Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Industrie / Produktion Pharmaindustrie

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Titel Anforderungen an Krisenkommunikation mit anschließender Darstellung eines konkreten Beispiels
Untertitel Der Grundwasserschaden auf dem Gelände der Schering AG
AutorIn Jan Rosenkranz
Seiten 90 Seiten
Hochschule Berufsakademie Berlin Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1997
Note
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91001366
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Vor dem Hintergrund des sich rapide entwickelnden Wandels der modernen postindustriellen Gesellschaftssysteme, der allgemein mit der industriellen Revolution verglichen wird, rücken die Begriffe Information und Kommunikation in den Mittelpunkt nahezu jeder sozio-ökonomischen Analyse. Der mit der Entwicklung zur global vernetzten Informationsgesellschaft verbundene Zwang zu einer offenen Unternehmenspolitik, die es weltweit operierenden Anlegern ermöglicht, Investitionsentscheidungen zwischen konkurrierenden Unternehmen zu fällen, erhöht den Druck auf jedes Management, sich mit dem Begriff der Unternehmenskommunikation auseinanderzusetzen.

Unabhängig davon agieren in allen westlichen Industrienationen private und öffentliche Organisationen in einem Umfeld, welches ein konstitutionell legitimiertes Recht auf Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit garantiert. Im Zweifel, d.h. in einer Krisensituation, kann die Existenz einer Unternehmung und deren Mitgliedern von der Reaktion dieses Umfeldes abhängen. So beginnt effiziente Krisenkommunikation lange vor Eintritt der Krisensituation selbst.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich deshalb ausführlich mit den gesellschaftlichen Aspekten (z.B. Wertewandel), denen sich ein Unternehmen zu stellen hat. Es wird zugunsten der vertiefenden Analyse der Krisenprävention und -bewältigung auf eine detaillierte Betrachtung der in der Literatur wenig erforschten Postkrisenphase verzichtet, zudem ist sie nach Meinung des Autors methodisch nicht hinreichend von der Krisenprävention zu trennen.

Ziel der Arbeit ist es, dem Leser einen komprimierten Überblick über das Spektrum der Anforderungen an effiziente Krisenkommunikation zu geben. Der erste Abschnitt (Teil B) stellt die Grundlagen der Krisenkommunikation unter den Aspekten der Begriffsbestimmung, der Ursachenanalyse und Bedeutung des Stakeholderansatzes in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Der sich daran anschließende Hauptteil (Teil C) stellt die Krisenkommunikation unter folgenden Gesichtspunkten vor:

· Grundkonzepte der Krisenprävention und Informationsbeschaffung.

· Planung der Krisenkommunikation.

· deren interne und externe Durchführung.

· Nachweis des Kommunikationserfolges.

In Teil D wird anhand eines konkreten Falles die praktische Umsetzung, des vorher ausgeführten theoretischen Konzeptes untersucht. Als Beispiel dafür dient der 1986 entdeckte Grundwasserschaden auf dem Gelände der Schering AG im Berliner Bezirk Wedding.

Inhaltsverzeichnis:

A. Einleitung 4
B. Vorbetrachtungen 4
1. Kommunikationstheoretische Grundbegriffe: Kommunikation und Information 4
1.1 Zum Begriff der Information 4
1.2 Zum Begriff der Kommunikation 6
2. Public Relations - Begriffsdefinition 7
3. Krisen als Bestandteil des Unternehmensumfeldes 9
3.1 Definition und Abgrenzung 9
3.2 Krisensymptome und Krisenverlauf 10
3.3 Ursachen und Auslöser von Krisen 12
4. Krisenkommunikation 13
4.1 Begriffsdefinition 13
4.2 Bedeutung der Krisenkommunikation auf der Grundlage des Stakeholderansatzes 14
C. Hauptteil - Krisenkommunikation 15
1. Krisen-PR - Grundkonzepte zur Krisenprävention 15
1.1 Konzept des Issues Management 15
1.2 Konzept der Risikokommunikation 16
1.3 Krisenprävention durch Konfliktmanagement 18
2. Informationsbeschaffung 20
2.1 Wandel des gesellschaftspolitischen Umfeldes - Wertewandel 20
2.2 Methoden zur Früherkennung und Frühwarnung 22
2.3 Bestimmung und Analyse der Teilöffentlichkeiten - Stakeholder-Mapping 24
3. Planung der Krisenkommunikation 25
3.1 Ziele der Krisenkommunikation 26
3.2 Strategiebildung 26
3.3 Instrumente der Krisenkommunikation 26
3.4 Notfall-Szenarien und Krisenpläne 31
4. Durchführung der externen Krisenkommunikation 34
4.1 Kommunikation mit Medien in Krisensituationen 34
4.1.1 Pressekonferenz und andere Medienkontakte 34
4.1.2 Drei-Ebenen-Kommunikation - Besonderheiten bei Medienkonflikten 35
4.1.3 Einfluß der Medien auf den Konfliktverlauf 36
4.2 Anforderungen an die Kommunikation mit Anwohnern 38
4.3 Umgang mit kritischen Teilöffentlichkeiten 39
4.4 Kommunikation mit anderen relevanten Stakeholdern 40
5. Durchführung der internen Krisenkommunikation 41
5.1 Aufgaben und Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation 41
5.2 Interne Krisenkommunikation 42
5.2.1 Krisenkommunikation über die Mitarbeiterzeitschrift und andere Instrumente 42
5.2.2 Interne Einsatzkommunikation 44
6. Nachweis des Kommunikationserfolges- PR-Evaluation 45
D. Krisenfall - Grundwasserschaden auf dem Gelände der Schering AG 47
1. Darstellung des Grundwasserschadens 47
1.1 Entdeckung des Grundwasserschadens 47
1.2 Maßnahmen zur Erkundung und Sanierung 48
1.3 Entwicklung - die Wende zur Krise 49
2. Öffentlichkeitsarbeit der Schering AG 50
2.1 Öffentlichkeitsarbeit zur Krisenprävention 50
2.2 Öffentlichkeitsarbeit während der Krise 52
2.2.1 Externe Kommunikation 52
2.2.2 Interne Kommunikation 53
3. Reaktionen der Öffentlichkeit 55
3.1 Medienberichterstattung im Verlauf der Krise 55
3.2 Reaktionen kritischer Teilöffentlichkeiten 56
4. Zusammenfassung und Beurteilung 57
E. Resümee 59
Literaturverzeichnis 62
Ehrenwörtliche Erklärung 69
Anhang 70

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