Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Industrie / Produktion Konsumgüterindustrie

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Titel Besonderheiten der Kommunikationspolitik für Industriegüter in Russland
Untertitel
AutorIn Jeannette Bottlang
Seiten 110 Seiten
Hochschule Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 2009
Note 1,7
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91013602
Sprache Deutsch
Medien
Inhaltsangabe
Einleitung:

Hinführung zum Thema:

Eine Stärke der deutschen Wirtschaft liegt bei der Herstellung diverser Industriegüter und deren Export. Wichtigste Exportgüter sind Kraftfahrzeuge- und Kraftfahrzeugteile, Maschinen und chemische Erzeugnisse. Angesichts der zunehmend gesättigten Märkte in der westlichen Hemisphäre gilt dabei der rasant wachsende russische Markt für den Export der Industriegüter als besonders attraktiv. Der enorme Nachholbedarf Russlands bietet den deutschen Exporteuren sehr gute Geschäftschancen und die Anzahl deutscher Unternehmen in Russland nimmt stetig zu. Derzeit sind etwa 4.600 überwiegend mittelständische Unternehmen mit Kapitalbeteiligungen oder Repräsentanzen vor Ort aktiv. Damit hat Deutschland die höchste Präsenz aller ausländischen Wirtschaftpartner in Russland.

Bei der Vermarktung ihrer Güter sehen sich die deutschen Unternehmer in Russland einer steigenden Wettbewerbsdynamik gegenüber. Sie treffen dabei sowohl auf die einheimischen, russischen Anbieter, deren Produkte vor allem durch einen günstigeren Preis auffallen, oder auf andere ausländische Konkurrenten - zunehmend auch aus der Volksrepublik China. Um sich dauerhaft in Russland behaupten zu können, gilt es deshalb für die dort aktiven Unternehmen, ihre Produkte angemessen auf dem Markt zu kommunizieren. Bei der Gestaltung der Marketingkommunikation für ausländische Märkte generell, und somit auch für die Russische Föderation, sehen sich die deutschen Unternehmer mit der Frage konfrontiert, ob diese Kommunikation gleich wie in Deutschland gestaltet werden kann, oder ob diese vollkommen oder teilweise an Russland angepasst werden muss. Dazu gilt es, die kulturellen Besonderheiten Russlands, die Einfluss darauf nehmen, zu kennen und zu berücksichtigen.

Zielsetzung und Vorgehensweise:

Die Zielsetzung dieser Diplomarbeit liegt darin, einen Leitfaden für die Umsetzung der Marketingkommunikation für Industriegüter darzustellen und die dabei auftretenden Besonderheiten und Risiken herauszuarbeiten. Hierfür soll zunächst im 2. Kapitel eine Übersicht mit allgemeinen Informationen zu Russland gegeben werden. Dabei werden kurz die geographischen Daten dargestellt und dann auf die wirtschaftlichen Eckpunkte der Russischen Föderation eingegangen. In Kapitel 3 werden dann die theoretischen Grundlagen für das Verständnis der Thematik vermittelt. Dazu erfolgt zunächst eine Abgrenzung des Begriffs Industriegütermarketing sowie der Klassifizierung der Geschäftsarten im Industriegüterbereich, bevor danach die Besonderheiten, die bei der Vermarktung und Kommunikation, die bei Industriegütern auftreten, herausgearbeitet werden. Die Bearbeitung dieses Themas erfolgt sowohl mittels einer literaturgestützten Ausarbeitung des thematischen Gegenstandes als auch anhand empirischer Methode. Als empirische Methode dienen Experteninterviews - die genaue Vorgehensweise wird dem Leser in Kapitel 4 dargelegt. Kapitel 5 behandelt dann den Schwerpunkt der Arbeit: Die Ausarbeitung einer Empfehlung für den Marketingkommunikationsprozess für Industriegüter auf dem russischen Markt. Dabei wird auf die einzelnen Phasen des Kommunikationsprozesses eingegangen und die jeweiligen Besonderheiten für die Russische Föderation aufgeführt. Im Rahmen dieser Aufführung werden auch einige ausgewählte Instrumente der Marketingkommunikation und deren Relevanz für Russland näher betrachtet. Abschließend erfolgt in Kapitel 6 eine Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse. Ein Ausblick auf die mögliche weitere Entwicklung Russlands sowie der Entwicklung der Marketingkommunikation im Land schließen die Diplomarbeit ab.

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