernehmen, sondern auch dazu Kursrisiken zu handelbaren Gütern zu machen und diese entsprechend der vorherrschenden Präferenzen auf andere Marktteilnehmer zu verteilen Um die Risiken im Bankgeschäft erfassen und steuern zu können sowie den gestiegenen Anforderungen der Bankenaufsicht zu genügen, kommt dem Risikomanagement eine immer größere Bedeutung zu. In den letzten Jahren haben Kreditinstitute daher große Anstrengungen unternommen, um effiziente Meß- und Steuerungssysteme zu generieren und zu implementieren.

Um Derivate im Risikomanagement in Banken einsetzen zu können, muß zuvor die Frage geklärt werden, welche Risiken im Umgang mit Derivaten entstehen und wie diese Risiken quantifiziert und gesteuert werden können. Weiterhin ist von Bedeutung, welche Alternativen zur Risikosteuerung in Frage kommen und wie diese Ansätze zu beurteilen sind.

Inhaltsverzeichnis:

Verzeichnis der Abbildungen III
Verzeichnis der Tabellen III
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen IV
Verzeichnis der verwendeten Symbole V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Gang der Untersuchung 2
2. Risiko und Risikomanagement 3
2.1 Risikobegriff 3
2.1.1 Definition 3
2.1.2 Risiko aus derivativen Finanzinstrumenten 4
2.1.2.1 Marktpreisrisiken 5
2.1.2.2 Bonitätsrisiken 8
2.2 Risikomanagement 10
2.2.1 Grundzüge des Risikomanagements 10
2.2.2 Aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen des Risikomanagements 12
3. Darstellung, Bewertung und Risikoanalyse derivativer Finanzinstrumente 13
3.1 Systematisierung von Derivaten 13
3.2 Forwards 16
3.2.1 Devisentermingeschäfte 16
3.2.1.1 Merkmale von Devisentermingeschäften 16
3.2.1.2 Bewertung von Devisentermingeschäften 17
3.2.1.3 Analyse der Risiken aus Devisentermingeschäften 18
3.2.2 Forward Rate Agreements 21
3.2.2.1 Merkmale von Forward Rate Agreements 21
3.2.2.2 Bewertung von Forward Rate Agreements 22
3.2.2.3 Analyse der Risiken aus Forward Rate Agreements 23
3.3 Futures 26
3.3.1 Merkmale von Futures 26
3.3.2 Bewertung von Futures 29
3.3.2.1 Cost of Carry-Bewertungsansatz 29
3.3.2.2 Andere Bewertungsansätze 31
3.3.3 Analyse der Risiken aus Futures 32
3.4 Swaps 35
3.4.1 Merkmale von Swaps 35
3.4.2 Bewertung von Swaps 37
3.4.3 Analyse der Risiken aus Swaps 39
3.5 Optionen 43
3.5.1 Merkmale von Optionen 43
3.5.2 Bewertung von Optionen 45
3.5.3 Analyse der Risiken aus Optionen 49
3.6 Zinsbegrenzungsverträge 53
4. Risikobesteuerung mit derivativen Finanzinstrumenten 54
4.1 Steuerung von Marktpreisrisiken 54
4.1.1 Spekulation 54
4.1.2 Hedging 56
4.1.2.1 Hedging von Zinsänderungsrisiken 56
4.1.2.1.1 Konventionelle Ansätze 56
4.1.2.1.2 Hedging mit Derivaten 58
4.1.2.1.3 Vergleich der alternativen Ansätze 61
4.1.2.2 Hedging von Währungsrisiken 62
4.1.2.2.1 Konventionelle Ansätze 62
4.1.2.2.2 Hedging mit Derivaten 63
4.1.2.2.3 Vergleich der alternativen Ansätze 65
4.1.2.3 Hedging von Aktienkursrisiken 67
4.1.2.3.1 Konventionelle Ansätze 67
4.1.2.3.2 Hedging mit Derivaten 68
4.1.2.3.3 Vergleich der alternativen Ansätze 72
4.1.2.4 Hedging spezieller Marktpreisrisiken 73
4.2 Steuerung von Bonitätsrisiken 74
4.2.1 Konventionelle Ansätze 74
4.2.2 Kreditderivate 75
4.2.3 Vergleich und Beurteilung der Alternativen 78
4.3 Aspekte der Gesamtbankbesteuerung 81
4.3.1 Risikoverbundeffekte 81
4.3.2 Value-at-Risk als einheitlicher Quantifizierungsansatz 84
4.3.2.1 Merkmale und Verfahren des Value-at-Risk-Ansatzes 84
4.3.2.2 Kritik am Value-at-Risk-Ansatz 88
5. Schlußbetrachtung und Ausblick 89
Anhang 91
Literaturverzeichnis 97

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