Diplomarbeiten


(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Handel Tankstellen

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Titel Die Tankstelle als Vertriebsweg
Untertitel
AutorIn Sandra-Ariane Rieger
Seiten 165 Seiten
Hochschule Universität des Saarlandes Deutschland
Art der Arbeit Diplomarbeit
Abgabe 1997
Note 1,3
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
Bestellnummer 91001425
Sprache Deutsch
Medien Papier / CD
Inhaltsangabe
Gang der Untersuchung:

Gegenstand dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, wie interessant der Shop an der Markentankstelle als Handelsstufe für den Hersteller von Markenartikeln ist. Die Mineralölgesellschaften verstärken über die Convenience-Produkte reiner Markenartikelhersteller ihren eigenen Auftritt am Markt und verhelfen somit dem Hersteller ein bestehendes Potential am Markt zu bedienen. Diese geänderte strategische Vorgehensweise der Mineralölgesellschaften und die daraus neu entstandenen Konstellationen im Bereich der Systempartner, machen es erforderlich, daß dieser Vertriebsform eine erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Die Beispielunternehmen Für die Analyse des Marktgeschehens wurden Tankstellen-Shops der unterschiedlichen Markengesellschaften innerhalb Deutschlands herangezogen. Unterschiede zwischen West- und Ost-Deutschland ergeben sich nicht in der allgemein geschilderten Vorgehensweise der Mineralölgesellschaften. Jedoch gilt es zuvor anzumerken, daß die neuerbauten Tankstellen-Shops in Ost-Deutschland schon wesentlich mehr den derzeitigen Anforderungen der einzelnen Mineralölgesellschaften entsprechen. Die Tankstellen-Shops in den alten Bundesländern werden durch gezielte Umbaumaßnahmen immer mehr den höheren Erwartungen des Marktes angepaßt.

Die Vorgehensweise in dieser Arbeit Im ersten Kapitel werden zunächst die Abgrenzungen des Themas dargestellt. Im zweiten Kapitel werden die externen und internen Rahmenbedingungen aufgezeigt, die den Erfolg des Tankstellen-Shops erst ermöglichen. Das dritte Kapitel zeigt die unterschiedlichen Ziele auf, die die verschiedenen Teilnehmer innerhalb dieses Marktes verfolgen. Im vierten Kapitel werden ausgewählte Sachverhalte betrachtet, die es den einzelnen Teilnehmern am Markt erst ermöglichen, ihre gegensätzlichen Ziele zu realisieren. Dieses Kapitel enthält die verschiedensten Beispiele, die aufzeigen, wie die angestrebten Ziele schrittweise in die Realität umgesetzt werden. Das letzte Kapitel verdeutlicht nicht nur die Zukunftsperspektiven dieses Marktes, sondern zeigt, wie die Ziele in der Zukunft zu ihrer letztendlichen Vollendung geführt werden. Den aktuellen Aktivitäten der Mineralölgesellschaften wird über die gesamte Arbeit hinweg eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ihre geänderte Vorgehensweise macht es vielen Markenartikelherstellern überhaupt erstmals möglich, diesen neuen Vertriebsweg zu nutzen, obwohl sie diese Vertriebsschiene zuvor nie bedient haben.

Die Grundidee dieser Arbeit Ein Hersteller von Konsumgütern ist im allgemeinen immer nur so erfolgreich, wie es ihm seine Absatzmittler am Markt ermöglichen. Die Kosten der klassischen Markenwerbung sind heutzutage über die traditionellen Wege zum Verbraucher immer schwieriger einzuspielen. Der Hersteller muß somit nach neuen Vertriebswegen suchen, die es ihm ermöglichen, eine entsprechende Menge seiner Produkte innerhalb eines attraktiven Umfeldes zu einem lukrativen Preis abzusetzen.

Diese Arbeit soll nicht nur aufzeigen, wie erfolgreich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Absatzmittler sein kann. Sie soll ebenso diesen Vertriebsweg von den verschiedensten Seiten beleuchtet, um das Zusammenspiel unterschiedlichster Interessen aufzuzeigen.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort I
Das Firmenportrait II
Abkürzungsverzeichnis IV
Verzeichnis der Anlagen im Anhang V
Einleitung VII
Kapitel 1: Grundlagen und Abgrenzung 6
A. Die Mineralölgesellschaften 6
1. Die Geschichte der Tankstellen in Deutschland 6
2. Die moderne Tankstelle 8
3. Der Tankstellen-Shop 8
B. Die Vertriebswege 10
C. Das Marketing-Mix 12
D. Die Produkte 13
1. Der klassische Convenience-Begriff 14
2. Die Bedeutung von "Convenience" - heute 15
3. Der Vertriebsweg der Convenience 16
Kapitel 2: Die Rahmenbedingungen 18
A. Die externen Rahmenbedingungen 18
1. Der Tankstellen-Shop im Vergleich zu ausgewählten Betriebstypen 18
2. Die Konzentration im Einzelhandel 20
3. Der Wertewandel in der Gesellschaft 21
4. Die Bedürfnisse des Konsumenten 22
5. Die Akzeptanz des Shops an der Tankstelle 23
6. Die Typologie der Käufer 25
7. Die gesetzlichen Öffnungszeiten der Shops 28
B. Die internen Rahmenbedingungen 29
1. Der Tankstellen-Markt 29
2. Die klassischen Bezugsquellen des Tankstellen-Shops 32
3. Das Leistungsprogramm des modernen Tankstellen-Shops 33
Kapitel 3: Die Ziele der Marktteilnehmer 37
A. Die allgemeinen Ziele 37
1. Die Ziele des Herstellers 38
2. Die Ziele der Mineralölgesellschaften 38
3. Die Ziele des Shop-Betreibers 40
4. Die Ziele des Shop-in-Shop-Anbieters 41
5. Die Ziele der Systemlieferanten 41
Kapitel 4: Die Instrumente 42
A. Das Lieferantensystem rund um den Shop 42
1. Die Gesamtheit der Lieferanten 42
2. Die Marktmacht der Lekkerland 43
3. Die Eigenmarken der Lekkerland 47
4. Die neuen Vertriebspartner am Tankstellen-Markt 49
B. Die Instrumente der Mineralölgesellschaften 52
1. Die Steigerung des Rohertrags 52
2. Die vertikale Kooperation 54
3. Die neue Kommunikationslinie 56
C. Der Convenience-Shop 58
1. Das dreidimensionale Markenbild 59
2. Die Shop-Zonen 59
3. Das individuelle Markenbild 60
4. Die neuen Frequenzbringer 62
D. Die Instrumente der Shop-in-Shop-Anbieter 63
1. Das standortspezifische Shop-in-Shop-Angebot 64
2. Das zeitspezifische Shop-in-Shop-Angebot 64
E. Die Instrumente des Herstellers 65
1. Die Produktpolitik 66
2. Die Distributionspolitik 71
3. Die Konditionenpolitik 76
4. Die Kommunikationspolitik 80
F. Die Instrumente des Shop-Betreibers 84
1. Der Service im Shop 84
2. Das Shop-Sortiment 85
3. Die vertikale Gemeinschaftsaktion 86
Kapitel 5: Zusammenfassung und Ausblick 89
Anhang 95
Literaturverzeichnis 132
Eidesstattliche Versicherung 143

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